Schuld und Sühne

Schuld und Sühne, ein Roman über ein Verbrechen, über Armut, über Russland, über Menschen, über das Leben.

Schuld und Sühne, ein Roman, der schon viele begeistert und sogar Tobys Leben verändert hat.

Schuld und Sühne, ein Roman, den ich gestern zu Ende gelesen habe.

Schuld und Sühne, ein Roman, dessen letzten Absatz ich großartig finde.

Bevor ich diesen letzten Absatz zitiere, noch ein anderes Zitat von Dostojewski, was immer noch sehr aktuell ist:

Die vom Festmahl der Menschheit verjagten Millionen drängen und stoßen einander in der unterirdischen Finsternis, in die sie durch ihre höhergestellten Brüder gestürzt sind; tastend pochen sie an irgendwelche Tore, einen Ausweg suchend, um nicht im finsteren Keller zu ersticken.

(Dieses Zitat stammt aus dem Nachwort einer online verfügbaren vollständigen Übersetzung.)

****Spoiler-Warnung****
(wobei nicht zuviel vom Inhalt vor dem letzten Absatz verraten wird)

Und jetzt der letzte Absatz (nach der Übersetzung von Richard Hoffmann):

Doch hier beginnt schon eine neue Geschichte – die Geschichte der allmählichen Erneuerung eines Menschen, die Geschichte seiner allmählichen Wiedergeburt, seines allmählichen Übergangs aus einer Welt in die andere, die Geschichte seiner Bekanntschaft mit einer neuen, ihm bisher völlig unbekannten Wirklichkeit. Das könnte das Thema für einen neue Erzählung sein – doch unsere Erzählung ist hier zu Ende.

2 Gedanken zu „Schuld und Sühne“

  1. Hab das Buch auch vor wenigen Monaten gelesen, weil man es ja mal gelesen haben muss 😉
    Ist auch auf jeden Fall ein herausragendes Buch. Finds allerdings doch auch ziemlich düster und melancholisch über weite Strecken. Kann ganz schön runterziehen, aber dein Zitat von der letzten Seite gibt ja einen deutlichen Lichtblick …

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