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von Daniel Hufeisen
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Zurück vom Kirchentag
Schon Samstagabend kam ich zurück vom Kirchentag. Wie der beisasse schon vermutet hat, habe ich “andere Geschichten und Erlebnisse zu erzählen” als er und andere.
Hier meine Geschichten und Erlebnisse in Kurzfassung:
Mittwoch:
• Nach Köln fahren und den Crossover-Stand aufbauen. Abends mit einigen Crossover-Leuten (incl. der Band Crossing) grillen.
Donnerstag:
• Ein Tag ohne Kirchentag. Ein Tag Lernen für’s Ethik-Examen.
Freitag:
• Morgens eine Bibelarbeit mit Anselm Grün in einer überfüllten Halle. Inhaltlich gut, vom Vortrag nicht so spannend (in einer kleinen Kirche hätte das besser gepasst).
• Dann ein Podium zur Weltwirtschaft, u.a. mit Walden Bello. Bello ist der, der in Rostock die fast berühmte Aussage “We have to bring the war right into this meeting…” machte (siehe G8: Nachtrag 3). Er machte in Köln eigentlich einen sehr friedlichen Eindruck…
• Nach einem Besuch bei Kompakt und Gravis ging’s zurück zum Kirchentag.
• Dort hatte ich eine 5-Stunden-Schicht am Crossover-Stand bzw. dem “Glaube Probierstudio.” An vier Stationen konnte man verschiedene Aspekte des Glaubens schmecken. Es hat echt Spaß gemacht, die Leute einzuladen, “den Glauben zu schmecken”. Irgendwie war auch die ganze Zeit viel los am Stand.
• Abends dann noch mit Johanna etwas in einer Tapas-Bar gegessen und getrunken.
Samstag:
• Vormittags etwas lernen und das Haus, wo wir wohnten, sauber machen.
• Dann durch alle Messehallen und hunderte Stände anschauen. Da gab es wirklich alles Mögliche und Unmögliche. Ich fand es spannend, was alles auf einem evangelischen Kirchentag nebeneinander vertreten ist. Es war auch eine gute Vorbereitung auf das Ethik-Examen, da es für eigentlich jedes ethische Thema einen extra Stand gab (so waren die Organspenden-Gegner nur ein paar Meter von den Befürwortern entfernt).
Besonders nachdenklich machte mich eine Broschüre von zwischenraum (hier ein Bericht über jemand vom zwischenraum-Stand) mit “Impulsen zum Thema Christsein und Homosexualität” (u.a. von Klaus Douglass und Philip Yancey).
• Am Volxbibel-Stand traff ich Cedric, der für das Volxbibel-Wiki verantwortlich ist. Es ist schön immer mehr Blogger auch im “wirklichen” Leben kennen zu lernen. Wir sprachen ein wenig über ein Thema, das uns beide verbindet: Kenia. – Martin Dreyer war leider gerade nicht am Stand…
• Danach wieder zum Crossover-Stand. Leute anquatschen und irgendwann den Stand abbauen.
Nachtrag 1 (2007-06-13 – 10:48):
Der Kölner Stadt-Anzeiger schreibt über den Crossover-Stand.
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Tags: Emerging Church Kenia Lounge Marburg MP3 Musik Rob Bell Tabor Trauma Video
von Daniel Hufeisen
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Jahrescharts 2006
Jahrescharts, die mir wichtiger sind, kann man zum Beispiel beim popkulturjunkie nachlesen.
Aber noch wichtiger für mich: Meine eigenen Charts des Jahres 2006:
Songs
1. Peter Bjorn And John – Young Folks (download MP3)
2. Coldcut – Walk a Mile in My Shoes (Henrik Schwarz Edit)
3. Pass Into Silence – Voices
4. Duma Soundsystem – Les Jinns
5. Tunng – Woodcat
6. Gnarls Barkley – Crazy
7. The Knife – Silent Shout
8. Hot Chip – Over and over
9. Milkshop – Sweet Harmony
10. The Whitest Boy Alive – Burning
und außer Konkurrenz:
Sean Paul – Give it up
(das war der Sommer-Hit in den Matatus in Kenia)
Alben
1. Pop Ambient 2006
2. Daniel Benjamin – Daniel Benjamin
3. Console – Mono
4. Ikon – Dubh
5. Sufjan Stevens – Songs for Christmas
6. Milkshop – Marzyciele
7. Maria Peszek – miasto mania
8. Katie Melua – Piece by Piece
Orte
1. Masai Mara
2. Plus-Lounge
3. der Küchensessel meiner Oma in meinem Zimmer
4. zone:bar, Cafe Trauma
5. 24-7 Prayer Marburg
6. der Raum vor unserem Zimmer in Nakuru, Kenia
7. Warschau
8. unsere Ecke im Lehrsaal 3
9. hinter den Plattenspielern
10. die engen Bänke eines Matatus
Bücher (in 2006 gelesen)
1. Rob Bell – Velvet Elvis
2. Anselm Grün – Mit Herz und allen Sinnen
3. Brian D. McLaren – A Generous Orthodoxy
4. Paulo Coelho – Der Alchimist
5. Patrick Süskind – Das Parfum
6. Mike Riddell – Auf der Suche nach dem Sinn und einem guten Essen
7. Bolger/Gibbs – Emerging Churches
8. Steven King – The Shawshank Redemption
9. Pagitt/Prill – Body Prayer
10. Jostein Gaarder – Sofies Welt
siehe: Bücher, die ich gelesen habe
Magazin
1. Tempo
2. Spex
3. intro
4. dran
5. fluter
Musikvideos
da haben sich andere die Mühe gemacht
siehe auch: Jahrescharts 2005
Nachtrag (2007-02-02):
Meine Nr. 1 “Young Folks” gibt’s jetzt als legalen kostenlosen MP3 Download bei betterpropaganda. (via)
Kategorien: Tagebuch
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von Daniel Hufeisen
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Weihnachten
- schon vorher intensives Beschäftigen mit dem Thema Advent bzw. Weihnachten. Siehe: Weihnachts-Andacht in Tabor und Predigt am 2. Advent
- wie die letzten Jahren am 25. Besuch von Freunden statt “Rock unterm Tannenbaum” in der Stadthalle 200m von mir entfernt (=”Discoabend” mit sehr vielen Menschen und schlimmer Musik), dabei Bilder und Berichte aus aller Welt. 1 Jahr Indien, 1 Semester Sheffield, 1 Jahr Oxford, 1,5 Jahre Edinborough, 2 Wochen Syrien (spontan statt 1 Jahr Libanon) und 7 Wochen Kenia waren vertreten.
