Jungschar

Heute habe ich zum ersten Mal bei der Jungschar der Evangelischen Gemeinschaft Frankenberg (wo ich auch mein „Predigtpraktikum“ mache) mitgearbeitet. Das bedeutet ab jetzt jede Woche mit dem Zug nach Frankenberg (Zug fahren ist toll – vor allem wenn man viel zu lesen hat), dort 8 – 12jährige Kinder treffen, mit ihnen und weiteren Mitarbeitern coole Spiele machen und über Geschichten aus der Bibel reden. Ich freue mich drauf. Und denke auch, dass es für Theologie-Studenten (und Theologen) eine gute Übung ist, mit Kindern über den Glauben zu reden und zu leben (siehe „Männer und die Kinderarbeit“ auf Tobys Blog).

Meine Erkenntnis für heute: Kinder sind toll.

Weiter Erkenntnisse werden die nächsten Wochen folgen…

Kirchengeschichte lernen

Die letzten Tage habe ich viel zusammen mit Michael Kirchengeschichte gelernt. Morgen schreiben wir eine Prüfung über die Zeit von 1650 bis heute.
Ein Ergebnis des Lernens seht ihr auf dem Foto.
Ein anderes Ergebnis ist, dass ich mal wieder erkannt habe, wie sehr vieles was für uns heute „normal“ „christlich“ ist, in dieser Zeit entstanden ist. Darüber habe ich vor ein paar Wochen schon einmal geschrieben, siehe: Gemeinde und Glaube – Kultur und Welt.

Eine andere Beobachtung ist, dass die „erfolgreichen“ Bewegungen jeweils auf die gerade aktuellen Sehnsüchte/Gedanken der Menschen (bewusst oder unbewusst) eingingen. Und dass das Nichtbeachten der gerade aktuellen Kultur eine Abwärtsbewegung bedeutete.
Oft wurde revolutionär Neues geschaffen, was den neuen Bedürfnissen, der aktuellen Zeit entsprach.

Noch ein Gedanke: Hat unsere Zeit nicht Ähnlichkeiten mit der Zeit der Romantik? Nach der die Erweckungsbewegung und auch Schleiermacher groß wurde?
(Karl hat sich dazu schon vor längerer Zeit Gedanken gemacht)

Die Frage ist: Was lernen wir aus der vergangenen Kirchengeschichte für die zukünftige Kirchengeschichte?