Do 4. Mrz 2010 - 23:02
Kategorien: Filme Glaube Zitate
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von Daniel Hufeisen

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voller Narben und Verletzungen

Gestern Abend habe ich den recht merkwürdigen japanischen Film “Memories of Matsuko” so nebenbei gesehen (wo ich mir diesen Film legal im Netz angeschaut habe, ist mir zu peinlich zu schreiben).

Recht am Ende sagt Shou, die Hauptperson, auf jeden Fall folgendes – was ich hier mal zitiere:

Ich hab keine Ahnung von Gott.

Ich habe noch nicht einmal über ihn nachgedacht.

Aber falls es in dieser Welt wirklich einen Gott geben sollte, dann würde er wie meine Tante die Menschen zum Lachen bringen, ihnen Kraft geben und sie lieben.
Aber selbst würde er voller Narben und Verletzungen sein.
Einsam. Erbärmlich schlecht gekleidet. So ein bis auf den Grund schwermütiger Mensch.

Ich denke, dass es schon in Ordnung geht, an so einen Gott zu glauben.

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ein Augenblick im Advent #13

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Heute am dritten Advent hat meine Oma Geburtstag.

Meine Oma ist mir in vielen Dingen ein Vorbild:

Vor allem im Glauben und Vertrauen auf Gott. Sie sagt da zwar immer wieder, dass es in der Bibel einige Dinge gibt, die sie nicht so versteht. Darüber zerbricht sie sich aber nicht den Kopf. Lieber versucht sie das zu leben, was sie versteht.

Noch mehr ist sie mir ein Vorbild im “ein Herz für andere haben”: Das Wohl des oder der Anderen ist ihr meist wichtiger als ihr eigenes. Egal ob es um ihre Enkel oder die Pflegerinnen im Krankenhaus geht.

Ich gratuliere also meiner Oma ganz herzlich zum Geburtstag und wünsche ihr weiterhin, dass Gott sie segnet und sie ein Segen für andere sein kann!

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ein Augenblick im Advent #07

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Nachdem der gestrige Eintrag sehr kurz war und der heutige Tag schon fast vorbei ist, muss ich mich jetzt beeilen, noch etwas zu schreiben …

Das Thema ist, wie könnte es heute anders sein, der Klimagipfel in Kopenhagen. Man könnte viel dazu schreiben, was nützt das? Man könnte aber auch einfach dafür beten.

Anregungen zum Gebet für Kopenhagen bietet Peter Aschoff auf seinem eigenen Blog mit einem Gebet von Brian McLaren und auf unserem Gemeinde-Blog mit einem weiteren Gebet für einen erfolgreichen Klimagipfel.

Hier erstmal das geschriebene Gebet zum Mitbeten für euch:

Schöpfer Gott, diese Erde ist wunderbar und schön. Vergib unsere Verwirrung und Tatenlosigkeit angesichts des Klimawandels. Im Licht deiner Wahrheit, die wir so deutlich im Leben und der Lehre Jesu sehen, hilf uns, uns und unseren Lebensstil zu prüfen und die Auswirkungen deutlich zu erkennen, die er auf die Erhaltung des Lebens auf der Erde hat. Lass uns deiner Führung folgen und in jeder Hinsicht sorgen für diese kostbare Welt, die du geschaffen hast und liebst.

Wir bitten dich, dass die Führer dieser Welt sich einigen auf ein neues, radikales Abkommen in Kopenhagen, das unsere zerbrechliche Welt für kommende Generationen bewahren hilft.

Im Laufe der Geschichte hast du Menschen immer wieder bewegt, Erstaunliches für ihre Nächsten zu tun. Inspiriere uns nun, als dein Volks zusammen dafür zu arbeiten, dass die Prioritäten unseres Lebens verändert werden und wir eine gerechte und sicher Welt für die ganze Schöpfung schaffen; eine Welt, in der dein Wille so geschieht wie im Himmel.

Amen

Auf dem ELIA-Blog nennt Peter auch noch weitere Gebetsanliegen und interessante Gedanken zu Kopenhagen.

Und hier noch das Gebet von Brian McLaren:


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ein Augenblick im Advent #05

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Viele wünschen sich eine besinnliche, eine ruhige Adventszeit.

