Dem unbekannten Gott

Zwei Drittel der Deutschen glauben an Gott. Die meisten davon können aber nicht genau sagen, wer oder was dieser Gott denn (für sie) ist. Mit dem, was sie vom christlichen/kirchlichen Gott wissen, können sie wenig anfangen…

In der Losung von heute sagt Paulus:

Ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben:
Dem unbekannten Gott.
Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt.

(Apostelgeschichte 17,23)

Der Gott, an den heute viele glauben, ist ihnen auch ein unbekannter Gott.
Unsere Aufgabe ist es nun, ihnen und uns selbst (ist Gott nicht mir auch immer wieder unbekannt?) neu zu verkündigen, an wen sie unwissend glauben.

2 Gedanken zu „Dem unbekannten Gott“

  1. Ich verstehe, was du meinst. Ja, das Wort „verkündigen“ klingt schnell „von oben herab“. Aber „erklären“ empfinde ich als etwas zu einseitig. Das klingt mir zu sehr nach Wissensvermittlung. Ich denke „verkündigen“ sagt noch nichts über die „Methode“ aus: Ich kann durch Sprechen, Helfen, Leben, Lieben, Malen, Tanzen, Spielen usw. „verkündigen“.
    Gibt es da nicht noch ein besseres Wort? Was alles umfasst und nicht negativ klingt?

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