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Tags: Kino
von Daniel Hufeisen
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NationalparkZentrum Kellerwald
Am Freitag waren wir im NationalparkZentrum Kellerwald am Edersee. Der Besuch des sehr neuen Info- und Erlebniszentrums des noch jungen Nationalparks Kellerwald-Edersee lohnt wirklich. Die sehr interaktive, innovative Ausstellung macht Lust sich danach selbst in den Wald zu begeben. Das Highlight ist aber das “SinneKino” – man kann die Wildnis nicht nur dreidimensional sehen, sondern auch fühlen – wie genau verrate ich hier nicht…
siehe auch:
- eine Pressmeldung mit mehr Infos
- eine Info-/Werbeseite über solche Kinos
Kategorien: Filme
Tags: Film Kino
von Daniel Hufeisen
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No Country for Old Men
Irgendwann letztes Jahr las ich, dass es einen neuen wohl sehr guten Film der grandiosen Coen-Brüder gibt, der aber erst Ende Februar in die deutschen Kinos kommt: No Country for Old Men.
Gestern sah ich ihn endlich. Als ich aus dem Kino kam, wußte ich noch nicht so, was ich davon halten soll. Großartige Charaktere, trockener Humor, aber irgendwie merkwürdig, ungewöhnlich. Um so mehr ich aber über den Film nachdenke, spreche und lese, umso besser finde ich ihn. Er ist wirklich ein Meisterwerk, das die vier Oscars verdient hat (auch wenn ich mich wundere, das er sie bekam).
Auf spannende “Auslegungen” des Film wies heute Onkel Toby hin: Wer den Film gesehen hat(!), lese Teil 1, 2, 3 und 4 bei Todd Alcott.
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Kategorien: Afrika Gesellschaft Tagebuch
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von Daniel Hufeisen
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Tief in Afrika
Für einen Diavortrag mehr bezahlen als für einen Film im Kino? Da war ich erstmal skeptisch. Trotzdem liess ich dazu überreden, mit in den Vortrag Tief in Afrika von und mit Hartmut Fiebig zu gehen. Dafür sprach von vorne herein, dass Fiebig der Autor des genialen Kenia Reiseführers ist, denn wir damals genutzt haben.
Als wir dann gestern in der Stadthalle waren, haben wir sehr schnell erkannt, dass sich sogar der doppelte Eintrittspreis gelohnt hätte. Wunderschöne Bilder, spannende Erlebnisse und viele Eindrücke, die ganz nah an den Menschen in Ostafrika waren. Faszinierend war auch, wie Fiebig neben den spannenden Berichten von seinen Abenteuern auch soziale und politische Themen ansprach. So sprach er über Aids, Politik im Sudan und Kenia und warb für Fair Trade und die Flying Doctors. Und er zeigte klar, dass in unserer Gesellschaft etwas falsch läuft. Bei uns geht es meist um Wachstum, um immer mehr und immer schneller – für mich. Individualismus, den er auch “kultivierten Egoismus” nannte, ist nicht das worum es im Leben eigentlich gehen sollte. Die Menschen um mich herum sind wichtig, ich bin Teil einer Gemeinschaft …
Sind das nicht auch Themen, die wir als Christen ansprechen sollten? Sind das nicht viel wichtigere Probleme als die, über die wir uns oft Gedanken machen und streiten?
PS: Das Foto ist nicht von Fiebig, sondern von mir.
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von Daniel Hufeisen
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Jahrescharts 2007
31.12.2007. Es ist Zeit, Zeit für meine popkulturelle Jahresbilanz 2007.
Die Bilanzen der großen Musik-Magazine findet man hier.
Los geht’s mit den Filmen, die ich 2007 im Kino sah (mehr aktuelle habe ich auch nicht gesehen):
Film (2007 im Kino gesehen):
1. Die Simpsons: Der Film
2. Babel
Film (2007 auf DVD gekauft):