Aber dann ist es wieder pausenloser Stress.

Wie schaffen wir es, mal Pause zu machen und zur Ruhe zu kommen?

Über diese Kunst, richtig auszuruhen, habe ich vor ein paar Wochen bei puls gesprochen.

puls3-gelassen.017.jpg

Das Gesagte, habe ich nachher noch einmal auf dem puls-Blog zusammengefasst. Dabei geht es um folgende Aspekte:

• Leben ohne Ruhe
• Die Bedeutung der Ruhe
• Momente der Ruhe
• Ein Tag der Ruhe
• Bewusste Ruhe    

Wenn dich das interessiert, empfehle ich dir, hier weiterzulesen.

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ein Augenblick im Advent #03

advent-augenblick-240.png

Heute in diesem Adventskalender ein Text aus meinem Adventskalender, den ich am Montag morgen für mich sehr passend fand. Der Text stammt übrigens von der Theologin Dorothee Sölle, deren Namen manche vor einigen Jahrzehnten gerne mit dem Wort “Hölle” in einen Satz sagten…

Egal, hier ihr Text:

Du sollst dich selbst unterbrechen.

Zwischen Arbeiten und Konsumieren
soll Stille sein
und Freude,
dem Gruß des Engels zu
lauschen:
Fürchte dich nicht!

Zwischen Aufräumen und Vorbereiten
sollst du es in dir singen hören,
das alte Lied der Sehnsucht:
Maranata, komm, Gott, komm!

Zwischen
Wegschaffen und Vorplanen
sollst du dich erinnern
an den ersten Schöpfungsmorgen,
deinen und aller Anfang,
als die Sonne aufging
ohne Zweck
und du nicht berechnet wurdest
in der Zeit,
die niemandem gehört
außer dem Ewigen.

aus Der andere Advent 2009/2010

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KD-Projekt oder Zeit haben

Alex Kupsch steckt gerade in einem fast wahnwitzigen Selbstversuch: Dem KD-Projekt. In einem Jahr möchte er die komplette Kirchliche Dogmatik von Karl Barth lesen. Also 9000 Seiten voller anspruchsvoller Theologie.

Vorhin hat Alex einige sehr gute Sätze aus einer Fußnote der KD auf dem KD-Projekt-Blog zitiert:

Wir mögen dabei [dass Gott Zeit für uns hat] wohl daran denken, daß Zeit haben für einander (…) in Wirklichkeit den Inbegriff aller Wohltaten bezeichnet, die ein Mensch dem andern erweisen kann. Wenn ich jemandem meine Zeit wirklich schenke, dann schenke ich ihm eben damit das Eigentlichste und Letzte, was ich überhaupt zu verschenken habe, nämlich mich selber. Schenke ich ihm meine Zeit nicht, so bleibe ich ihm gewiß alles schuldig und wenn ich ihm im übrigen noch so viel schenkte. (KD I/2, 60)

Man kann festhalten: Alex hat Zeit. Zeit für Karl.

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Finding your Passion

Gestern ging es in einem Treffen mal wieder um die Frage, wie wir als Einzelne oder auch als kleine Gruppe unsere Vision/Mission/Berufung, also unseren Platz in Gottes heilendem Handeln, finden können. Sicherlich gehören ernsthaftes und hörendes Gebet und offene Augen zu den wichtigsten Antworten. Aber was kann uns darüber hinaus in diesem Prozess helfen?

Eben las ich “The Short but Powerful Guide to Finding Your Passion” bei zenhabits. Ich denke, dass Leo Babauta dort einige wertvolle Hinweise gibt, bzw. hilfreiche Fragen stellt.

Ich nenne hier nur mal die 10 Stichpunkte, die aber erst durch das Lesen der erklärende Texte richtig sinnvoll sind:

1. What are you good at? …

2. What excites you? …

3. What do you read about? …

4. What have you secretly dreamed of? …

5. Learn, ask, take notes. …

6. Experiment, try. …

7. Narrow things down. …

8. Banish your fears. …

9. Find the time. …

10. How to make a living doing it. …

Falls dich dieses Thema interessiert, solltest du nun direkt den ganzen Artikel bei zenhabits lesen.

