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Tags: emerging conversation Gemeinde Glaube Rob Bell Theologie Video
von Daniel Hufeisen
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Rob Bell im Interview
Rob Bell war letzte Woche in Deutschland. Einige Freunde haben ihn beim Willow Creek Kongreß gesehen und meinten, dass er live auch so ist wie auf den DVDs (sehr empfehlenswert: The Gods Aren’t Angry, Everything Is Spiritual und die Nooma-Serie). Für mich wird es mal wieder auf die DVD schauen hinauslaufen …
Solange ich darauf noch warte, kann ich mir noch ein paar Mal das gute Interview von Pascarl Görtz und Rolf Krüger mit Rob Bell anschauen:
P.S. Den Mars Hill-Podcast mit den Predigten von Rob Bell habt ihr abonniert, oder? Und die Bücher gelesen?
Kategorien: Gemeinde Medien Theologie
Tags: Evangelikale Gemeinde Homosexualität JesusHouse Medien Theologie
von Daniel Hufeisen
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Kritik an JesusHouse
Eben bekam ich über Facebook eine Nachricht mit einem Hinweis auf einen Artikel bei Zeit-Online: Freunde Gottes treffen sich zum lockeren Abend. Der erste Absatz zeigt schon, um was es geht:
„Mit einem jungen Missionsprogramm wirbt JesusHouse unter Jugendlichen für das Christentum. Dahinter steht jedoch eine evangelikale Gruppe mit reaktionären Überzeugungen.“
Auf die Nachricht habe ich folgendes geantwortet (ich habe die Antwort hier leicht abgeändert):
(Um meine Antwort zu verstehen, sollte man den Artikel gelesen haben)
Ja, wir machen JesusHouse. Und ich weiß auch, welche Organisation dahinter steht. Und ich finde dabei sicherlich auch nicht alles gut …
Aber der Artikel ist recht schlecht recherchiert und verallgemeinert einige Sachen:
- Gleich am Anfang des Artikels sind ein paar Fehler (die zeigen, wie gut recherchiert wurde): JesusHouse ist schon immer mit Übertragungen in viele Orte, das ist kein neues Konzept und JesusHouse hat bei den letzten Malen nicht in der Porsche-Arena stattgefunden … (sogar Wikipedia ist da besser informiert) *
- „Deutschland ist Missionsgebiet” sagt nicht nur die Lausanner Bewegung, sondern auch die EKD …
- Mission ist an sich nichts Schlechtes. Die einen versuchen, andere vom christlichen Glauben zu überzeugen, andere vom Islam, andere vom Atheismus, andere von Fairtrade, andere …
- Das Buch „Mission Gottesreich“ verallgemeinert recht viel, da werden alle „Evangelikalen“ in einen Topf geschmiessen. Genauso macht es der Artikel. Die theologischen und ethischen Positionen sind aber sicherlich nicht so einheitlich. Viele Positionen finde ich da auch schwierig, die werden aber bei JesusHouse nicht thematisiert. – Da ist es dann die Sache der Veranstalter vor Ort, wie sie das später in den Jugendgruppen (wenn überhaupt) thematisieren – dabei gibt es dann wieder eine große Bandbreite …
- Mein Kollege Peter Aschoff ist im Leitungskreis der Lausanner Bewegung (die ja im Artikel erwähnt wird), du kannst ja mal auf seinem Blog nachlesen, was er zum Islam oder Homosexualität geschrieben hat (dass es auch fundamentalistische Positionen dazu gibt, sieht man in manchen Kommentaren …)
- Nicht nur bei manchen Evangelikalen findet man anit-homosexuelle Aussagen, was sagt z.B. Dalai Lama zu Homosexualität?
Ähnliche und noch ausführlichere Gedanken habe ich mal zur Kritik am Christival formuliert: Christival: Proteste 03: Meine Gedanken
—
Update (2011-04-01 – 17:30):
Inzwischen hat Peter einige lesenswerte Gedanken zu dem Artikel geschrieben.