- eine Christmette am Heiligabend, in der jeder eine Walnuss bekam. Die Walnuss als Symbol für das Geheimnis von Weihnachten. Das Evangelium “in a nutshell”…
- viel Zeit mit meiner Familie
- “Das ewige Lied” ein schönes Heimatdrama über die Entstehung von “Stille Nacht” schauen
- “Velvet Elvis” lesen
- “Vater Martin” verschenken
- …
Also: Frohe Rest-Weihnachten noch!
Kategorien: Afrika
Tags: Afrika Film Kenia Video
von Daniel Hufeisen
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I Promise Africa
Ohne weitere Worte:
Gefunden im MediaRights-Channel im Democracy-Player.
Informiere dich mehr über Aids in Africa.
In Nakuru, wo ich im Sommer war (siehe), sind schätzungsweise 30% der Menschen HIV-positiv…
Kategorien: Glaube Zitat für den Augenblick Zitate
Tags: Glaube Gott Kenia Zitat
von Daniel Hufeisen
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Zitat für den Augenblick – 012
Gott hat mich nicht dazu berufen, erfolgreich zu sein. Er rief mich, damit ich ihm vertraue.
Dieses Zitat von Mutter Teresa stand im August auf dem Kalender “Aufruf zum Gebet” der OJC. Diesen Kalender hatten wir auch in unserem kleinen Zimmer in Kenia. Am letzten Abend hielten wir auch ein kurze Andacht über diesen Vers. Aber vor allem konnten wir in Kenia viele (teils sehr junge) Menschen kennen lernen, die nicht “erfolgreich” sind, aber trotzdem Gott voll vertrauen.
Wozu bist du berufen?
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Kategorien: Afrika Glaube
Tags: Afrika Bibel Bilder Deutschland Glaube Gott Kenia Liebe Zitat
von Daniel Hufeisen
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Gedanken über Kenia 001 – Mission
Wir waren einmal in einem Restaurant und beteten vor dem Essen. Der Kellner wollte gerade etwas bringen und hat deshalb unser Gebet beobachtet. Nach dem “Amen” fragte er, ob wir gebetet hätten und freute sich als wir bejahten. Er sagte, dass wir die ersten Weißen seien, die vor dem Essen gebetet hätten, sonst beteten nur Kenianer. Die meisten Weißen würden ja nicht an Gott glauben…
Ein ander Mal fuhr ich mit einem Boda-boda. Der Fahrer fragte mich, ob ich Christ sei und sprach dann über seinen Glauben und zitierte Bibelverse…
Und ich fahre in dieses Land, um die Menschen zu missionieren?
Sollten nicht eher die Kenianer nach Deutschland kommen?
Und warum fand ich mein Praktikum dort trotzdem so gut?
Es hat mit dem Bono-Zitat zu tun, was ich schon vorher mal hier zitiert habe:
Hör auf Gott um Segen für das zu bitten, was du tust. Engagier dich für das, was Gott tut – denn das ist schon gesegnet… Gott ist immer mit den Armen. Das ist das, was Gott tut. Das ist das, wozu er uns ruft.
Es geht nicht darum, das ich den Menschen von Gott erzähle. Es geht darum, dass Gott etwas tut (siehe Missio Dei). Und das Entscheidende, was Gott tut, ist lieben. Gott liebt die Menschen, er ist bei ihnen und er möchte ihnen helfen. Und da können und sollen wir mitmachen. Gottes Liebe weitergeben. Die Menschen lieben und ihnen helfen. Mit Worten und Taten. Und das besonders für die Armen. Das ist unsere Mission. Das ist Gottes Mission.