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Rezension: Beziehungsweise leben

Eben habe ich meine erste Rezension bei Amazon veröffentlicht. Lest selbst:

Beziehungsweise leben: Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen” hat mich vom ersten Moment an begeistert. Das Buch wurde von Denis Holzmüller außergewöhnlich (und gut) gestaltet (er wird wie alle Autoren und sogar die Lektorin am Ende des Buches mit Foto und kurzem Text vorgestellt) und schon der Blick ins Inhaltsverzeichnis verheißt eine spannende Lektüre zu den Stichworten Spiritualität, Gerechtigkeit und Gemeinschaft – und dass alles unter dem Motto “beziehungsweise leben”.

In der Einleitung, die man auf keinen Fall überspringen sollte, behandeln die Herausgeber zwei grundlegende Themen und stellen dabei zwei Thesen auf: 1. Der Mensch existiert nur in und durch Beziehungen und 2. Gott hat eine Mission/Sendung mit der/in die Welt, die er liebt und an dieser Mission können wir mitwirken. Beides begründen sie in der Dreieinigkeit Gottes.

Im weiteren Buch werden diese grundlegenden Gedanken in den Themenbereichen Spiritualität, Gerechtigkeit und Gemeinschaft durch insgesamt 17 Autoren konkretisiert. Dabei haben die einzelnen Autoren unterschiedliche Schwerpunkte und teilweise auch Meinungen, was deutlich macht, dass es nicht den einen richtigen Weg bzw. die eine richtige Umsetzung der Grundgedanken gibt. Mir gefällt dabei, dass die meisten Artikel sehr persönlich und ehrlich geschrieben sind: Die Autoren scheuen auch nicht davor zurück, von gescheiteren Versuchen zu berichten.

Außerdem haben die gut verständlichen, aber trotzdem tief gehenden Artikel eine angenehme Länge. Man kann gut einen Artikel am Stück lesen, sie sind aber nicht so kurz, dass sie nur an der Oberfläche kratzen würden.

Mir fällt kein Grund ein, warum ich diesem Buch nicht fünf Sterne gebe sollte.

Für die Möglichkeit, über beziehungsweise-leben.de, Blogs, Facebook und Twitter mit den Herausgebern/Autoren direkt in Kontakt zu treten, würde ich dem Buch gerne auch noch einen sechsten Stern geben.

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Sa 3. Okt 2009 - 6:21
Kategorien: Alt.Worship Glaube
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von Daniel Hufeisen

1 Kommentar
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puls – die göttliche Atempause

Morgen startet puls im Museumswinkel in Erlangen:

facebook-anzeige.png

Meine Plattenspieler stehen schon da um den Raum akustisch zu gestalten. Nun werde ich noch einige Momente bis morgen 18:00 Uhr mit Keynote verbringen, damit auch die optische Gestaltung stimmt.

Du bist herzlich eingeladen, die Ergebnisse morgen anzuhören/schauen!

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Mo 7. Sep 2009 - 5:37
Kategorien: Gesellschaft Glaube
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von mychie

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Zweifel

— Gastartikel von mychie —

Viel zu oft kann ich die Leute, die Jesus für ein riesen Hirngespinst halten, fast besser verstehen als mich. Dafür machen Christen einfach zu viele Sachen, die selbst ziemlich peinlich finde. Natürlich weiß ich, dass auch Jesus, Paulus und alle anderen damals für verrückt erklärt wurden, aber viel zu oft bemerke ich, dass ich mich eher von anderen Christen absetzen will als von der Welt um mich herum. Dabei habe ich selber eigentlich überhaupt keine Vorstellung, wie eine “coole” Beziehung zu Jesus so aussehen müsste.
Und wahrscheinlich muss und soll sie das auch garnicht.

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  • Daniel Hufeisen…

    …wird auch Hufi genannt
    …lebt in Erlangen
    …arbeitet bei und gehört zu ELIA
    …studierte an der Evangelischen Hochschule Tabor
    …ist "Lounge-DJ"
    …fährt Fahrrad
    …interessiert sich für Gott und seine Welt
    …schreibt dieses Blog seit dem 27. April 2004
    …ist erreichbar: ein.augenblick[ät]web.de
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