Auf nach Berlin

Morgen startet das Emergent Forum 2011.

Schon heute setze ich mich in den Zug, der mich direkt nach Berlin führt, um dort die anderen zu treffen, die mit mir das Forum geplant haben.

Und du? Wann fährst du nach Berlin?

Post to Twitter Post to Facebook

Fr 6. Mai 2011 - 18:13
Kategorien: Musik Tagebuch
Tags:

von Daniel Hufeisen

2 Kommentare
Diskutier mit!

Mixtapes in digitalen Zeiten: 8tracks

mein erster Mix bei 8tracksMixtapes erstellen war immer eine schöne und auch aufwendige Sache: Einzelne Lieder von CD, Vinyl oder aus dem Radio aufnehmen (und das in der richtigen Reihenfolge!), von Hand eine Tracklist schreiben und ein Cover basteln.
Aber diese Arbeit hat sich gelohnt. Für mich gehören heute noch manche Lieder zusammen, die damals hintereinander auf einer Kassette waren. Mixtapes waren etwas besonders.

Und heute?
Unsere Mixe werden bestimmt von der iTunes-Zufallswiedergabe, vielleicht auch den schlauen Algorithmen von Genius oder last.fm („Kunden, die dieses Lied gehört haben, hörten auch:“) oder den automatischen Playlist-Generatoren der Radiosender.
Auch die Zwischenlösung, einige Lieblingslieder auf CD zu brennen, wird wohl kaum noch genutzt.

Schön, dass es da Ausnahmen wie 8tracks gibt. 8tracks nennt sich „handcrafted internet radio“ und bietet den Nutzern die Möglichkeit, kleine Mixe mit mindestens acht Tracks zu erstellen. Dazu lädt man die Stücke als MP3 hoch, gibt dem Mix einen Namen, eine Beschreibung und ein Cover und schon ist das „Mixtape“ fertig.

8 tracks ist so eine wunderbare Möglichkeit neue Musik zu entdecken. Und auch die meist sorgfältig ausgewählten Cover und Titel machen viel Freude.

Ich habe bisher zwei Mixe hochgeladen, die ihr hier auch anhören könnt:

Welche Mixe von anderen mir gefallen, könnt ihr bei meinen „liked mixes“ nachschauen und hören.

Post to Twitter Post to Facebook

#prayforjapan

Samstagvormittag:
Bei der Gemeinde 2.0-Konferenz spricht ein englischer Bischof zum Thema „Risiko und Evangelium“. Als er gerade Ulrich Becks „Risikogesellschaft“ (nach dem Motto „mit zunehmenden Wohlstand schaffen wir immer höhere Risiken“) zitiert, lese ich via Twitter von der ersten Explosion im Atomkraftwerk Fukushima. Das Restriskio ist da. Spätestens ab diesem Moment wartet man auf die neusten Ticks in diversen Newstickern (wohl nicht nur Sascha Lobos Alter Ego Benzini forderte da „nicht so herumzueiern und doch bitte endlich mindestens eine von diesen verdammten Kernschmelzen zu Ende zu bringen“). Später am Tag halten wir ein Seminar zu fairlangen.org, um noch später an der Raststätte zu halten, um einen Burger zu essen. Zuhause wartet Japan. In Worten und Bildern. Was soll man tun? Viele beten (#prayforjapan), andere ärgern sich, dass einem als Atheist noch nicht einmal diese Option übrig bleibt. Eine Option gibt es  noch: Auf die Straße gehen und sich dafür einsetzen, dass in Deutschland Atomkatastrophen unwahrscheinlicher werden („Abschalten!“). Gesagt, getan (das ist dann wohl eine 180°-Umkehr, wenn auch nur für 3 Monate). Gleichzeitig lobt ein nordafrikanischer Diktator Deutschland und freut sich, dass er weiterhin ungestört mit europäischen Waffen seine Landsleute vernichten kann.