Und ich habe eine E-Mail bekommen, über die ich gleich beim Aufbau für JesusHouse nachdenken werde …
Update (2011-04-02 – 13:05):
* = Habe mir den Artikel noch einmal angeschaut. Mit „Franchise-Projekt“ meinen die wohl „JesusHouse lokal“, was diesesmal wirklich neu war. Trotzdem klingt es so, als ob die Sache mit den Übertragungen dieses Mal neu wäre …
Kategorien: Bücher Gemeinde Gesellschaft Soziales Zitat für den Augenblick Zitate
Tags: Gemeinde Gerechtigkeit Gesellschaft Zitat
von Daniel Hufeisen
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Zitat für den Augenblick – 044
Ich mache gerade die Hausaufgaben für mein neues Studium und lese dafür „Kirche und Gemeinwesenarbeit“ von Lyle E. Schaller. In diesem fast vierzig Jahre alten Buch entdeckt ich immer wieder gute Gedanken und wahre Sätze. Hier ist einer davon:
„Viel Ungerechtigkeit in der Welt resultiert daraus, daß die, die sich Christen nennen, sich nicht an gesellschaftlichen Prozessen beteiligen.“
Kategorien: Gemeinde Gesellschaft Glaube
Tags: Gemeinde
von mychie
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Gärtner statt Automechaniker
— Gastartikel von mychie —
Ich lese gerade ein Buch über christliche Wohngemeinschaften mit dem Namen “New Monasticism” (Neues Mönchtum). Darin geht es auch um die Art, wie wir mit den Problemen von Leuten in unserem Umfeld umgehen.
Der Autor meint, wir würden andere Leute viel zu oft wie Autos behandeln. Als Automechaniker fragen wir nach dem Problem, holen das passende Werkzeug, Arbeiten ein bisschen, Problem gelöst, fertig. So kann man aber in einer Gemeinschaft – und eigentlich überall – mit anderen Menschen umgehen.
Stattdessen erzählt er von Gartenarbeit: man führt unzählige Arbeiten aus, es gibt immer was zu tun, aber das Wichtigste – Wachstum der Pflanzen – kann man selbst nicht erledigen:
Das Verückte an einem Garten ist, dass man immer daran arbeitet, aber nichts dafür tun kann, dass [die Pflanzen] wachsen. In Endeffekt ist jeder Garten ein Wunder.
Ich finde das ein sehr schönes Bild. Wie oft neigen wir dazu, einfach schnellstmöglich die Probleme anderer Menschen lösen zu wollen. Stattdessen sollten wir vielleicht öfter mal einfach liebevoll um sie kümmern, und für das Wachstum beten, und warten.
Kategorien: Gemeinde
Tags: ASBO Jesus Gemeinde Predigt
von Daniel Hufeisen
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ASBO für den Augenblick – 003
Nach einem Jahr Pause der dritte ASBO für den Augenblick:
Übersetzung:
“Die Predigt dieser Woche hat das Thema…”
“Warte einen Augenblick… I habe bisher noch nicht die Predigt von letzter Woche in die Praxis umgesetzt!”
–
Nachtrag:
Einen kurzen (aber guten) Gedanken dazu findet man bei Stefan.
Kategorien: Augenblicke in Erlangen Gemeinde Glaube
Tags: ELIA Erlangen Gemeinde Glaube Karfreitag Kreuzweg Passion
von Daniel Hufeisen
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Kreuzweg: Gott im Berg
Eins der Highlights des Jahres bei ELIA und ich behaupte auch mal in Erlangen ist der Kreuzweg im Henninger Keller an Karfreitag. Der Henninger Keller ist ein Bierkeller auf dem Bergkirchweihgelände, der 861m lang durch den Berg führt, es ist aber nicht nur ein Gang, vielmehr gibt es viele Abzweigungen und auch größere Räume. Allein der Ort (an dem es konstant 8°C kalt ist) ist schon faszinierend, aber mit den 14 Stationen, die man mit allen Sinnen erleben konnte, wurde es zu einem unvergesslichen Erlebnis, das einige hundert Erlanger nicht verpassen wollten.
Der Karfreitag ist ja ein besonderer Feiertag, es darf nicht getanzt werden, teilweise wird keine Musik gespielt und beim Gastwirt in der Nähe des Kellers gab es kein Fleisch. Aber ich denke auch, dass der Karfreitag ein Feiertag ist, mit dem viele nichts anfangen können. Es gibt keine Geschenke, man sucht keine Eier, macht keine Vatertags-Wanderwanderung und ein Gottesdienst oder ein Passionskonzert ist für viele sicherlich auch keine Option. Daher ist meines Erachtens ein solcher Kreuzweg, der ein echtes Erlebnis ist, eine gute Möglichkeit für viele, dem Karfreitag etwas Bedeutung zu geben.
