Mi 29. Apr 2009 - 16:04
Kategorien: Glaube Soziales Tagebuch
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von Daniel Hufeisen

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Wer gibt …

… dem wird noch mehr gegeben.

Dieses Prinzip erwähnte gestern Abend jemand beim Treffen eines neuen Projekts. Ich glaube, wir alle haben das schon erlebt, z.B. wenn ich jemanden mit einem schönen Geschenk überrasche, freue ich mich mindestens so viel wie der Beschenkte.

Vorhin musste ich da auch irgendwie daran denken. In einer Unterführung hielt ich kurz an, um den Straßenmusiker eine Kleinigkeit zu geben. Fünf Minuten später stand ich beim Bäcker, bestellte, bezahlte, packte meine Einkäufe ein, ging raus, schloss mein Fahrrad auf und hörte plötzlich die Stimme der Verkäuferin neben mir: “Entschuldigung, Sie haben Ihr Wechselgeld liegen lassen.” “Oh, ja, sehr vielen Dank!”

PS: Gestern aß ich den Glückskeks, der mir beim letzten Besuch im Asia-Shop meines Vertrauens geschenkt wurde. Folgender Zettel war darin:

glückskeks.jpg

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Mi 29. Apr 2009 - 14:37
Kategorien: Blog Tagebuch
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von Daniel Hufeisen

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nachträglich

ein Augenblick

Wie ich es auch bei Freunden und Bekannten zu häufig mache, gratuliere ich nun meinem Blog erst nachträglich zum Geburtstag. Aber immerhin:

Herzlichen Glückwunsch, ein Augenblick! Schön, dass du mich die letzen 5 Jahre begleitet hast.

Das Foto oben zierte damals den allerersten Eintrag: Der erste Augenblick

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Aufstehen … weil er auferstanden ist.

aufstehen3.png

Am Sonntag habe ich bei ELIA zum Thema “Aufstehen! … weil er auferstanden ist.” gepredigt. Die Ausgangspunkte zur Predigt waren das 15. Kapitel des Korintherbriefs, der Artikel “Warum ich daran glaube” von Sabine Rückert aus der ZEIT und die Gedanken aus N.T. Wrights Buch Surprised by Hope, über die ich vor ein paar Wochen schon einmal gebloggt habe.

Die Predigt könnt ihr hier anhören (oder gleich den Podcast abonnieren) und einige Gedanken dazu (inkl. einiger Links und der Präsentation) auf dem ELIA-Blog nachlesen.

Und hier der ganze Abschnitt von N.T. Wright über die “Osteraktion”:

Ostern ist die Zeit, um neue Samen zu säen und ein paar Ableger zu pflanzen. Wenn die Passionszeit bedeutet, Dinge aus deinem Leben zu Grabe zu tragen, die absterben müssen, damit du als Christ und wahrer Mensch aufblühen kannst, dann sollte Ostern Pflanzen, Bewässern und Fördern von Dingen in deinem Leben bedeuten (persönlich und gemeinschaftlich). Von Dingen, die blühen, den Garten mit Farbe und Duft erfüllen und einmal Frucht bringen sollen. Die Osterzeit sollte ein Zeit sein, in der man die Fastenzeit dadurch ausgleicht, dass man etwas anfängt: Eine neue Aufgabe oder ein neues Projekt, etwas ganzheitliches und fruchtbares und aufgeschlossenes und sich-selbst-gebendes. Vielleicht kannst du es nur für sechs Wochen schaffen, so wie du nur für die Fastenzeit mal auf Bier oder Tabak verzichten kannst. Aber wenn du es wirklich ausprobierst, gibt es dir vielleicht eine Ahnung von neuen Möglichkeiten, neuen Hoffnungen, neuen Unternehmungen, von denen du noch nie geträumt hast. Es könnte etwas von Ostern in dein innersten Leben bringen. Vielleicht weckt es dich in einer ganz neuen Art und Weise auf. Und das ist es, worum es an Ostern geht.

(N.T. Wright, Surprised by Hope, S. 257, frei übersetzt von mir)

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Di 28. Apr 2009 - 10:16
Kategorien: Gemeinde
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von Daniel Hufeisen

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ASBO für den Augenblick – 003

Nach einem Jahr Pause der dritte ASBO für den Augenblick:

practice.jpg

Übersetzung:

“Die Predigt dieser Woche hat das Thema…”

“Warte einen Augenblick… I habe bisher noch nicht die Predigt von letzter Woche in die Praxis umgesetzt!”


Nachtrag:

Einen kurzen (aber guten) Gedanken dazu findet man bei Stefan.

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Die Zeit über die Auferstehung

In der Osterausgabe der Zeit gab es “eine kleine Quellenkunde für Atheisten” zur Frage “Was ist dran am Auferstehungsglauben?” von Robert Leicht.

Daraus möchte ich hier die letzten zwei Absätze zitieren:

Man stößt auch an dieser Stelle auf das fundamentale Paradoxon des christlichen Glaubens überhaupt. Wenn sich Gott so vollständig mit seiner Welt und seinen Geschöpfen solidarisiert hat, dass er in seinem Sohn auch den Tod auf sich nahm, dann muss der als heilsnotwendig geglaubte Tod am Kreuz auch wirklich ein “echter” und nicht bloß ein halber Tod gewesen sein. Auferweckung weist deshalb nicht zurück ins vorige, sondern in ein künftiges Leben.

