Zitat für den Augenblick 020

Ich sitze gerade (zum zweiten Mal bisher) in einem ICE. Ich freue mich über die ausklappbaren Tische in MacBook-Größe (die könnten nur etwas niedriger sein) und habe eben ein Interview mit dem Bundespräsidenten Horst Köhler in “mobil” gelesen. Das Thema war Klimaschutz.
Hier seine letzten Sätze im Interview:

Klimaschutz bedeutet nicht notwendigerweise Verzicht. Im Gegenteil: Wir werden in Zukunft auf viel mehr Wohlstand verzichten müssen, wenn wir nicht in Klimaschutz investieren. Und ist es wirklich Verzicht, wenn ich energiesparende Elektrogeräte oder ein sparsames Auto kaufe, mein Haus stärker dämme oder Stand-by-Schaltungen vermeide? Am Ende werde ich doch durch niedrige Energiekosten belohnt. Ich bin überzeugt: Klimaschutz ist ohne Einbußen an Lebensqualität machbar.

(Quelle: mobil 05|07, S. 74)

Ja, das sind keine neuen Erkenntnisse. Aber es ist so. Es ist gut, wenn unser Präsident ein positives Bild von Klimaschutz vermittelt. Klimaschutz bzw. Umweltschutz ist etwas Gutes, keine lästige Pflicht, die uns jetzt auch noch aufgedrückt wird.

Technorati Tags: , , , ,

6 Gedanken zu „Zitat für den Augenblick 020“

  1. Wenn ich mich auf Staatskosten in einem Dienstwagen herumfahren lassen kann, ist es einfach den Leuten den Kauf eines sparsamen Wagens anzuraten. Was für ein Schwätzer…

  2. @Tobi:
    Ja, das denke ich auch. Irgendwie müssen wir anfangen.

    @Sammy:
    Was sollten wir denn tun, Sammy?

    @Fono: Es kann sein, dass Köhler nur ein Schwätzer ist, aber es kann auch sein, dass er in seinem Bereich schon versucht etwas zu tun. Aber auch wenn er nur ein Schwätzer ist, sagt er Gutes, was andere positiv prägen kann.
    Ich bin ehrlich gesagt oft auch nur ein Schwätzer, der sagt und schreibt, was er so denkt, was man mal tun sollte. Aber manchmal passiert es dann, dass ich mich selber nicht nur überzeuge, sondern auch motiviere, wirklich mal etwas zu tun und es dann auch tue…

  3. Hm, ich habe meine Zweifel ob es eben genug ist, nur die benutzerfreundliche Variante zu fahren oder besser die mit Einschränkungen…
    Ganz ehrlich, ich bin ein Schwätzer und ich habe meine Zweifel, das viele andere das nicht auch sind, ist es letztendlich nicht immer so, das es erst wehtun muss, bevor wir was ändern?Und wenn eine Minderheit es vorher merkt, wird es die Masse erreichen?
    Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich zu schwarz sehe und was man erreichen kann, aber klappen wirds ja nur wenn die große Masse mitmacht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.