In Kenia habe ich gemerkt, dass meine Worte (=Andachten, Bibelarbeiten etc.) nicht das Entscheidende waren. Das heißt nicht, dass sie nicht gut waren oder die Leute dort nicht dadurch angesprochen wurden. Das heißt nur, dass ich gemerkt habe, dass meine Anwesenheit, meine Zeit, mein Zuhören, mein Mitspielen, mein Mitlachen, meine Freundschaft, meine Wertschätzung, meine Liebe viel wichtiger waren bzw. meinen Worten erst richtig Bedeutung gegeben haben.
PS: Bei flickr sind inzwischen 44 Bilder in meinem Kenia 2006-Set. Es werden aber sicherlich noch mehr.
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von Daniel Hufeisen
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Augenblicke in Kenia 013 – zurück
Bin jetzt schon wieder ein paar Tage in Deutschland.
Bin im schönen Waldecker Land.
Was leider ohne DSL leben muss.
Daher gibt’s nur nach und nach Kenia-Bilder bei flickr: ein Augenblick.
Aber es wird mit der Zeit immer mehr geben.
Ich hatte zwar irgendwann keine eigene Kamera mehr,
aber ich durfte Sammys mitnutzen.
Daher habe ich jetzt 14 CDs mit Bildern.
10 davon habe ich heute mit meinem Patenkind gesehen.
4 Stunden Bilder. Ohne Pause.
Soviele werde ich bei flickr nicht hochladen.
Es sei denn, jemand sponsort mir einen pro-account.
Bis dahin wird’s hier noch einige Gedanken über Kenia…
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von Daniel Hufeisen
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Augenblicke in Kenia 012 – Masai Mara
Praise the Lord.
Amen.
Praise the Lord once again!
Amen!
Loewen, Geparde, Gnus, Gazellen, Bueffel, Hyaenen, Elefanten, Dikdiks, Zebras, Giraffen, Antilopen, Strausse, Warzenschweine, Hippos, Baeume, Strauecher, Gras, Weite, Himmel, Sterne, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang.
Praise the Lord!
Amen!
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Tags: Kenia
von Daniel Hufeisen
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Augenblicke in Kenia 011 – Nairobi
Bin in Nairobi.
Nicht mehr in Nakuru.
Musste mich heute morgen von den Boys und Girls verabschieden.
Fiel mir nicht leicht.
Gestern Abend sagten wir ihnen:
We love you all!
Und das stimmt.
Ich vermisse sie.
Schon jetzt.
Bin in Nairobi.
Morgen in Masai Mara.
Freue mich sehr.
Unendlich viele Tiere.
Drei Tage lang.
Bin sehr gespannt darauf.
Bin in Nairobi.
In einer Woche zu Hause.
Freue mich.
Auf euch und so.
Werde Kenia vermissen.
Bin in Nairobi.
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von Daniel Hufeisen
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Augenblicke in Kenia 010 – Rundmail
Hier nach mal wieder eine meiner Rundmails:
Liebe Freunde (und wer sonst so diese Rundmail liest),
inzwischen steht fest, dass wir schon am Mittwoch Nakuru Richtung Nairobi verlassen. Von dort werden wir von Donnerstag bis Samstag in den Masai Mara Nationalpark fahren (der beruehmteste Park Kenias). Das ist etwas, was man gesehen haben muss, wenn man in Kenia ist. Von Samstag bis Dienstag sind wir dann noch in Nairobi, bevor es zurueck geht. Ich freue mich (einige von) euch bald wiederzusehen.
Die letzten Tage wurden und werden wir von vielen Leuten zum Essen eingeladen, was immer sehr nett und lecker ist. Ansonsten ist wie gesagt keine Schule mehr, daher haben die Kids und wir viel Freizeit. Es ist also genuegend Zeit zum Spielen, Rumalbern und Reden. Ich bin jetzt schon traurig, dass ich die Kids bald verlassen muss. Sie sind mir wirklich ans Herz gewachsen.
Bis gestern waren einige Schueler ein Highschool aus Sued-Ost Kenia bei uns auf dem Gelaende. Sie haben beim Kenya Music Festival teilgenommen. Anfangs waren sie alle recht schuechtern, aber nachher haben wir uns mit vielen sehr gut verstanden. Sie haben bei dem Festival verschiedene Taenze und Lieder vorgetragen und auch einen Preis gewonnen. Extra fuer uns haben sie in der Schule auch einen Masai-Tanz vorgefuehrt. Gestern sind wir dann mit ihnen zu dem Festival, wo wir viele Taenze aus ganz Kenia sehen durften. Ein schoenes Erlebnis.
Ach so, es gibt auch eine Website unserer Schule bzw des Heims: http://newlife-africa.com – leider nur auf Daenisch.Es ist auch moeglich eine Patenschaft fuer ein Kind zu uebernehmen (vielleicht kann ich euch dann ueber euere Patenkind ein paar Geschichten erzaehlen und Fotos zeigen) oder so das Projekt finanziell zu unterstuetzen. Schaut auf der Website oder meldet euch bei mir.
Kwa heri,
Daniel




