Daniel Benjamin Album und Konzert

Es wird Zeit.
So beginnt die Rezension zum wunderschönen Album von Daniel Benjamin (immerhin mein Lieblingsalbum letzes Jahr) in der aktuellen Spex (immerhin meine Lieblingszeitschrift letzes Jahr). Ja, es wurde langsam mal Zeit. Jetzt endlich kann man das Album mit dem tollen selbst gebastelten Cover in jedem CD-Laden und auch bei amazon kaufen. Es gibt sogar eine Vinyl-Version mit 5 Bonussongs, wo ich noch überlege, ob ich mir die auch noch hole.

Und wie eigentlich zu jeder Zeit ist Daniel Benjamin auch jetzt auf Tour. Für Menschen in meiner Nähe, empfehle ich das Konzert im anorak21 zusammen mit september leaves (auch toll!) am 9. Dezember. Das neue anorak-Haus wollte ich mir sowieso mal anschauen und über das Konzert dort im letzten Jahr habe ich ja auch begeistert geschrieben.
Weitere Konzert-Daten und auch Lieder zum Reinhören findet ihr bei MySpace.

Und wie endet die Spex-Rezension?

So lauscht man den Worten und Melodien ein ums andere Mal, und bei geschlossenen Augen weiß man eines ganz sicher: Es wird Zeit.

Cocoon Club

1997: Ich bin 14 Jahre alt. Hessentag in Korbach. HR3 Clubnight. Mit Sven Väth (und Talla 2XLC, Mark Spoon und so). Tanzen zu Techno bis in die frühen Morgenstunden. Ich und meine Freunde waren begeistert und sagen seitdem, dass wir mal wieder zum Sven gehen müssen.

Platz zum Auruhen


Der Gang um den Mainfloor

2006: Ich bin 24 Jahre alt. Cocoon Club in Frankfurt. Organic Electronics. Mit Sven Väth (und Tiga).
Mit den Zug nach Frankfurt, in Gießen steigt Kuno noch dazu. Irgendwann kommen wir am Cocoon Club an. Reinkommen war gar kein Problem (man muss doch nicht so extrem schick sein, wie manche meinten). Ersteinmal umschauen und rumhängen bei chilliger Musik. Und zu schauen gab es viel: Der Mainfloor ist dreieckig (wie das ganze Gebäude), alles dort ist rund, z.B. auch die DJ-Kanzel, die wie ein Ufo über der Tanzfläche schwebt. Die komplette wabenartige Wand ist eine 360° Projektionsfläche. In der Wand sind auch viele „Cocoons“, in denen man sitzen und liegen kann. Dann gibt’s auch noch zwei schicke und teure Restaurants (eins davon zum Liegen). Und überall Projektionen und riesige Bildschirme, sogar in der Spiegelwand über den Waschbecken sind kleine Monitore eingebaut…
Um kurz vor 12 geht’s dann richtig los, Tiga legt auf. Der Sound ist auf jeden Fall ziemlich fett. Man kann kaum anders als zu tanzen. Es ist auch schön mal wieder zu Techno rumzuzucken. Irgendwann übernimmt dann Sven Väth (es ist ja auch irgendwie sein Club). Irgendwann nach 4 müssen wir dann gehen, um den ersten Zug Richtung Marburg zu bekommen. Wo ich mit schmerzenden Füßen, aber gutgelaunt um 6:30 Uhr ankomme.
Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn es nicht billig war (24 Euro für die Fahrt, 10 Euro Eintritt (was sicher nicht zuviel ist) und teure Getränke (z.B. 3,50 für ne 0,2l Cola)).
Wenn ich mal Geld habe, kaufe ich den Laden und nutze ihn als Gemeinderäume…


Einer der Cocoons

DJ-Kanzel über Mainfloor

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Eins Live Kunst

Eins Live, einer der besten Radiosender Deutschlands, hat einen neuen ‚Webchannel‘ gestartet: Eins Live Kunst.
Ein Programm, das die anspruchsvollen Wortbeiträge (über Kultur) der anderen WDR-Sender mit der Musik des Eins Live-Abendprogramms kombiniert. Dazu gibt es jeweils die aktuellen Nachrichten. Das ganze wird 4 Stunden ab 15:15 Uhr live gesendet und danach bis zum nächsten Tag wiederholt.
Es lohnt wirklich, ich habe bisher noch kein (Web-)Radiosender gefunden, der tagsüber eine so gute Musikauswahl bietet.
Also: hört rein!

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