Auch wenn man den Kreuzweg eigentlich mit allen Sinnen live erleben sollte, können Fotos einen ersten Eindruck vermitteln:
Kategorien: Gemeinde Glaube
Tags: Aktivgruppen ELIA Gemeinde Glaube Jugendarbeit
von Daniel Hufeisen
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Up, In, Out
In zwei Stunden ist der Neustart der Jugendarbeit bei ELIA.
Wir starten wirklich neu und deshalb konnten wir auch darüber nachdenken, was wir mit der Jugendarbeit wollen. Dabei half vor allem das Buch Aktivgruppen von Reinhold Krebs und Burkhard vom Schemm, auf das ich durch Zufall* (genau an dem Tag als ich hörte, dass ein Neustart notwendig sein wird) durch einen Artikel in ZeitGeist stieß.
Die Grundaussage ist: Gemeinde (und damit auch Jugendarbeit) sollte immer drei Dimensionen haben: UP, IN und OUT:
- UP – Beziehung zu Gott – Glauben
- IN – Beziehungen untereinander – Gemeinschaft
- OUT – Beziehungen nach außen – Außenwirkung
Eine Möglichkeit, diese drei Dimensionen zu leben sind Aktivgruppen. In Aktivgruppen werden gemeinsam Ideen entwickelt und Projekte umgesetzt – ob Jugendgottesdienst, MultiMedia-Angebote oder Kindergeburtstags-Partyservice, wichtig ist, dass die Projekte eine positive Wirkung über die Gruppe hinaus haben (OUT). Bei den gemeinsamen Aktionen erleben Jugendliche Gemeinschaft (IN) und entfalten Gaben und entdecken ihren Glauben, der direkt aktiv gelebt wird (UP).
Heute beim ersten Treffen werden wir gemeinsam Ideen für ein Projekt sammeln und dann beim nächsten Treffen entscheiden, was wir tun wollen. Es geht also nicht darum, dass ein paar Erwachsene ein Programm vorgeben, sondern dass wir uns gemeinsam auf den Weg machen. Ich bin sehr gespannt, in welche Richtung das gehen wird und freue mich darauf!
Mehr Informationen über Aktivgruppen gibt’s beim _puls-Projekt.
* Zufall heißt für mich: Etwas fiel mir/uns zu. Und woher? Von Gott natürlich.
Kategorien: Gemeinde Theologie Zitat für den Augenblick Zitate
Tags: Gemeinde Politik Theologie
von Daniel Hufeisen
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Zitat für den Augenblick – 038
Auch ich lese zur Zeit den Artikel über Paulus und die Philosophen in der Zeit. Habe zwar gerade ein Probeabo, kam aber letzte Woche nicht dazu, den Artikel zu Ende zu lesen. Eben las ich weiter und stieß auf folgenden Absatz (der auch zur Diskussion über Werte bei meinem letzten kurzen Artikel passt):
Alain Badiou lehnt alle drei Modelle [einer Begründung des Politischen; D.H.] ab. Für ihn besteht die Radikalität von Paulus gerade darin, dass die neue christliche Gemeinschaft weder auf gemeinsamen Werten noch auf gemeinsamen Regeln noch auf dem Respekt vor Verschiedenheit beruht, sondern allein auf dem Bekenntnis zum Christusereignis.
Kategorien: Emerging Church Gemeinde
Tags: cluster ef08 Emergent Deutschland Emergent Forum emerging conversation Gemeinde missional
von Daniel Hufeisen
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Kirche, missional, Cluster…
Workshop beim Emergent Forum 2008 mit Kerstin Kühnel aus der City Church Würzburg (CC) mit dem spannend klingenden Thema “Prozesse von einer Kirche zu einer missionalen Gemeinschaft mit Clustern”.
