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von Daniel Hufeisen
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Marlin Watling: natürlich übernatürlich
Auch ich habe freundlicherweise “Natürlich Übernatürlich“, das erste Buch von Marlin Watling, geschickt bekommen. Marlins Blog lese ich nun schon seit einigen Jahren, da freut es mich natürlich, dass ich auch sein Buch lesen konnte.
Es war eine sehr nette Überraschung, am Geburtstag meines Bruders selber ein Geschenk zu bekommen. Ich wollte das Vorwort lesen, weil ich mehr sicherlich zur Zeit nicht schaffen würde, und dann einen kurzen Eintrag hier im Blog darüber schreiben. So nach dem Motto: “Cool, ich habe ein tolles Buch geschenkt bekommen. Ich nehme gerne auch noch weitere an und verspreche hiermit, dass ich zumindest kurz darauf hinweisen werde!” Dann habe ich das Vorwort und die Einleitung gelesen, und weil das so spannend klang, habe ich weiter gelesen. So dass ich nun doch das ganze Buch gelesen habe.
Worum geht es eigentlich in diesem Buch mit dem guten Titel “natürlich übernatürlich” und dem schönen Cover?
Das Thema ist, wie der Untertitel verrät: “Die Geschichte der Vineyard-Bewegung. Von den Anfängen der Hippie-Bewegung bis zu neuen Gemeinden im postmodernen Europa.” Marlin berichtet als Insider, er ist Leiter der Vineyard Heidelberg, über die Entstehung und Geschichte dieser Gemeinde-Bewegung, d.h. viel auch über John Wimber. Aber er schreibt auch über neue Gemeinden, die in den letzten Jahren entstanden. Dabei war es den Vineyard-Gemeinden immer wichtig, kulturell relevant und gleichzeitig offen für den Heiligen Geist zu sein.
Das Buch lässt sich wirklich gut lesen und ist durch viele Original-Zitate und Kommentare von Menschen, die es miterlebt haben, alles andere als eine trockene Lektüre. Mehr über das Buch schreiben Karl und Mike.
Ich plane nun noch zwei, drei kurze Artikel über Punkte, die mich inhaltlich bewegt haben…
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von Daniel Hufeisen
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Ich in Ichthys

Heute fischte ich die aktuelle Ausgabe vom Ichthys (die theologische Fachzeitschrift des “Arbeitskreis geistliche Orientierungshilfe”) aus meinem Postfach. Ich durfte zu dieser Ausgabe einen kleinen Artikel mit der Überschrift Die “emerging conversation” in Deutschland beisteuern. Dort berichte ich vor allem vom Studientag 2007 mit Brian McLaren und Jason Clark in Marburg. Nach dem Bericht schreibe ich noch kurz über vier Punkte, die mir an der emerging conversation wichtig erscheinen: “Weg vom modernen Glauben” (Wo ist unsere Theologie zu sehr von der Moderne geprägt?), “Vielfalt und Einhalt” (Wir brauchen die Vielfalt, gehören aber zusammen), “Der schmale Pfad” (Wie finden wir eine Weg zwischen Ghetto und Auflösung in der Kultur?) und “Offene Fragen – eine Einladung” (Lasst uns gemeinsam Fragen stellen und Antworten suchen).
Ich hoffe, dass die Einladung, sich an der emerging conversation zu beteiligen, gehört wird und immer mehr Christen in Deutschland darüber nachdenken, wie wir unseren Glauben heute denken und leben können.
An die Ichthys-Leser:
Willkommen in der emerging conversation!
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von Daniel Hufeisen
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Nach zwei Studientagen
Die letzten zwei Donnerstage waren von zwei wirklich guten Studientagen in Marburg geprägt.
Letzte Woche referierte Heinzpeter Hempelmann über die Postmoderne, Nietzsche, Jesus und der Liebe als einzige Möglichkeit. Das war der Vortrag, mit dem er in gekürzter Form schon damals in Greifswald begeistern konnte.
