Up, In, Out

In zwei Stunden ist der Neustart der Jugendarbeit bei ELIA.

Wir starten wirklich neu und deshalb konnten wir auch darüber nachdenken, was wir mit der Jugendarbeit wollen. Dabei half vor allem das Buch Aktivgruppen von Reinhold Krebs und Burkhard vom Schemm, auf das ich durch Zufall* (genau an dem Tag als ich hörte, dass ein Neustart notwendig sein wird) durch einen Artikel in ZeitGeist stieß.

Die Grundaussage ist: Gemeinde (und damit auch Jugendarbeit) sollte immer drei Dimensionen haben: UP, IN und OUT:

  • UP – Beziehung zu Gott – Glauben
  • IN – Beziehungen untereinander – Gemeinschaft
  • OUT – Beziehungen nach außen – Außenwirkung

Eine Möglichkeit, diese drei Dimensionen zu leben sind Aktivgruppen. In Aktivgruppen werden gemeinsam Ideen entwickelt und Projekte umgesetzt – ob Jugendgottesdienst, MultiMedia-Angebote oder Kindergeburtstags-Partyservice, wichtig ist, dass die Projekte eine positive Wirkung über die Gruppe hinaus haben (OUT). Bei den gemeinsamen Aktionen erleben Jugendliche Gemeinschaft (IN) und entfalten Gaben und entdecken ihren Glauben, der direkt aktiv gelebt wird (UP).

Heute beim ersten Treffen werden wir gemeinsam Ideen für ein Projekt sammeln und dann beim nächsten Treffen entscheiden, was wir tun wollen. Es geht also nicht darum, dass ein paar Erwachsene ein Programm vorgeben, sondern dass wir uns gemeinsam auf den Weg machen. Ich bin sehr gespannt, in welche Richtung das gehen wird und freue mich darauf!

Mehr Informationen über Aktivgruppen gibt’s beim _puls-Projekt.

* Zufall heißt für mich: Etwas fiel mir/uns zu. Und woher? Von Gott natürlich.

3 Gedanken zu „Up, In, Out“

  1. Freue mich über weitere Berichte dazu. Ich selber arbeite mit einer sehr kleinen und bescheidenen Gruppe seit zwei Monaten mit IN, UP, Out. Für uns liegt die große Herausforderung darin Teens die über Jahre eher passiv in der Gemeinde geprägt wurden zu neuer Aktivität zu motivieren.

  2. Ich finde es sehr gut das hier Jugendliche motiviert werden den Glauben gemeinsam zu festigen. Ich denke das es den Jugendlichen sehr helfen wird und sie sich im Leben viel besser zurecht finden werden. Ich freue mich auch auf weitere Berichte, auch wenn ich keine Gruppe betreue.

  3. Sehr schön! Wir haben auch vor genau einem Jahr eine Teensarbeit bei uns in der gemeinde gestartet und hatten genau dieses Buch als Ansporn und Grundlage. Haben es schon auch abgewandelt, versuchen aber bei unseren Visions- und Teamtreffen für die nächste Zeit immer wieder daran anzuknüpfen! Würde mich sehr interessieren, wie es bei auch anläuft und was für Erfahreungen ihr macht! Grüße aus Würzburg.

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