Warum ich sie doch mag

Ich habe gedacht, dass ich sie einfach nicht mag. Bis gestern konnte ich mich auch noch nicht so richtig für sie begeistern. Über wen rede ich eigentlich? Eine Frau? Nein. Meine Brille? Nein. Ich rede natürlich über die Fußball-Weltmeisterschaft bzw. den FIFA World Cup Germany 2006. *schalalala*
Ich mag ja kein Fußball. Und ich bin auch kein „Deutschland-Fan“. Deutschland-Spiele mit einen Haufen Deutscher zu gucken reizt mich nur minimal.
Aber gestern war ich in Frankfurt. War auf der Fan-Meile. In der offiziellen „public viewing area“:

Frankfurt WM

War dort 3 Minuten. Habe das letzte Tor im ‚Brasilien – Australien Spiel‘ auf der schwimmenden Leinwand im Main gesehen. Um mich herum, wie an vielen Ecken in Frankfurt: Brasilianer, Süd-Koreaner, Australier, Japaner, Asiaten, Süd-Amerikaner, Afrikaner, Europäer und dazwischen auch Deutsche. Viele sprachen in fremden Sprachen. Alle feierten irgendwie zusammen. Das hat mir gefallen. Dort würde ich mir auch mal ganze Spiele anschauen und mit denen feiern, die gewinnen und mit denen trauern, die verlieren…

Frankfurt WM

Bevor ich in Frankfurt war, war ich noch in Mainz. Wir haben nämlich zu fünft einen wunderbaren Urlaubstag mit dem Hessenticket verbracht. Anita berichtet schön davon und Coppy hat tolle Bilder.
Und ich habe auch noch einige Bilder bei flickr. Von Mainz und von Frankfurt.

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Und steht sie mir?

Nachdem vor hier so leidenschaftlich darüber diskutiert würde, ob mir eine Brille stehen könnte, zeige ich euch hier und jetzt, wie ich mit meiner ersten eigenen Brille aussehe:

Ich sollte eine Brille tragen

Das bin ich also in schwarz/weiß mit Brille.

Und das in Farbe – auch mit Brille:

Ich sollte eine Brille tragen

Auf dem Bild könnt ihr auch sehen, wie ich die Aufschriften meiner Bücher von Weitem erkenne – ohne Brille. (Schaut es euch doch bei flickr in etwas größer an – einfach auf das Bild klicken.)
Jetzt mit Brille sehe ich alles was weiter weg ist plötzlich mit klaren, scharfen Kanten. Und das ist irgendwie besser.

Und – steht sie mir?

PS: Ich bin nicht nur in Tabor nicht der Einzige, der neuerdings eine Brille braucht. Auch unter den ‚postmodernen‘ Musik-begeisterten Bloggern gibt es noch mehr Neubrillenträger. Das ist wahre Gemeinschaft!

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Das 1×1 der Emerging Church

Passend zu Andrew Jones Post über „The 50 Books on My Emerging Church Bookshelf“, in dem er z.B. schreibt, dass es irgendwie keine E.C.-Bücher aus Deutschland gibt, habe ich heute „Das 1×1 der Emerging Church“ geschickt bekommen. Geschrieben hat das Fabian Vogt aus Frankfurt, dessen Roman „Zurück“ ich vor einigen Jahren genossen habe, bei dem ich auch schon einmal ein Wochenend-Theater-Seminar mitgemacht habe und der sogar auf der Silberhochzeit meiner Eltern Musik gemacht hat.
Auch wenn der Titel stark nach „ich erkläre euch jetzt mal das Emerging Church-Prinzip“ klingt, macht das Buch doch einen ganz guten Eindruck. Also, wenn man englischsprachige Bücher nicht versteht und Blogs nicht so mag, dann könnte das Buch ein ganz guter Einstieg sein. Vor allem da die anderen beiden deutschsprachigen Bücher, die sich direkt mit dem Thema befassen beide jeweils nur einen speziellen Themen-Bereich abdecken.
Das ist aber nur mein erster Eindruck. Richtig lesen muss ich das Buch noch. Danach dann vielleicht mehr.

Ansonsten gilt natürlich was Andrew schreibt (lest auch seine anderen Anmerkungen!):

Books are not where the emerging church is at. The best writings on the emerging church are online in PDF form, or as blog posts or blog comments, or Word attachments sent in emails. Some of it is not text based at all but captured in video, drawing, photos and especially in the transformed lives of new communities arising in the emerging culture.

PS: Das Buch bestellt man am besten direkt beim C & P Verlag.

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MP3s direkt anhören

Seit gestern benutze ich den tollen del.icio.us playtagger, mit dem man verlinkte MP3-Dateien direkt anhören kann.
Ich habe jetzt unten in meiner Seiten-Leiste ein paar frei verfügbare Lieder verlinkt. Neben den Links findet ihr einen Play-Button. Den einfach anklicken, schon hört ihr das Lied.

Hier noch als Beispiel eins meiner absoluten Lieblings-Musikstücke:
Sigur Ros – Olsen Olsen

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Sportliche Höchstleistung

Nein, ich rede hier nicht von Fußball.
Ich rede von mir. Meiner sportlichen Höchstleistung.
Also: Heute bin ich zusammen mit Johannes und Rosi mit Inline-Skates von Marburg nach Gießen gefahren. 33km. Skaten.

Zwischen Marburg und Gießen

Nach der ersten dreiviertel Stunde war es noch ganz schön weit…

Johannes und Rosi

Anstrengend war es auch. Nach gut 20km wollten meine Knie nicht mehr, aber nach einer Pause ging es wieder. Aber irgendwann taten auch die Füße weh und von Steigung zu Steigung wurde es anstrengender.
Um 20:08 Uhr waren wir dann am Gießener Bahnhof. Um 20:04 fuhr der Zug. Also noch ein Döner gegessen und dann um 21:05 Uhr nach Marburg gefahren.
Die drei Stunden waren wirklich gut, aber jetzt brauche ich mein Bett.

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