1. Vergiss mein nicht!
2. L.A. Confidential
3. Frühling, Sommer, Herbst, Winter und… Frühling
4. Der Ewige Gärtner
5. Alles ist erleuchtet
Sachbuch (2007 gelesen):
1. Shane Claiborne – Ich muss verrückt sein, so zu leben. Kompromisslose Experimente in Sachen Nächstenliebe
2. Tobias Faix /Thomas Weissenborn (Hg.) – ZeitGeist. Kultur und Evangelium in der Postmoderne
3. Michael Frost – The Shaping of Things to Come: Innovation and Mission for the 21st Century Church
Roman (2007 gelesen):
1. Umberto Eco – Der Name der Rose
2. Fjodor M. Dostojewskij, Richard Hoffmann – Schuld und Sühne
3. Nick Hornby – How to be Good
Album:
1. LCD Soundsystem – Sound of Silver
2. Radiohead – In Rainbows
3. Air – Pocket Symphony
4. Maps – We Can Create
5. Lingby – Lingby
Compilation/Mix-CD:
1. Hot Chip – DJ Kicks
2. Pop Ambient 2007
3. Digitalism – Rock the Rave (Mixmag CD)
Song:
1. The Field – Kappsta
2. Stars – The Night starts here (download free MP3)
3. Tocotronic vs. Pantha Du Prince – Manifest (DJ Hal Mix) (free MP3)
4. Maps – You don’t know her name
5. LCD Soundsytem – All my Friends
6. Air – Once upon a time (free MP3)
7. Hometrainer – And Again Thank U For (free MP3 (unten rechts))
8. Radiohead – All I Need
9. Figurines – Good Old Friends
10. Maps – To the sky
11. Mika – Grace Kelly
12. M.I.A. – Paper Planes
13. LCD Soundsystem – Someone Great
14. Digitalism – Echoes
15. Maximo Park – Girls who Play Guitars
16. Radiohead – Jigsaw Falling Into Place
17. SuperMayer – Two of us (free MP3)
18. Rocko Schamoni – Leben heißt sterben lernen
19. Architecture in Helsinki – Heart it races (free MP3)
20. Cocorosie – Rainbowarriors (free MP3)
21. Justice – D.A.N.C.E. (kostenloses MP3)
22. Dntel – The Distance (free MP3)
23. Jamie T – If you got the money
24. Aesop Rock – None shall pass (free MP3)
25. Robyn – With every heartbeat
Nachdem ich letztes Jahr ein Matatu-Hit hatte, dieses Jahr der Sommer-in-England-Radio-Hit:
Sean Kingston – Beautiful Girls
Oh, einen habe ich vergessen:
Underworld – Crocodile (wäre irgendwo zwischen 10 und 20 gelandet)
–
P.S.: Meine Nummer 1 vom letzten Jahr “Young Folks” läuft die letzen Tage immer wieder im Radio (ich hab’s schon auf YouFM, HR1, WDR2, Einslive gehört – dabei höre ich gar nicht so oft Radio) – wie kommt das?
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Tags: Erlangen Film Kino Marburg
von Daniel Hufeisen
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Augenblicke in Erlangen – 004
Wahrscheinlich zum letzten Mal (am Sonntag ist das Praktikum leider schon vorbei):
Augenblicke in und aus Erlangen:
- Letzte Woche habe ich mal ne Pizza mit Wunschzutaten gegessen. Meine Wahl war: Champions, Feta und Basilikum. Letzteres ist nun meine neuer Lieblingspizzabelag.
- Bei einem Bier abends habe ich “ein Schnitt” kennen gelernt. Das ist ein mehr als halbes Bier zum halben Preis. Praktisch.
- Das Foto oben ist bei einer Fahrradtour durch die Fränkische Schweiz entstanden. Außer dass Peter irgendwann (gegen Ende der Tour) mitten im Wald einen Platten hatte, war es wirklich schön.
- Filme habe ich auch mal wieder geschaut. Sogar im Kino (zum ersten Mal dieses Jahr – oder war Babel dieses Jahr?). Am Sonntag im wunderschönen Open-Air-Kino: Der letzte König von Schottland (DVD) – bisher war Idi Amin nur einer von vielen Diktatoren, jetzt habe ich eine Ahnung von dem, was er getan hat. Am Montag habe ich dann einen Film geschaut, auf den ich mich wirklich schon vorher gefreut habe (Vorfreude ist ansonsten nicht meine Hauptbeschäftigung): Die Simpsons. Yeah. Genial. Schon allein der Anfang und der Abspann…
- Und dann noch ein paar DVDs: Taxi Driver (ein Klassiker), Frühling, Sommer, Herbst, Winter und… Frühling (ruhig und gut), Seom – Die Insel (teilweise zu ekelig), Das Reich der Sonne (gut), Vergiss mein nicht! (genial! – habe ich darüber noch nichts geschrieben? Anschauen!)
- Ja, ansonsten war ich natürlich auch in der Gemeinde aktiv bzw. dabei. Es war wirklich eine sehr gute und lehrreiche Zeit. Es ist schade, dass sie schon (fast) vorbei ist. Mir sind einige der Leute hier “ans Herz gewachsen”, ich werde sie sicherlich vermissen. Aber Erlangen ist ja auch von Marburg noch erreichbar – und vor allem umgekehrt…
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Tags: Film Kino
von Daniel Hufeisen
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Notiz: “Gegen die Wand” online schauen
Das ist doch mal was Nettes: Beim NDR kann man Faith Akins Film “Gegen die Wand” komplett und kostenlos im Netz anschauen.
