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von Daniel Hufeisen
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Die Bibel über Ausländer
Ein kleiner Nebengedanken aus dem Gottesdienst heute morgen:
Wenn sich ein Ausländer bei euch niederlässt, sollt ihr ihn nicht ausbeuten. Den Ausländer, der bei euch wohnt, sollt ihr wie einen von euch behandeln und ihr sollt ihn lieben wie euch selbst. Denn ihr selbst wart einst Fremde in Ägypten. Ich bin der Herr, euer Gott.
Das wäre doch mal eine wirklich christliches Parteiprogramm, oder?Aber erst einmal spricht es jeden Einzelnen von uns an. Wie gehe ich mit Ausländern um? Behandele ich Ausländer wie einen “von uns” oder habe ich nicht doch ein mulmiges Gefühl wenn mir abends zwei Afrikaner auf der Straße begegnen?
Und da meine Großmutter die letzten beiden Tage zu Besuch war, noch der Vers davor:
Ehrt und respektiert ältere Menschen. Habt Ehrfurcht vor eurem Gott. Ich bin der Herr!
Levitikus (3. Mose) 19,33-3432
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von Daniel Hufeisen
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Marburger Institut für Religion und Psychotherapie
Heute startete das neugegründete Marburger Institut für Religion und Psychotherapie mit einem Eröffnungssymposium. Nach einführenden Worten und Grußworten von Norbert Schmidt, Heinzpeter Hempelmann und Harry Wollmann folgten Vorträge von Holger Eschmann (Theologisches Seminar der Evangelisch-methodistischen Kirche, Reutlingen – Bücher von Eschmann) und Michael Utsch (Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Berlin – Bücher von Utsch).
Eschmann sprach vormittags zum Thema “Wie hältst Du’s mit der Psychotherapie?“, es ging um das Verhältnis von Seelsorge und Psychotherapie. Noch spannender fand ich persönlich den Vortrag am Nachmittag von Utsch: “Wie Psychologie glauben hilft – Psychologische Empfehlungen zur Vertiefung der Gottesbeziehung”.
Hier einige Notizen dazu (teilweise sind es Zitate aus seiner Powerpoint):
- Das Ziel einer Umformung des inneren Menschen im Sinne wachsender Christusfrömmigkeit ist eindeutig: Das Herz / die Seele pflegen -> therapeutische Theologie
- Nicht die positiven Wirkungen des Glaubens stehen im Zentrum (funktionale Vereinnahmung), sondern das Sich-Öffnen der Seele für die verborgene Gegenwart Gottes. Dort geschieht allmählich die Umformung des inneren Menschen.
- Es gibt viele Beispiele christlicher Seelenpflege in der Kirchengeschichte: Bei den Wüstenvätern, Herzensgebet, Tersteegen, charismatische Anstöße etc.
- Theologie gibt der Psychologie gute Impulse: Herzensgebet/Kontemplation reduziert Stress, Vergebungsforschung, Vertrauen satt Angst etc.
- Dabei macht Glaube nicht automatisch glücklich: Auf Qualität der Gottesbeziehung kommt es an. – Glaube kann missbraucht werden.
- Ein positiver, persönlich adaptierter Glaube setzt Kräfte frei, die über Placebo-Wirkung hinausgehen.
- Wenn es ein erfahrungsmäßiges Wahrnehmen der Gegenwart Gottes gibt (Mittelalter) und der Christ ein Erfahrender/Mystiker ist (Rahner), kann heute die Psychologie dazu beitragen, den individuellen Glauben zu vertiefen.
- 3 Wege der Gotteserkenntnis: In Natur, in Bibel und in eigener Erfahrung
- Die Psychologie wäre ohne die erfahrungsarme Theologie nicht so erfolgreich geworden
- Die Psychologisierung des Glaubens hat die Bedeutung von “Spiritualität” verzerrt Eigentlich geht es bei Spiritualität darum, mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden.
- Probleme bei” Spritualität”: Selbstmystik statt Christusmystik, Sakralisierung der Psyche etc.
- Psychologisierende Deutungen rechtfertigen das eigene Selbst: Schuld wird “wegpsychologisiert” etc.
- Aber Psychologie kann glauben helfen!
- Glaube ≠ Placebo-Effekt, sondern Beziehungsweise (glauben an, vertrauen auf).
- Glaube ist leicht verführbar
- Glaube als Beziehungsweise: Vielfalt der Beziehungsstile akzeptieren (Persönlichkeitstyp hängt oft mit dem Glaubensstil zusammen) etc.