Mittwochabend:
Nach dem interkulturellen Stadtteil-Dialog und der Kreuzweg-Vorbereitung, sitze ich am Schreibtisch und will an der Predigt über Jesus und das Zeichen des Jona weiter schreiben. Nebenbei läuft der Newsticker. Ich schreibe diese Zeilen. Ich bin verwirrt. Ich denke an den liturgischen Namen des nächsten Sonntags: Reminiszere – nach Psalm 25,6: „Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind.“

Post to Twitter Post to Facebook

Fastenzeit 2011

Morgen startet sie: Die Passions-, bzw. Fastenzeit. Und ich kann mich nicht entscheiden, worauf ich verzichten und was ich machen soll. Es gibt einfach zu viele gute Möglichkeiten:

Was werde ich tun? Alles? Gar nichts? Dieses Jahr aufs Verzichten verzichten? Ich weiß es noch nicht. Ich muss mich ja erst morgen früh entscheiden …

Was macht ihr?

Post to Twitter Post to Facebook

Sa 21. Aug 2010 - 15:39
Kategorien: Asien Tagebuch
Tags:

von Daniel Hufeisen

6 Kommentare
Diskutier mit!

Traumhaft

Traumhaft. Einfach traumhaft:

Traumfrau. Traumhochzeit. Traumurlaub.

Post to Twitter Post to Facebook

So 4. Jul 2010 - 22:30
Kategorien: Tagebuch
Tags:

von Daniel Hufeisen

2 Kommentare
Diskutier mit!

Ja, zauberhaft!

Erstmals kopiere ich einen Blog-Eintrag von Peter Wort für Wort hier bei einAugenblick.de, den dies war wirklich ein zauberhafter Augenblick:

Freitag Abend im Wald bei Hartenstein. Wir sind mit der Konfi-Gruppe auf dem Rückweg von der Petershöhle zur Jugendherberge. Der Wald wird schon dunkel in der späten Abenddämmerung. Es ist immer noch sehr warm und brottrocken.

Plötzlich ein Ruf von vorn: “Licht aus, Glühwürmchen”. Alle schalten die Taschen- und Stirnlampen ab – und tatsächlich: Der ganze Wald ist voller winziger, tanzender Lichter. Es müssen tausende sein. Für jeden Leuchtpunkt, der ausgeht, geht irgendwo anders wieder einer an. Fünf Minuten gehen wir ehrfürchtig durch einen zauberhaft illuminierten Forst und genießen einen Moment, den man weder festhalten noch wiederholen kann.

Wenn Galadriel hinter der nächsten Biegung auf dem Weg gestanden hätte, hätte mich das auch nicht mehr gewundert.

Post to Twitter Post to Facebook

Auf nach München

Gleich geht’s los nach München.

Wenn ihr euch dieses Foto anschaut, das vom offiziellen “2. Ökumenischer Kirchentag München”-Team bei Facebook hochgeladen wurde, wisst ihr auch, was ich mache:

ökt.jpg

Kommst du auch vorbei?

btw: Während ich in München bin, könnt ihr weiter fleißig bei der FROH!-Verlosung mitmachen.

Post to Twitter Post to Facebook

Sehnsucht: die weite Welt

Eben habe ich zum ersten Mal in diesem Jahrzehnt gebloggt.

Mit diesen Satz wollte ich das Geblogge bei einAugenblick.de im Jahr 2010 starten. Aber dann fiel mir ein, das ich an anderer Stelle doch schon ein paar Kleinigkeiten gebloggt habe. Egal.

puls2-header3.png

Eben habe ich auf jeden Fall meine Gedanken zum Thema “Sehnsucht – Fernweh“, die ich vor zwei Wochen bei puls den Anwesenden mitgeteilt habe, auf puls-erlangen.de veröffentlicht:

Ich habe Sehnsucht.
Sehnsucht nach der weiten Welt.
Vor ein paar Tagen habe ich mir Bilder aus Taiwan angeschaut.

Bild 5.png

Da war es so spannend, so interessant, so aufregend, so anders.
Allein das Essen und die Getränke dort: Die Rindfleischnudeln, der Perlenmilchtee. Mmmh.
Und diese riesige Stadt, überall so viele Menschen auf engem Raum und unzählige Roller auf den Strassen…
Wenn ich diese Bilder sehe, überkommt mich die Sehnsucht aufzubrechen, in eine andere Welt, weg aus Erlangen, weg aus Deutschland.
Oder dieser kitschige Afrika-Film letzte Woche, den wir gesehen haben.

Bild 20.png

Ach, diese Weite, die Tiere, die Landschaft. Und die Menschen.
Nicht so wie hier. So anders, so schön, so faszinierend.