Erst gut vierhundert Jahre nach Ostern gelingt es der alten Kirche im Jahr 451 nach Christus auf dem Konzil von Chalcedon, die damit aufgegebenen Denkprobleme in eine für sie gültige paradoxe Formel ihrer Orthodoxie zu bringen: Jesus Christus als wahrer Mensch und wahrer Gott! Weder haben wir nur einen besonders vorbildlichen Menschen – eine Art Albert Schweitzer plus Mutter Theresa – vor uns, noch eine Gottesgestalt, die sich als Mensch nur für eine Weile verkleidet. Beide “Naturen” des Christus müssen immer gleich präsent gehalten werden, wenn der christliche Glaube nicht entweder in ein angeblich besonders edles Menschentum oder in ein gegenstandsloses Gottwesen abrutschen soll. Die Autoren des Neuen Testaments würden es noch nicht so ausgedrückt haben, obwohl sie genau dies aufschrieben: Die Geschichte vom leeren Grab hat niemandem seinen Tod erspart – aber die Geschichte von der Auferweckung lässt niemanden im Tod hängen.

Bei einem solchen Schluss kann ich nur sagen: Lest den ganzen Artikel.

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Sa 11. Apr 2009 - 23:59
Kategorien: Glaube
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von Daniel Hufeisen

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Abwesenheitsnachricht

3days.jpg

Gerade noch rechtzeitig von ASBO Jesus kopiert.

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Kreuzweg: Gott im Berg

kreuzweg: gott im berg

Eins der Highlights des Jahres bei ELIA und ich behaupte auch mal in Erlangen ist der Kreuzweg im Henninger Keller an Karfreitag. Der Henninger Keller ist ein Bierkeller auf dem Bergkirchweihgelände, der 861m lang durch den Berg führt, es ist aber nicht nur ein Gang, vielmehr gibt es viele Abzweigungen und auch größere Räume. Allein der Ort (an dem es konstant 8°C kalt ist) ist schon faszinierend, aber mit den 14 Stationen, die man mit allen Sinnen erleben konnte, wurde es zu einem unvergesslichen Erlebnis, das einige hundert Erlanger nicht verpassen wollten.

kreuzweg: gott im berg

Der Karfreitag ist ja ein besonderer Feiertag, es darf nicht getanzt werden, teilweise wird keine Musik gespielt und beim Gastwirt in der Nähe des Kellers gab es kein Fleisch. Aber ich denke auch, dass der Karfreitag ein Feiertag ist, mit dem viele nichts anfangen können. Es gibt keine Geschenke, man sucht keine Eier, macht keine Vatertags-Wanderwanderung und ein Gottesdienst oder ein Passionskonzert ist für viele sicherlich auch keine Option. Daher ist meines Erachtens ein solcher Kreuzweg, der ein echtes Erlebnis ist, eine gute Möglichkeit für viele, dem Karfreitag etwas Bedeutung zu geben.

kreuzweg: gott im berg

Auch wenn man den Kreuzweg eigentlich mit allen Sinnen live erleben sollte, können Fotos einen ersten Eindruck vermitteln:

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re:publica: Atheist Buses

Die re:publica ist nun schon über eine Woche vorbei. Und irgendwie habe ich noch nichts darüber gebloggt. Daher fange ich nun mal mit ein paar Stichworten an. Mehr, auch zu Kirche 21, könnte die nächsten Tage folgen. Vielleicht aber auch nicht.

Der letzte Vortrag, den Dieter und ich uns anhörten, war über die “Atheist Buses” in England über die ich vor einigen Wochen schon einmal geschrieben habe. Der sympathische Mitorganisator der Buskampagne Jon Worth sprach vor allem darüber wie eine erfolgreiche Kampagne funktioniert. Er nannte folgende sechs Faktoren, die man sicherlich auf viele andere Projekte übertragen kann:

  1. Quirky and simple idea
  2. Celebrity backing
  3. Organisational strength
  4. Online + offline media
  5. Dedicated team
  6. Simple and cheap technology

Übrigens als Einstieg wählte er einen Flyer von dem Bibel-Twitter-Rekordversuch von evangelisch.de. Er meinte, diesmal scheinen die religiösen Gruppen die Gegenkampagne vor seiner Präsentation gemacht zu haben, nicht nachher wie er es bisher kannte.

Anschauen kann man sich den Vortrag bei make.tv.

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Mi 1. Apr 2009 - 0:55
Kategorien: Fotos Tagebuch
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von Daniel Hufeisen

5 Kommentare
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Bilder aus Berlin

Berlin Touri-Fotos

Heute, bzw. gestern war war ja unser Touri-Tag in Berlin. Wer @vanboss und mir bei Twitter folgt, weiß ja so ziemlich alles, was wir getan haben und hat auch alles gesehen, was wir gegessen haben. Aber nicht nur Dieters iPhone hat Bilder gemacht, auch meine nicht mehr ganz junge Kamera durfte ein paar Fotos machen.

Schon in London war ich ja von meinen Versuchen gelangweilt, die Sehenswürdigkeiten schön zu fotografieren, die täglich tausendfach besser fotografiert werden. Daher habe ich damals begonnen schlechte Touri-Fotos zu machen, das macht irgendwie mehr Spaß. Genauso habe ich das heute auch gemacht. Die Ergebnisse könnt ihr in einem Album bei ipernity anschauen.

Berlin Touri-Fotos

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  • Daniel Hufeisen…

    …wird auch Hufi genannt
    …lebt in Erlangen
    …ist glücklich verheiratet
    …arbeitet bei und gehört zu ELIA
    …studiert Gesellschaftstransformation
    …studierte vorher an der EH Tabor
    …engagiert sich bei Emergent Deutschland
    …gehört zur Redaktion der Zeitsschrift oora
    …ist ›Lounge-DJ‹
    …fährt Fahrrad
    …interessiert sich für Gott und seine Welt
    …schreibt dieses Blog seit dem 27. April 2004
    …ist erreichbar: ein.augenblick[ät]web.de
    mehr über Hufi
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