- Psychologie hilft glauben: Echtheitsprüfung: Durchdringt Glaube das Leben? – Gefühle und Unbewusstes besser verstehen – Arbeit an den Wurzelsünden (Geistliche Begleitung) – Seelische Gottesbilder entlarven & verabschieden
- Glaube benötigt Gemeinschaft: Gesprächskultur der Innerlichkeit entwickeln: über Gottesbilder, Zweifel etc. sprechen
- Wahrnehmung schulen: Aufmerksamkeit für die größere Wirklichkeit Gottes, Umformung des inneren Menschen etc.
- Thesen: Psychologische und theologische Aspekte helfen bei der “Umformung des Menschen”
- Am Ende noch ein Zitat von Ricarda Huch: “Alles Menschliche will Dauer, Gott will Veränderung”
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von Daniel Hufeisen
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Erweckung in Lakeland
Stellt euch vor, es ist eine Erweckung und alle schauen zu…
So ungefähr ist es gerade in Lakeland, Florida. Dort finden seit Wochen tägliche Erweckungs-Heilungs-Veranstaltungen mit Todd Bentley statt, zu denen immer mehr Menschen pilgern und die vor allem immer mehr Menschen via Internet und Fernsehen verfolgen.
Viele Leute sind davon begeistert und berichten davon. Zum Beispiel Daniel Hari, der auch live vor Ort war und ansonsten auf Esoterik-Messen “Heilen wie Jesus”-Stände hat . Auch Haso, dessen Blog hier schon öfters empfohlen wurden, sieht das sehr positiv. Kritischer ist da schon David Brunner, der auch bei Sound 7 davon schreibt. Auch Danny ist kritisch. Storch dagegen versucht Antworten auf die Kritiken zu finden. Dass es extreme Kritik aus Ecken gibt, die immer alles kritisieren weil es nicht “biblisch” ist, brauch ich nicht zu erwähnen, oder?
Manche berichten auch relativ neutral, z.B. eine Zeitung dort aus der Gegend oder jesus.ch. Viel schreibt auch Dirk Koeppe, der noch etwas “unentschieden” ist.
Viele weitere Blog-Einträge über Lakeland findet man bei Technorati. Und das sind nur die deutschsprachigen…
Videos und Übertragungen kann man bei Upstream.tv sehen, ansonsten täglich live bei God.TV übers Netz oder über Kabel/Satellit.
Warum schreibe ich das, ohne selbst Stellung zu beziehen?
Ich möchte einfach darauf hinweisen, denn es scheint viele Christen weltweit zu bewegen. Und ich finde es wichtig nicht voreilig solche Ereignisse zu beurteilen. Ähnlich wie auch Martin Schmidt:
Ich will hier keine neue Diskussion lostreten, sondern nur auf die Ereignisse in Lakeland hinweisen. Nicht, dass wir das hier verpennen und nicht einmal was davon wissen. Darum verlinke ich ein paar Seiten, auf denen über das aktuelle Geschehen geschrieben und diskutiert wird. Lest mal nach. Lest dazu die Bibel. Betet und hängt euch an Jesus. Wir werden nicht alles hiervon verstehen und erklären. Der stille persönliche Glaube sollte neben der Erwartung großer göttlicher Taten nicht verkümmern. Ich will jetzt aber doch nicht anfangen, zu referieren … Lest selbst!
–
Nachtrag (2008-04-28):
Gute Gedanken zum Thema findet man nun auch bei Gofi Müller unter dem netten Titel In the mighty name of BAM!.
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von Daniel Hufeisen
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Christival: Proteste 03: Meine Gedanken

Noch ein paar unfertige Gedanken und Fragen zu den Protesten und der Kritik “von links”:
- Die gute Stimmung der Christival-Teilnehmer wurde nicht von den Protesten gestört – das freut mich.
- Trotzdem kam die Kritik bei einigen Leuten auch an. Ich habe auf jeden Fall mit ein paar Leuten über die inhaltlichen Punkte der Kritiker diskutiert.
- Den Flyer “Die Bibel wörtlich nehmen?” des Bündnisses “Freiheit für Vielfalt” fand ich gut. Er enthält nur den Text des im Internet weit verbreiten “Briefs an Dr. Laura“. Jungen Erwachsenen (nicht unbedingt 14jährigen Teens) kann man zumuten, mal darüber nachzudenken.
- Weniger gut finde ich, wenn Webseiten gehackt werden. Was bringen solche Aktionen?