Heute (für mich leider nur Nachmittag) konnte ich Johannes Reimer zum Thema Gesellschaftstransformation hören. Äußerst faszinierend, was er so alles erzählt.
Zu beiden Tagen gäbe es inhaltlich sehr viel lesenswertes zu schreiben …
Ich freue mich auf jeden Fall von zwei (im evangelikalen Bereich) anerkannten Theologen soviel zu hören, dass so ziemlich dem entspricht, was wir mit “Emerging Church” bezeichnen – ohne dass sie dies direkt benennen. Für zukünftige Veranstaltungen von Emergent Deutschland könnte ich mir die beiden (und noch andere) sehr gut als Referenten vorstellen. In vielen Punkten sind sie unserer deutschen Lebenswirklichkeit auch näher als eingeflogene Gäste.
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von Daniel Hufeisen
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Tabor Studientag und Emergent Forum
Zwei Termine zum Vormerken:
Studientag mit Heinzpeter Hempelmann
Es findet wieder ein spannender Studientag in Tabor statt. Am 03.04. oder 05.06.2008 (jeweils das gleiche Programm) spricht Heinzpeter Hempelmann unter der Überschrift “Ich will Menschen für Jesus gewinnen” zu folgenden Themen:
(I): „Liebe als einzige, als letzte Lebens-Möglichkeit“ (F. Nietzsche)
Jesus Christus als Evangelium für die Postmoderne
(II): „Was sind denn diese Kirchen noch …?” (F. Nietzsche)
Kirche- und Christ-Sein in der Postmoderne: Konsequenzen für die Gestalt unserer Gemeinden.
Weitere Infos auf der Tabor-Seite.
Emergent Forum
Auch das Emergent Forum findet dieses Jahr wieder statt. Bisher steht nur der Termin fest: 28. bis 30.11.2008. Das Forum sollte man wirklich nicht verpassen…
Weitere Infos auf dem Emergent Deutschland Blog.
–
Nachtrag (2008-03-05):
Studientag Gesellschaftstransformation
“Am Donnerstag, den 10. April 2008 findet der 1. Marburger Studientag zum Thema Gesellschaftstransformation statt. Mit dabei sein werden: Prof. Dr. Johannes Reimer, Dr. Andreas Kusch, Dr. Tobias Faix, Tobias Künkler etc.”
Weitere Infos (pdf)
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von Daniel Hufeisen
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Jahrescharts 2007
31.12.2007. Es ist Zeit, Zeit für meine popkulturelle Jahresbilanz 2007.
Die Bilanzen der großen Musik-Magazine findet man hier.
Los geht’s mit den Filmen, die ich 2007 im Kino sah (mehr aktuelle habe ich auch nicht gesehen):
Film (2007 im Kino gesehen):
1. Die Simpsons: Der Film
2. Babel
Film (2007 auf DVD gekauft):
