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von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #24
Es ist soweit. Ich schreibe ein Augenblick im Advent #24. In “normalen” Adventskalendern ist dies ja immer das größte Türchen. Nicht so bei mir.
Ich wünsche jetzt einfach so frohe und gesegnete Weihnachten!
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Ok, zumindest ein Advents-Bild aus Passau habe ich noch für euch:

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Tags: Essen Menschenhandel Sklaverei
von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #23
Gestern erzählte ich von Yelina, die als Teenager verschleppt, verkauft und vergewaltigt wurde.
Ihre Geschichte zeigt nur eine Form des heutigen Menschenhandels und damit der Sklaverei, nicht nur als Sexobjekte werden Menschen gehandelt, sondern auch als Arbeitskräfte. Jährlich werden einige Hunderttausend oder sogar Millionen Menschen (die Zahlen sind natürlich sehr umstritten) wie Ware verkauft und zur Sklaverei gezwungen. In der dran steht zum Vergleich die Zahl der Sklaven, die Anfang des 19. Jahrhunderts jährlich (damals noch) legal nach Amerika gebracht wurden: 30.000.
Im Artikel der dran werden drei Hilfsorganisationen vorgestellt: Netzwerk gegen Menschenhandel, The A21 Campaign und International Justice Mission. Bei Wikipedia werden darüber hinaus noch viele weitere Organisationen verlinkt.
Ich möchte heute aber besonders auf Stop the Traffik hinweisen, die seit ein paar Tagen auch eine deutsche Website haben. Dort wird auch deutlich, was unser Schokoladenkonsum mit dem Thema zu tun hat (u.a. durch die Kurzgeschichte Chaga und die Schokoladenfabrik).
Auf dem Bild steht:
Auch die Kinder, die gezwungen sind auf Kakaoplantagen zu arbeiten, zählen die Tage.
Es wäre schön, wenn es für diese Kinder auch nur noch ein Türchen zu öffnen gäbe …
Zur Zeit macht Stop the Traffik eine Kampagne gegen Menschenhandel in der Schokoladenindustrie. Mach doch einfach mit!
Vor allem in Großbritannien gab es schon einige Erfolge der Kampagne, so verpflichtete sich z.B. Cadbury dazu, ab Herbst 2009 den Riegel Dairy Milk fair herzustellen (das ist eine ähnliche Dimension, wie wenn Milka nur noch faire Schokoriegel anbieten würde). Und auch Mars musste recht schnell auf auf den “March on Mars” reagieren und verspricht, bis 2020 nur noch Rainforest Alliance-Kakao zu verwenden.
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von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #22
Eine alltägliche Begebenheit irgendwo nicht weit weg:
Yelina ist 14 Jahre alt, als eine Bekannte ihrer Mutter von einem guten Ferien-Job im Nachbarland erzählt. Für Yelina und ihre Mutter klingt das nach einer guten Möglichkeit, etwas Geld für die Familie zu verdienen. Als sie sich mit ihrer Freundin Mimi auf dem Weg macht, werden sie direkt an der Grenze von Uniformierten abgeholt, aber sie werden nicht zu der versprochenen Arbeitsstelle gebracht. Der Weg führt vielmehr direkt ins Bordell.
Dort bekommt Yelina von einer älteren Frau einen kurzen Rock aufgedrängt mit dem Kommentar: “Du muss sexy sein, damit die Männer mit dir Sex haben wollen.” Yelina ist schokiert, sie protestiert, will nach Hause. Aber sie hat keine Chance. Die Bordellbesitzerin sagt: “Ich habe bezahlt. Diese Schulden musst du bei mir abarbeiten.” Dabei hat sie ein Schnäppchen gemacht, wie sich bei einer Untersuchung herausstellt: Yelina ist noch Jungfrau.*
* nacherzählt aus dran 1.10
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Tags: Afrika Kenia MP3 Musik Weihnachten
von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #21
Musik hören und Kenia unterstützen. Dies kann man bei Christmas for Kenya tun. Dort werden zwei Alben mit aktueller Weihnachtsmusik zum runterladen angeboten. Statt dafür zu bezahlen wird man aufgefordert, per paypal etwas für ein Brunnenbauprojekt in West-Kenia zu spenden. Das ganze ist ein Projekt der University Baptist Church Waco.
Wer darüber hinaus noch etwas andere Weihnachtsmusik braucht, dem empfehle ich das schöne Box-Set Songs for Christmas (mit 5 CDs, Booklet, Essays, Comic Strip, Poster, Sticker etc.) des genial-verrückten Folk-Sängers Sufjan Stevens (siehe und).
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von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #20
Würzburg ist ähnlich wie andere Städte: Es ist kalt und es schneit.
Was hier anders ist: In den Straßenbahnen sagen einen nette Kinderstimmen wie die nächste Haltestelle heißt.
Warum bin ich in Würzburg?
Familienbesuch.
Das nächste Mal, wenn ich in Würzburg bin, werde ich auch Zeit haben, einen Kaffee mit euch, die ihr in/um Würzburg lebt, zu trinken.
