Ein Brief und die bürgerliche Mitte

Vor zwei Tagen bekam ich mal wieder einen netten Brief:

Sehr geehrter Herr Hufeisen,
wenn man die derzeitige Situation in Deutschland betrachtet, gewinnt man den Eindruck, dass der bewährte christliche Wertrahmen zerbricht. Außerdem werden mit großer Selbstverständlichkeit politische Konstellationen diskutiert, die noch vor wenigen Wochen undenkbar gewesen wären.

Am gleichen Tag sprachen wir in einem Seminar über Gemeindegründung darüber, dass die (evangelikalen) Gemeinden in Deutschland fast nur Menschen aus der bürgerlichen Mitte erreichen (worüber u.a. Tobias Faix in ZeitGeist schreibt). – Was mich absolut nicht wundert, wenn Briefe von frommen Werken wie der oben zitierte beginnen …

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3 Gedanken zu „Ein Brief und die bürgerliche Mitte“

  1. Meinen Reaktion zu so einem christlichen Sch….: Der christliche Weltrahmen zerbricht? Na und? Wen juckts? Wer sagte jemals, dass Deutschland einen christlichen Weltrahmen braucht? Lese das Neue Testament, versetze dich in die Zeit von den ersten Christen… die hatten besseres zu tun als darüber zu heulen, dass die SPD mit den Linken zusammenarbeiten wollten. Die erste Gemeinde hatte noch eine Mission und flennte nicht über ihr ausgeschüttetes Champagner wie wir heute.

    Hurra hurra, die christliche Kultur geht nieder. Hurra hurra, der Kaiser hat keine Kleiner an. Hurra Hurra jetzt kann Jesus wieder unter uns wirken und wir können die Welt auf den Kopf stellen.

    😉

  2. Christentum und Politik – eine sehr spannende Konstellation – es würde helfen wenn wir Fragen/Anmerkungen wie im o.g. Brief mit What would Jesus Do – beantworten würden. Aber das (Die Antwort und die Konsequenz) ist ab und zu auch für uns Christen nicht immer einfach;)

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