- Problematisch finde ich verallgemeinernde Aussagen von beiden Seiten: Es sind weder die “Evangelikalen”, die alle miteinander bestimmte konservative Meinungen vertreten, noch sind alle Kritiker gewaltbereit, uninformiert und allgemein gegen den christlichen Glauben. Nicht verallgemeinernde Aussagen findet man nur selten (weder bei den Frommen, noch bei den Kritikern, aber auch nur äußerst selten in den großen Medien). Eine Ausnahme, die mir positiv auffiel, fand ich überraschenderweise bei indymedia: “Viele der sogenannten Evangelikalen Christen, vertreten unter anderem die Auffassung, dass Homosexualität eine Krankheit sei und geheilt werden könne, dass Sex vor der Ehe sowie Selbstbefriedigung Sünde sei und das Abtreibung (auch nach einer Vergewaltigung) Mord sei, um nur einige Beispiele zu nennen.” Schon so ein “viele der sogenannten” macht solch einen Satz viel erträglicher. Wirklich differenzierte und gut recherchierte/informierte Berichterstattung habe ich bisher aber noch nicht entdeckt.
- Schwierig finde ich auch (wieder von beiden Seiten), dass Abreibung und Homosexualität als entscheidende Wesensmerkmale der Frommen (Evangelikalen, Christen wie auch immer) dargestellt werden. So nach dem Motto: “Alle Evangelikalen sind doof, weil sie gegen Abtreibung und Homosexualität sind” bzw. “Steht auf, wenn ihr Christen seid!”. Es geht im christlichen Glauben nicht um diese beiden Themen, sondern um Jesus, der bewegt.
- Können wir nicht allmählich akzeptieren und auch öffentlich sagen, dass es auch unter den Evangelikalen (ich mag den Begriff eigentlich nicht, aber egal) Menschen mit unterschiedlichen Meinungen auch zu diesen zwei Themen gibt? Genauso wie es unterschiedliche Meinungen zu den eigentlich zentraleren Themen (auf jeden Fall wenn ich in die Bibel schaue) wie Abendmahl, Taufe, Bibelverständnis, Gemeindeverständnis etc. gibt.
- Warum nehmen wir nicht die Kritik zum Anlass, uns ernsthaft und kontrovers mit diesen Themen noch einmal auseinanderzusetzen, ohne dass schon vorher das Ergebnis feststeht?
- Hören wir überhaupt zu bei dem, was uns die Kritiker und allgemein die Menschen um uns herum sagen?
- Hören die Kritiker den Kritisierten ernsthaft zu?
- Wer setzt sich mit den wissenschaftlichen Studien, die die Gegenposition vertreten, auseinander, ohne dabei nur das Ziel zu verfolgen, sie zu widerlegen?
- Was ist Toleranz? Und was ist mit der Meinungsfreiheit?
- Was heißt “Freiheit für Vielfalt”?
Es gäbe sicherlich noch viel, dazu zu schreiben. Aber ich frage erst einmal euch: Was meint ihr dazu?
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Nachtrag (2008-05-12):
Weitere Fragen wirft bei mir der Bericht eines Journalisten auf: Jesus vs. freie Berichterstattung
Entdeckt habe ich den Bericht in dem Artikel Das Wunder von Bremen des “Bremer Bureau für Kultur- und Religionsgeschichte”, die übrigens meinen Bericht über die Proteste am ersten Abend als “eine differenzierte Darstellung der Ereignisse bei dem Vordringen von Demonstranten auf das Gelände seitens eines Christival-Besuchers” bezeichnen.
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Alle meine Artikel über das Christival:
- Gedanken zum Christival
- Christival: Still & Chill Festival
- Christival: Proteste 01: von links
- Christival: Proteste 02: von rechts
- Christival: Proteste 03: Meine Gedanken
Links zu Berichten woanders findet man beim CVJM Nürnberg.
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von Daniel Hufeisen
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Christival: Proteste 02: von rechts
Schwieriger als Christival-Kritik und Flyer “von links” fand ich auf jeden Fall die “frommen” Gruppen, die zwischen Bahnhof und Messe standen und versuchten, die Leute zu “bekehren” und über die Endzeit zu “informieren”. Es macht mich traurig und wütend, diese Gruppen zu sehen. Sie verkünden ein Gottesbild, dass mit meinem nicht zusammenpasst und vermitteln einen wirklich falschen Eindruck vom christlichen Glauben. Ich hoffe, dass die Bremer erkannt haben, dass es einen Unterschied zwischen denen und dem Christival gab. Und ich hoffe, dass sie mit ihren vielen Bibelversen auf den “Pamphleten” (Zitat von einem der Flyer) nicht zu viele Jugendliche verwirren.