1. Vergiss mein nicht!
2. L.A. Confidential
3. Frühling, Sommer, Herbst, Winter und… Frühling
4. Der Ewige Gärtner
5. Alles ist erleuchtet
Sachbuch (2007 gelesen):
1. Shane Claiborne – Ich muss verrückt sein, so zu leben. Kompromisslose Experimente in Sachen Nächstenliebe
2. Tobias Faix /Thomas Weissenborn (Hg.) – ZeitGeist. Kultur und Evangelium in der Postmoderne
3. Michael Frost – The Shaping of Things to Come: Innovation and Mission for the 21st Century Church
Roman (2007 gelesen):
1. Umberto Eco – Der Name der Rose
2. Fjodor M. Dostojewskij, Richard Hoffmann – Schuld und Sühne
3. Nick Hornby – How to be Good
Album:
1. LCD Soundsystem – Sound of Silver
2. Radiohead – In Rainbows
3. Air – Pocket Symphony
4. Maps – We Can Create
5. Lingby – Lingby
Compilation/Mix-CD:
1. Hot Chip – DJ Kicks
2. Pop Ambient 2007
3. Digitalism – Rock the Rave (Mixmag CD)
Song:
1. The Field – Kappsta
2. Stars – The Night starts here (download free MP3)
3. Tocotronic vs. Pantha Du Prince – Manifest (DJ Hal Mix) (free MP3)
4. Maps – You don’t know her name
5. LCD Soundsytem – All my Friends
6. Air – Once upon a time (free MP3)
7. Hometrainer – And Again Thank U For (free MP3 (unten rechts))
8. Radiohead – All I Need
9. Figurines – Good Old Friends
10. Maps – To the sky
11. Mika – Grace Kelly
12. M.I.A. – Paper Planes
13. LCD Soundsystem – Someone Great
14. Digitalism – Echoes
15. Maximo Park – Girls who Play Guitars
16. Radiohead – Jigsaw Falling Into Place
17. SuperMayer – Two of us (free MP3)
18. Rocko Schamoni – Leben heißt sterben lernen
19. Architecture in Helsinki – Heart it races (free MP3)
20. Cocorosie – Rainbowarriors (free MP3)
21. Justice – D.A.N.C.E. (kostenloses MP3)
22. Dntel – The Distance (free MP3)
23. Jamie T – If you got the money
24. Aesop Rock – None shall pass (free MP3)
25. Robyn – With every heartbeat
Nachdem ich letztes Jahr ein Matatu-Hit hatte, dieses Jahr der Sommer-in-England-Radio-Hit:
Sean Kingston – Beautiful Girls
Oh, einen habe ich vergessen:
Underworld – Crocodile (wäre irgendwo zwischen 10 und 20 gelandet)
–
P.S.: Meine Nummer 1 vom letzten Jahr “Young Folks” läuft die letzen Tage immer wieder im Radio (ich hab’s schon auf YouFM, HR1, WDR2, Einslive gehört – dabei höre ich gar nicht so oft Radio) – wie kommt das?
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von Daniel Hufeisen
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Was im Leben wirklich zählt
Das Thema des aktuellen stern heißt:
Was im Leben wirklich zählt
Den Rücktritt von Franz Müntefering nehmen sie als Anlass „Geschichten von Menschen, die bereit waren, alles zu ändern“ zu erzählen. Der Grundtenor des Artikels ist eindeutig: Es gibt Dinge, die wichtiger sind als Erfolg, Macht und Geld. Und was ist wichtiger? Menschen. Andere Menschen.
Die Möglichkeit der Empathie macht den Menschen zum Menschen. Der Mensch braucht vom Anfang bis zum Ende seines Lebens Gemeinschaft.
Die Geschichten werden immer wieder von grundsätzlichen Gedanken unterbrochen:
Was treibt den Menschen wirklich, fragt der Berliner Philosoph Wilhelm Schmid und antwortet mit einer anderen Erklärung für das, was wirklich zählt im Leben: die Sehnsucht nach Glück. Im Verständnis der Moderne ist Glück aber meist nur die Maximierung von Lust und die Minimierung von Unlust. Doch lässt sich Lust unendlich vermehren? „Die Lust des Essens, des Trinkens, auch die des Bettes ist ein schöner Moment”, schreibt Schmid, „ein Hochgefühl, eine selige Erfahrung, aber sie hält nicht vor, das gehört zu ihrem Wesen.“ Was ist mit den Momenten danach, mit den Zeiten zwischen den Kicks, fragt der Philosoph. Was was mit der Unlust? Dazu zählt nicht nur Schmerz, Leid und Krankheit, die mit allen Mitteln bekämpft werden, sondern oft schon jede Einschränkung der persönlichen Freiheit durch die Ansprüche anderer. „Aber wenn ich von allen Bindungen befreit bin, wo stehe ich dann?”, fragt Schmid: „Im Nichts.“
Aber noch mehr als solche Gedanken regen die erzählten Geschichten von realen Menschen zum Nachdenken an. Sie bewegen. Durch diese Geschichten werden gute Werte vermittelt, viel wirkungsvoller als durch die immer wiederkehrende Forderungen, sich zurück auf die guten alten Werte zu besinnen.