Ja, die weite Welt.
Immer wieder kommt sie, diese Sehnsucht nach der Ferne.

Dabei kannte ich diese Sehnsucht früher noch nicht.

Weiter geht’s auf puls-erlangen.de.

Post to Twitter Post to Facebook

ein Augenblick im Advent #20

advent-augenblick-240.png Gerade bin ich in Würzburg.

Würzburg ist ähnlich wie andere Städte: Es ist kalt und es schneit.

Was hier anders ist: In den Straßenbahnen sagen einen nette Kinderstimmen wie die nächste Haltestelle heißt.

Warum bin ich in Würzburg?
Familienbesuch.

Das nächste Mal, wenn ich in Würzburg bin, werde ich auch Zeit haben, einen Kaffee mit euch, die ihr in/um Würzburg lebt, zu trinken.

Aber bis dahin könnt ihr euch ein faszinierendes Video anschauen, das ich auf dem Blog eines Würzburgers entdeckt habe:


Post to Twitter Post to Facebook

ein Augenblick im Advent #19

advent-augenblick-240.png

Ein schöner Tag: Durch den Schnee mit dem Fahrrad fahren, Krippenspiel proben, Advents-Pokern, Falafel und jemanden mit einer FROH! froh machen.

Wer diesen schönen Tag mit mir feiern will, kommt einfach gleich nach Nürnberg ins K4 zum bucovina club (nachdem wir beim Emergent Forum doch nicht hingegangen sind).

Bis gleich!

Post to Twitter Post to Facebook

  • Daniel Hufeisen…

    …wird auch Hufi genannt
    …lebt in Erlangen
    …ist glücklich verheiratet
    …arbeitet bei und gehört zu ELIA
    …studiert Gesellschaftstransformation
    …studierte vorher an der EH Tabor
    …ist ›Lounge-DJ‹
    …fährt Fahrrad
    …interessiert sich für Gott und seine Welt
    …schreibt dieses Blog seit dem 27. April 2004
    …ist erreichbar: ein.augenblick[ät]web.de
    mehr über Hufi
  • vernetzt mit Emergent Deutschland Emergent Forum 2011
  • Themen:


  • Hufi im Netz:

    aktuell: Twitter
    Fotos: Ipernity & flickr
    Bookmarks: del.icio.us
    Musik: blip.fm & last.fm
    Web 2.0: Friendfeed
    Artikel in: ZeitGeist, Ichthys & dran
    Netzwerk: Emergent Deutschland
    Gemeinde: ELIA
    fair leben in Erlangen: fairlangen.org
    Wunschzettel: Amazon
    Bitte: Kauf bei Amazon und unterstütze mich dadurch

  • Frische Kommentare

  • Kategorien

  • Archiv


  • Das Beste aus vielen Augenblicken:

    Persönliches:
    Ein Glaubensbekenntnis (2007.01)
    Psalm in Amberg (2006.04)
    Meine Blog-Geschichte (2006.02)
    Es begab sich aber zu der Zeit… (2005.12)
    this song is for you! (2004.06)
    emerging conversation:
    Willkommen in der emerging conversation (2007.11)
    Entdecke Emerging Church: Bücher (2008.10)
    Kritik an der Gesellschaft (2008.10)
    nachvollziehbar (2007.10)
    sakral/säkular (2007.10)
    es geht nur um dich und Gott (2007.10)
    Emerging Church: Social Gospel? (2008.10)
    Emergent Marburg, Hamburg & Erlangen (2007.11)
    Glaube und so:
    höre, täglich (2008.01)
    Der Weg (2006.02)
    Christival: Proteste 01: von links (2008.05)
    Christival: Proteste 03: Meine Gedanken (2008.05)
    “WIESO macht er nix?” (2008.05)
    Augenblicke der Wahrheit (2006.05)
    Gedanken über Kenia 001 - Mission (2006.09)
    Das Gänseblümchen-Wunder (2005.08)
    sonstiges:
    G8 (2007.06)
    Die besten Freeware Mac Tools (2007.11)
    Das Posteingangs-Prinzip (2007.11)

  • RSS hufis wühltisch

  • RSS Lesenswertes bei anderen

  • Creative Commons License
    Die Texte dieses Blogs sind unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.