Irgendwie habe ich gar keine Lust noch mehr darüber zu schreiben …
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Alle meine Artikel über das Christival:
- Gedanken zum Christival
- Christival: Still & Chill Festival
- Christival: Proteste 01: von links
- Christival: Proteste 02: von rechts
- Christival: Proteste 03: Meine Gedanken
Links zu Berichten woanders findet man beim CVJM Nürnberg.
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von Daniel Hufeisen
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Gedanken zum Christival
Das Christival ist vorbei. Ich versuche noch, meine Eindrücke zu ordnen und in Blogworte zu fassen.
Hier erstmal (ungeordnete) Gedanken und Eindrücke zum Christival allgemein (auf unser Festival und die Demos und so versuche ich in weiteren Artikeln einzugehen):
- Insgesamt war das Christival eine gute Sache. Mir hat es echt gefallen. Viele Leute haben mich begeistert …
- Am Dienstagabend, als nur Mitarbeiter da waren, hatte ich fast das Gefühl in Marburg zu sein. Die ganze Zeit sah ich Leute vom CT und mbs.
- Die Teilnehmer, die am Mittwoch kamen wurden mit einem gigantischen Angebot an Kuchen, Snacks und Getränken von den Bremer Gemeinden begrüßt. Vielen Dank!
- Es war toll zu sehen, wie begeistert die vielen jugendlichen Teilnehmer waren.
- Es hat mich gefreut, viele wunderbare Menschen zu treffen.
- Die Unterkünfte, die Tobi uns organisiert hat, waren super. Danke!
- Sehr enttäuscht hat mich der viele Müll, der vor allem in der Mitarbeiteroase produziert wurde. Bitte nicht noch einmal! Auch FairTrade-Kaffee wäre ne gute Sache. Apropos Kaffee: Wer trinkt heute noch Kaffee mit Kaffeesahne?
- Ich hätte mir auch mehr Innovatives bei den Veranstaltungen und Inhalten gewünscht. Z.B. waren die “Wortwechsel” (Bibelarbeiten/Gottesdienste vormittags) soweit ich das überblicken kann alle in Form von klassischen/aktuellen Jugendgottesdiensten (also viel Lobpreis und verständliche Predigten). Auch der als “alternative worship” angekündigte Wortwechsel bestand hauptsächlich aus fetzigen Lobpreis, lustigen Videos und Wort-Inputs von vorne.
- Es waren leider auch nur wenige neue, alternative Gruppen dort aktiv. Eine der Ausnahmen waren convers, die beim Jesus-Weg im Dom dabei waren. Der Jesus-Weg war eine gute, kreative Sache, die auch für Nicht-Teilnehmer offen war. In dieser Richtung wäre sicherlich noch mehr möglich gewesen. Wo war Raum für Kunst und Kultur jenseits der für christliche Jugendfestivals üblichen (qualitativ meist sehr hochwertigen) Rock- und Popmusik?
- Gut fand ich, dass bei den Hauptveranstaltungen immer wieder deutlich wurde, dass der Glaube auch praktische/soziale Auswirkungen haben muss. Ich hoffe, dass dieser Impuls in den Jugendgruppen in den nächsten Wochen aufgegriffen wird. Und ich frage mich, ob es nicht möglich gewesen wäre, noch konkretere Impulse zu geben bzw. das Christival insgesamt mehr auf dieses Thema auszurichten.
- Ist es notwendig vor allem die (in der frommen Szene) großen Namen bei den großen Veranstaltungen auftreten zu lassen?
- Besonders bewegt hat mich eine Begegnung nach 1 Uhr Samstagnacht auf dem Weg zu “unserer” Wohnung. Ein kräftiger Mann mit Glatze sprach uns an und wollte ein Handy von uns nutzen. Nach dem Telefonat fragte er, ob wir auch zu den Christen gehören, was wir bestätigten. Daraufhin erzählte er uns, dass Gott noch nie etwas für ihn getan hat und dass Jesus Menschen wie ihn hasst. Er berichtete von dem vielen Leid und dem harten Leben, dass er und vor allem viele seiner Freunde leben müssen. Er sprach über eine halbe Stunde mit uns und wir beteten nachher noch für ihn …
Soweit erstmal. Ich hoffe, ich komme heute noch dazu über unser Festival und die Sache mit den Demos zu schreiben.
Nachtrag (19:21):
Links zu vielen im Netz lesbaren Presse- und Blogberichten findet man beim CVJM Nürnberg.