Einige Seiten später werden Geschichten von Menschen erzählt, deren Leben systematisch zerstört wurde: Im Osten Kongos werden jedes Jahr tausende Mädchen und Frauen äußerst brutal von Rebellen vergewaltigt. Der stern berichtet von einem Krankenhaus, das für einige dieser Frauen zur letzten Zuflucht wurde. Auch hier äußerst bewegende Lebensgeschichten, die sprachlos machen.
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von Daniel Hufeisen
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es geht nur um dich und Gott
Fühl dich vollkommen frei. Wenn du aufstehen willst, steh auf, wenn du die Hände heben willst, dann hebe sie. Achte nicht auf die anderen. Es geht nur um dich und Gott…
Klingt bekannt?
Das sagen mir immer wieder verschiedenste Lobpreisleiter. Ich finde es auch gut, sich in (musikalischen) Lobpreiszeiten völlig frei zu fühlen, das zu tun, wonach mir ist. Wenn das nicht möglich ist, fühle ich mich meistens eingeengt und nicht wohl.
Aber nicht auf die anderen achten? Es geht nur um mich?
Dem widerspreche ich entschieden. Ich beobachte gerne andere beim Lobpreis, aber darum geht es auch nicht. Es ist eher die Frage, warum ich dann überhaupt mit anderen einen Gottesdienst feiere und Lobpreis “mache”. Wenn es nur um mich geht und ich die anderen nicht beachten soll, könnte ich genauso zu Hause bleiben und dort meine Hände zu “Worship Hits 35” heben.
Es geht im Glauben nicht nur um Gott und mich. Dieser Gedanke (Individualismus) ist auch so eine moderne Erfindung (wie der “säkulare Raum”). Wenn ich glaube, gehöre ich zur Familie Gottes. Eine Familie sollte normalerweise aus mehr Beziehung bestehen als der zwischen dem Vater und einem Einzelkind.
Das ist ja auch ein Gendanke der in der “emerging conversation” wichtig ist, ich zitiere Wikipedia:
Es gibt einige inhaltliche Überschneidungen mit dem Kommunitarismus (bewusst oder unbewusst), da beispielsweise kritisiert wird, dass das protestantische Christentum in Folge der Reformation einen zu hohen Stellenwert auf das Individuum und seine Beziehung mit Gott legt und den Aspekt der Gemeinschaft vernachlässigt.
Trotzdem geht es oft in den “emerging” Gottesdiensten noch um dem Einzelnen, der Gott begegnet, wie Thomas Weißenborn in ZeitGeist richtig feststellt:
So empfinde ich jedenfalls sogenannte “Stationen-Gottesdienste”, bei denen nicht die Gemeinde, sondern der Einzelne vor Gott steht.
[ZeitGeist, 153]
Es geht nicht nur um dich und Gott!
Aber wie leben wir das? Wie können wir wirklich gemeinsam Gott anbeten, Gott begegnen?
Durch eine klare Liturgie? Ist die Katholische Kirche die “wahre Emerging Church” (so fragte heute ein Dozent)?
Wie lebt ihr das? Wie wollt ihr das gerne leben?
Oder habe ich nicht Recht? Geht es doch nur um mich und Gott? (Dann sollte ich lieber schweigen und mich ganz auf Gott konzentrieren, ohne euch zu beachten…)
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von Daniel Hufeisen
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sakral/säkular
Das Gespräch “Ein Highlight aus Greifswald” beschäftigt mich noch immer (in Kombination mit Gesprächen, die ich selber schon geführt habe und Gedanken, die ich gerade lese). Neben der Frage, ob etwas nachvollziehbar ist, über die ich gestern schrieb, gibt es noch einen weiteren wichtigen Grund, warum es traditionell-evangelikal denkenden Menschen schwer fällt, “emergentes” Handeln und Denken zu verstehen: Die aufgehobene Trennung zwischen säkular-weltlichen und sakral-göttlichen Dingen.