Da ich den immer noch nicht gesehen habe, freue ich mich darüber besonders…
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von Daniel Hufeisen
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Kurosawas RAN und die Theodizee-Frage
Gestern sah ich RAN von Akira Kurosawa. Kurosawa übertrug Shakespeares King Lear ins Japan des 16. Jahrhunderts. Ein großer Film über Macht, Hass, Rache, Verantwortung und Schuld. Das ganze umgesetzt mit intensiven Bildern, Dialogen und Charakteren.
Ich mag (ost-)asiatische Filme. Sie sind oft so intensiv erzählt, wie man es im Westen kaum findet. Letzte Woche sah ich im Trauma-Kino “Hwal – Der Bogen”, der fast ohne Worte eine krasse Geschichte erzählte. Und heute will ich im Traum “Invisible Waves” schauen, mal sehen…
Aber zurück zu RAN (was “Chaos” bedeutet): Dort stellt nach 146 Minuten der “Hofnarr” die Theodizee-Frage (aus buddhistischer Sicht) und der “Berater” des Fürsten gibt eine gute Antwort:
Kyoami: “Gibt es denn keine Götter mehr? Keinen Buddah?
Wenn es euch noch gibt, dann lasst euch sagen, dass ihr bösartig und grausam seid! Ist es euch da oben so langweilig, dass ich euch daran ergötzt, uns wie Würmer zu zertreten? Seid ihr glücklich, wenn ihr so viele Menschen hier unten nur noch weinen seht?”Tango: “Genug. Lästere unsere Götter nicht. Die Götter sind es die weinen, wenn sie mit ansehen müssen, wie wir Menschen uns gegenseitig umbringen immer und immer wieder seit Anbeginn der Zeit. Sie können uns nicht vor uns selbst bewahren.
Weine nicht! So ist nun mal die Welt: Die Menschen ziehen das Leid der Freude vor. Sie leiden lieber als in Frieden zu leben.”
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von Daniel Hufeisen
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zone:bar im Trauma
Die weiteren Infos übernehme ich mal aus der Dezember-Einladung:
electrokram für’s wohnzimmer
Eintritt frei!
Die zone:bar bietet Sitzunterhaltung bei angenehmer Musik und Wohnzimmeratmosphäre, dort wo 24h später die “alternative Szene” Marburgs die Nacht durchtanzt. Es gibt gemütliche Sofas, Longdrinks, was zum Knabbern, Brettspiele, Kicker und und und.
Ich würde mich freuen, wenn wir dich mit wunderschöner Musik und netter Atmosphäre am Mittwoch beglücken können.
Parallel gibt’s wieder lecker Kino:
20.00: Days of Heaven (R.:T. Malick, USA 1978)
22.00: Jeremiah Johnson (R.:S. Pollack, USA 1972)
Nachtrag (2007-02-01):
Bei den Pahls gibt es ein paar (wenige) Trauma Bilder
Kategorien: Filme Tagebuch
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von Daniel Hufeisen
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Babel
Da ich zurzeit eine Exegese zu Genesis 11,1-9 schreiben muss, habe ich mir heute den dazu passenden Film angesehen: Babel
Da ich schon Amores perros und 21 Grams im Kino gesehen habe und mochte, habe ich mir nur das Ende der “Trilogie” angesehen: Babel
Zwei Zitate des Regisseurs Alejandro González Iñárritu zum Film:
Spiegel Online: Glauben Sie an das Schicksal?
Iñárritu: Ja, durchaus. Der beste Drehbuchautor heißt Gott.
Die Moral von der Geschichte ist: Egal, wie weit entfernt wir voneinander leben, im Grunde sind wir uns doch alle sehr ähnlich. Ob du nun arm oder reich, Muslem oder Jude bist – was ich in “Babel” entdeckt habe, ist, dass wir alle diesen Schmerz, diese Verletzlichkeit gemein haben. Es geht darum, Brücken zu bauen. Zu sehen, was uns verbindet; nicht, was uns voneinander unterscheidet.
(taz)
Kategorien: Musik Tagebuch
Tags: Kino Marburg Musik Trauma
von Daniel Hufeisen
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zone:bar im Trauma
Einladung:
electrokram für’s wohnzimmer
Die zone:bar bietet Sitzunterhaltung bei angenehmer Musik und Wohnzimmeratmosphäre, dort wo 24h später die “alternative Szene” Marburgs die Nacht durchtanzt. Es gibt gemütliche Sofas, Longdrinks, was zum Knabbern, Brettspiele, Kicker und und und.
Der Eintritt ist frei.
Ich würde mich freuen, wenn wir dich mit wunderschöner Musik und netter Atmosphäre am Mittwoch beglücken können.
Nachtrag:
Im Trauma-Kino kann man parallel zwei gute Dokus sehen:
Um 20:00 Uhr: The Corporation
und um 22:00 Uhr: Resist!