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Alle meine Artikel über das Christival:
- Gedanken zum Christival
- Christival: Still & Chill Festival
- Christival: Proteste 01: von links
- Christival: Proteste 02: von rechts
- Christival: Proteste 03: Meine Gedanken
Links zu Berichten woanders findet man beim CVJM Nürnberg.
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von Daniel Hufeisen
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Ein Jahr biblisch leben
Bei God’s Politics findet man ein lesenswertes Interview mit A.J. Jacobs, der ein Jahr lang versucht hat möglichst wörtlich nach der Bibel zu leben. Über seine Erfahrungen hat er das Buch The Year of Living Biblically geschrieben.
Ein schönes Zitat aus dem Interview fand ich heute auf der Tumblr. Startseite:
Because my Bible year taught me something that I wish I had known for the first 38 years of my life. If you want to be happy, you should pursue OTHER people’s happiness. You should do good things for others. It’s a paradox, but it works. Being unselfish leads to selfish fulfillment.
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von Daniel Hufeisen
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Wie im Himmel
Gestern sah ich Wie im Himmel auf DVD. Ein sehr schöner Film.
Frost und Hirsch nutzen in The Shaping of Things to Come (jetzt auch auf Deutsch: Die Zukunft gestalten) Chocolat als Beispiel für einen missionalen Lebensstil. Ähnlich kann man auch Wie im Himmel sehen. Den Film könnte man auch als Beispiel für Gesellschaftstransformation nehmen.
Leider ist wieder der Pfarrer eine negative Gestalt, er bringt den Leuten nur die Bibel aber keine Liebe. Der Protagonist Daniel bringt den Menschen dagegen Liebe und erfährt dabei auch Liebe. Dadurch ändern sich Menschen und im Endeffekt das ganze Dorf …
Großartig finde ich auch die Szene, in der Amazing Grace angestimmt wird …
Soweit kurz dazu, schaut den Film, lasst euch inspirieren. Ich fahre jetzt erstmal aufs “Klassenwochenende” …
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von Daniel Hufeisen
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Volker Beck und Ulrich Parzany
Als ich vor ein paar Wochen ein paar Links zum Thema Christival und Homosexualität hier bloggte, ahnte ich noch nicht, dass die Diskussion sich noch so stark weiter entwickeln würde. Viel wurde übereinander gesagt, oft m. E. nicht ganz sachlich und fair.
ideaSpektrum hat nun zwei Wortführer von beiden Seiten – Volker Beck und Ulrich Parzany – an einen Tisch gebracht und interviewt. Miteinander reden ist ja immer eine gute Sache…
Schön finde ich folgende Stelle des Interviews:
Parzany: (…) Das macht Paulus etwa im ersten Korintherbrief, Kapitel 6, deutlich.
Beck (holt eine Taschenbibel heraus): Wo steht das?
Technorati Tags: Christival, Volker Beck, Ulrich Parzany, Homosexualität
Kategorien: Bibel Glaube
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von Daniel Hufeisen
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höre, täglich
Täglich bekennen fromme Juden ihren Glauben mit dem “Schma Jisreal” (“Höre, Israel”):
Höre Jisrael:
ER unser Gott, ER einer!
(Deuteronomium/5. Mose 6,4 nach Buber/Rosenzweig)
Im nächsten Vers heißt es dann:
Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.
Dies ist wiederum der erste Teil des höchsten Gebots laut Jesus:
Das wichtigste Gebot ist: ›Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der alleinige Herr. Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit deinem ganzen Verstand und mit aller deiner Kraft!‹ An zweiter Stelle steht das Gebot: ›Liebe deine Mitmenschen wie dich selbst!‹ Kein Gebot ist wichtiger als diese beiden.
(Markus 12,29-31(in den anderen Evangelien fehlt der erste Satz), NGÜ)
Vorhin beim Lernen überlegte Thomas, was wohl passieren würde, wenn Christen dieses höchste Gebot jeden Tag lesen, aufsagen, hören.
Eine gute Idee. Ich werde es mal versuchen und lade dich dazu ein, dies auch zu tun.
Höre, täglich:
Der Herr, unser Gott, ist der alleinige Herr.
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit deinem ganzen Verstand und mit aller deiner Kraft!
Liebe deine Mitmenschen wie dich selbst!
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Nachtrag (2008-01-19):
Von Scot McKnight gibt es ein Buch, dass sich damit beschäftigt: The Jesus Creed. Loving God, Loving Others