Eddie Gibbs & Ryan K. Bolger schreiben darüber in Emerging Churches ein ganzes Kapitel (Kapitel 4: “Transforming Secular Space”):
Bei “Sakralisation” [dem Prozess alles im Leben sakral/geistlich/heilig zu machen] geht es in Emerging Churches um eine Sache: Die Zerstörung der sakral/säkular-Aufteilung der Moderne. Die Moderne war geprägt von der Geburt der Idee des säkularen Raums, das ist die Idee eines Bereichs ohne Gott. Vor dieser Zeit waren in jeder Kultur alle Bereiche des Lebens geistlich; es war unmöglich einige Handlungen als “religiös” und andere als nicht zu bezeichnen. […]
Der Postmoderne (oder Nicht-Moderne) geht es um die Heiligkeit des ganzen Lebens. Für Emerging Churches bedeutet das, das ganze Leben an Gott in Anbetung zu übergeben und das Handeln Gottes in ehemals ungeistlichen Dingen oder Aktivitäten zu erkennen.
[Gibbs/Bolger, Emerging Churches, 66 - eigene Übersetzung]
Wenn ich von dieser sakral/säkular-Aufteilung ausgehe, kann ich natürlich den Sinn eines Cafés ohne klar evangelistisches Ziel nicht so gut erkennen. Auf diese Trennung bzw. auf die Nicht-Trennung weisen auch Onkel Toby und Depone in ihren Kommentaren hin.
Auch Gofi schreibt darüber in dem gestern zitierten Artikel in ZeitGeist unter der Überschrift “Alles ist Gottesdienst” (dort berichtet er auch von der faszinierenden “Chaos-Kirche” bei ihm zu Hause).
Ja, alles ist Gottesdienst (vgl. Römer 12,1-2 & 1. Korinther 10,31)!
Ich möchte Gottes Handeln überall sehen – an vielen Stellen kann ich es auch schon erkennen.
Ich möchte eine Tasse Kaffee genießen, ich möchte Gott genießen.
Ich möchte mitwirken, wo Gott schon wirkt.
In dieser Welt.
–
PS: Mir geht es in diesen Einträgen nicht darum, auf Evangelikalen herumzutrampeln oder so, ich bin ja selbst einer…
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von Daniel Hufeisen
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Andere berichten aus Greifswald
Eigentlich wollten wir auch zum Symposium “Kirche in der Postmoderne” nach Greifswald. Aber irgendwie haben wir es verpeilt, uns rechtzeitig anzumelden, so dass es dann ausgebucht war und ich nun die Möglichkeit habe zur Asta-Ersti-Party zu gehen.
Netterweise berichten einige, die dort sind gut über die Vorträge, hier versuche ich mal alle Berichte, die ich finde, zu verlinken. Weitere werde ich nachtragen und falls ihr noch welche kennt, könnt ihr mich gerne darauf hinweisen:
Peter Aschoff:
• Auf nach Greifswald
• Greifswald – der erste Tag
• Greifswald, zweiter Tag: Neues von der Ostmoderne
• Greifswald-Nachlese: Braucht die Kirche das Picardiat?
Dominik Sikinger:
• Auf Reisen – »Kirche und Postmoderne« in Greifswald
• [Auf Reisen] »Kirche und Postmoderne« II – Freitag Nachmittag
• [Auf Reisen] “Kirche und Postmoderne” III – Freitag Abend
• [Auf Reisen] »Kirche und Postmoderne« IV – Samstag Vormittag
• [Auf Reisen] »Kirche und Postmoderne« Samstag Mittag
• [Auf Reisen] »Kirche und Postmoderne« VI – Freitag Nachmittag
• [Auf Reisen] »Kirche und Postmoderne« VII – Nachtrag
• [Auf Reisen] »Kirche und Postmoderne« VIII – Nachtrag II – Splitter
Daniel Ehniss:
• Kirche in der Postmoderne
• Erste Impressionen
• Greifswald-Fotos bei flickr
• Redaktionsbüro
.