Aber bis dahin könnt ihr euch ein faszinierendes Video anschauen, das ich auf dem Blog eines Würzburgers entdeckt habe:
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von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #19
Ein schöner Tag: Durch den Schnee mit dem Fahrrad fahren, Krippenspiel proben, Advents-Pokern, Falafel und jemanden mit einer FROH! froh machen.
Wer diesen schönen Tag mit mir feiern will, kommt einfach gleich nach Nürnberg ins K4 zum bucovina club (nachdem wir beim Emergent Forum doch nicht hingegangen sind).
Bis gleich!
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von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #18 (mit Verlosung)
Eigentlich kann man ein Magazin nur lesen und betrachten. Man kann darin blättern und sich daran satt sehen. Aber wenn man ganz leise ist, und sein Ohr auf das Papier legt, hört man Stimmen, die Geschichten erzählen, und Orte, die in der Ferne rauschen.
Mit diesen Worten beginnt die neue Ausgabe von FROH!, dem Magazin für die schönen Tage des Jahres, über das ich hier ja schon mehrfach berichtet habe.
Das Thema der Winterausgabe ist STILL. Und das Heft ist auch still. Wenn man still wird und durch das Heft blättert, hat man das Gefühl, dass man da mehr vor sich liegen hat, als nur Worte und Bilder. FROH! lebt, lässt dich still werden und spricht dann in sanften Tönen zu dir.

Während andere über Stille schreiben (gerade jetzt zum Jahr der Stille 2010), ist FROH! still.
Ich hatte den Herausgeber Micha Schmidt mal gefragt, warum sie nicht Werbung mit in das Heft nehmen. Er antwortete, dass ihnen gerade dieser Punkt im Konzept sehr wichtig sei. Jetzt verstehe ich es. Mit Werbung wäre eine Ausgabe wie still nicht möglich gewesen.
Hier habt ihr die Möglichkeit, schon einmal durch die Ausgabe zu blättern:
Empfehlen kann ich auch immer noch die letzte Ausgabe “Wenden“, die ich inzwischen komplett gelesen habe. Wenn ihr sie noch nicht habt, besorgt sie euch noch! Ebenso natürlich die aktuelle Ausgabe – übrigens ein tolles Weihnachtsgeschenk. Kaufen kann man FROH! über frohmagazin.de oder in wenigen ausgewählten Läden. Bestellungen bis Montag kommen auch noch definitiv vor Weihnachten an.
Eine Alternative zum Kaufen ist Gewinnen. Daher verlose ich hier einmal die aktuelle Ausgabe von FROH!. Wer bis morgen (also Samstag, den 19. Dezember) 14:00 Uhr hier einen Kommentar* mit ein paar netten Worten schreibt, nimmt an der Verlosung teil.
*Wenn ich deine Adresse noch nicht habe, schicke sie mir bitte an ein.augenblick[ät]web.de oder über das Kontaktformular. Das ist notwendig, da ich die Gewinnadresse schon Samstag-Nachmittag weiterleiten muss. Die Adressen von allen, die nicht gewinnen konnten, werde ich nicht beachten und natürlich für nichts weiter verwenden.
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von Daniel Hufeisen
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von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #16
Letztes Jahr habe ich dieses Video am 1. Dezember gezeigt. Dieses Jahr etwas später. Zwar nicht mehr rechtzeitig am 16., aber immer noch rechtzeitig vor der Bescherung am 24.
Ein tolles Projekt: Advent Conspiracy:
[Worship Fully]
[Spend Less]
[Give More]
[Love All]
Denn:
Christmas can [still] change the world. This year, Give Presence.
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Tags: Bücher Gesellschaft Rafik Schami
von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #15
Gestern Abend waren wir bei einer Lesung von Rafik Schami. Wobei Lesung eigentlich das falsche Wort ist. Es war viel mehr eine Erzählung.
Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren und lebt seit 1971 in Deutschland. Gestern machte er mit uns einen Stadtrundgang durch Damaskus, mit einer Geschichte pro Gasse. Was heißt hier eine? Die eine Geschichte war immer nur die Ausgangspunkt für ganz viele, kleine Anekdoten. Schami schaffte es aber immer wieder zum roten Faden zurückzukommen – einen bunten ausgeschmückten roten Faden habe ich vorher noch nie gesehen. Schami ist auf jeden Fall ein Meister des Erzählens. Gekonnt verbindet er in 90 Minuten Themen wie Stadtplanung, Marienverehrung (ein Thema, das mich gerade verfolgt), Kaligraphie und Nudelsalate. Langweilig wird es dabei nie. Und auch seine Anliegen wie ein guter Umgang zwischen und mit den verschiedenen Kulturen wirken nicht aufgesetzt. Ebenso locker thematisiert er seinen christlichen Glauben, wirbt dabei aber auch um Respekt für den Islam.
So erzählte er zum Beispiel von seinem Heimatdorf, in dem 40% katholische und 40% orthodoxe Christen lebten, die sich aber oft sehr uneins waren, so dass der Scheich der islamischen Minderheit sie immer wieder dazu auffordern musste, sich zu versöhnen, da sie ja Geschwister sind …
Bücher von Rafik Schami findet ihr hier bei amazon.de.