• Greifswald Tag 2
• Greifswald Tag 3
Daniel Schlunk:
• Bedingungslose Kapitulation?!
• Falsche Differenz
• Das eigentliche Tauf-Problem
• Geliebte Feindbilder
• Kräftige Erzählungen
• Kybernetische Knacknuss
• Ethik hier und dort
Simon Laufer:
• Auf in die Postmoderne
• Die Postmoderne in Greifswald
• Einmal Galaxis und zurück
Simon de Vries:
• Mein Blogbeitrag aus Greifswald
• Ein Highlight aus Greifswald (wirklich ein Highlight!)
• 21.10 Keine Kirchenreform ohne Taufreform
• Mac-Blogger-Ratespiel
Karl Karzelek: (der zusammen mit mir nicht da ist)
• Kirche in der Postmoderne …
Vielen Dank!!!
Wenn ich das so lese, werde ich schon irgendwie neidisch und ärgere mich, dass wir es verpeilt haben. Es tröstet mich aber, dass irgendwie alle schreiben, dass der Vortrag von Heinzpeter Hempelmann bisher der beste war. Denn genau zu dem Thema hatte ich ein Semester lang ein Seminar bei ihm…
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von Daniel Hufeisen
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Empfehlungen für den Augenblick – 001
Es sagen mir immer wieder Leute, dass sie aus Zeit- (oder anderen) Gründen nur meinen Blog lesen. Wenn es auf anderen Blogs spannende, wichtige, lesenswerte Dinge gäbe, würde ich schon darauf hinweisen. Für diese Leute ist dieser Eintrag (und für alle anderen, die das unten empfohlene noch nicht gelesen haben):
Ich möchte heute besonders drei Blogs und dort einige Einträge empfehlen:
1. Haso aus Berlin. Ich weise immer wieder auf Lesenswertes bei diesem sehr weisen Blogger hin. Wer nur einen Blog mit geistlichen Themen regelmäßig lesen möchte, sollte Haso lesen.
Besonders möchte ich euch folgende Beiträge aus den vergangenen Wochen ans Herz legen:
- Position oder Tendenz
- Postmoderne Bibeltreue
- Wahrheit ist relativ
- Himmel oder Hölle?
- Himmel oder Hölle? (Herz und Hermeneutik)
- Himmel oder Hölle? (Willkommen in der Jury)
- Himmel oder Hölle? (Warum ich fast nichts von dem glaube, was Christen über die Endzeit lehren)
Amen dazu.
2. Dominik Sikinger aus Heimerdingen. Bei ihm gibt es neben Serien zu super Büchern in letzter Zeit die spannendsten Diskussionen, besonders bei folgenden Themen (das bedeutet, dass besonders die Kommentare lesenswert sind):
- Eschatologie und Protologie – Gerade knabbere ich ein wenig an der Hermeneutik
- Fabian Vogt – Das 1×1 der Emerging Church
Ansonsten lohnt es auch seine aktuelle Serie über Brian McLaren – The Secret Message of Jesus zu lesen, auch als Vorbereitung für die Studientage mit McLaren. Das aktuellste ist [Secret Message] Kapitel 16 – Die Sprache des Königreichs, dort findet man auch Links zu den bisherigen Einträgen.
3. Emergentes Gedankengut. Keine häufigen, aber dafür qualitativ hochwertige “Artikel über die gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen und deren mögliche Auswirkungen auf Gemeinde.” Hier gibt es keine besonderen Artikel, die ich empfehle, schaut einfach, was euch interessiert, es ist sicherlich lesenswert.
–
Das alles sind Empfehlungen für den Augenblick, d.h. in ein paar Wochen könnten es schon wieder ganz andere Blogs sein, die ich empfehle.
Ansonsten möchte ich auf die kleine Box mit der Überschrift “Lesenswertes bei anderen” in meiner Seitenleiste hinweisen, in der ich immer wieder gute Artikel aus anderen Blogs verlinke. Das kann man sogar als RSS-Feed abonnieren.
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