Ein paar Stichworte, die nicht zwischen Kommentaren, Bericht und Zitaten trennen (mehr für mich zum daran erinnern, aber vielleicht bringen sie euch ja auch etwas):
City Church: Vision, Struktur, Prozesse
- “Kirche sein in Mitten des Lebens”
- Kreativität, Innovation, authentisch leben
- Jesus im Zentrum – Lebensgemeinschaft – Menschen erreichen
- Mitte: Elemente (Mitglieder) – 140 Leute
weiter außen: MiniChurch-Teilnehmer – 280
ganz außen: Gottesdienstbesucher – 450 - Gottesdienste, Mini-Churches (Hauskreise), X-teens etc.
Cluster:
- Hauskreise (so anfangs bei CC) tun sich zusammen, die geographisch oder thematisch zusammen passen
- Nicht nur die kleine Gruppe (Hauskreise) und die ganz große (Gottesdienste), sondern auch mittlere Gruppen (Cluster)
- Das große ist groß, um die anderen zu kennen. Das kleine ist zu klein, um eine Außenwirkung zu haben.
- Gerade ist hier ne ziemliche Spannung im Raum, alle Fragen sich: “Was machen Cluster nun eigentlich?” – Kerstin will diese Spannung aufrecht erhalten. Denn das ist genau die Spannung, die es bei der CC am Anfang auch gab.
- Hauskreis schließen sich zusammen – Hauskreisleiter gingen aufeinander zu.
- Erfolg: Wenn Menschen selbstständig beginnen Jesus nachzufolgen und dies sichtbar wird
- Viele Fragen, wenig Antworten gibt es hier. Denn es geht um gemeinsame Prozesse.
- In Gemeinde/Cluster wichtig: drei Dimensionen: In (Gemeinschaft) – Out (Außenwirkung) – Up (Gottesbeziehung)
Prozesse in der CC:
- Gemeindeleitung lässt sich zweimal pro Jahr von außen (anderen Projekten) inspirieren bzw. zieht sich zurück
- Vision/Bild entwickelt
- Vier Kerne: 1. Vernetzende Kirche sein • 2. inkarnierende Kirche (Ideen: WGs, Kommunitäten, Cafe, sozialmissionarische Projekte…) • 3. organische Kirche (weniger von oben bestimmen…) • 4. stärkende Kirche sein (Gebet hält zusammen, deshalb mind. einmal im Jahr 24/7-Prayer (eine Woche nur CC, eine Woche offen), Teenarbeit, Basic-Kurs (in Kneipen), …)
- Erster Cluster startete: 3 Hauskreise schließen sich zusammen. Schnell Frage: Was ist der Unterschied zu sonst?
- Young-Leaders-Kurs: Junge Leute werden zu Leitern ausgebildet – einmal im Jahr für ein halbes Jahr (haben die Aufgabe eigene Projekte zu entwickeln)
- Gemeindefreizeit im Januar – neue Gedanken reinbringen
- Es gibt Angst vor Veränderung (auch schon nach drei Jahren)
- Foren zu bestimmten Themen/Veränderung mit Möglichkeit zum Gespräch
- Cluster funktionieren in der CC nicht mehr über Hauskreise
- Veränderung braucht einige Jahre Zeit
- Frage kommt immer wieder: “Will ich das überhaupt leben?”
- Cluster bei CC: einer Gottesdienst – anderer engagiert sich bei einem sozialen Projekt im Stadtteil – noch andere laden junge Familien in der Nachbarschaft ein (hat zwei Jahre gebraucht, bis so ein “missionaler Cluster” entstand)
- Wie schaffe ich ein Bewusstsein in der Gemeinde? Zu Foren/Konferenzen einladen, Bücher empfehlen, immer wieder thematisieren…
- Spannung: Wie schaffe ich es neben dem ganzen Gemeindezeugs mich in Cluster zu engagieren? -> Antwort: Oft geht es nicht. Dann das Gemeindezeugs sein lassen!
- Kommentar aus dem Live-Blog: [Comment From k.] @hufi: Genau, das ist es: selbständige Nachfolge. Organisation und Strukturen (z. B. Cluster) können einen Raum dafür schaffen, aber ob es tatsächlich passiert, steht auf einem ganz anderen Blatt
- Seit einem Jahr arbeiten auch Nicht-Christen in den Gemeinde-Teams mit -> Entlastung für die Mitarbeiter
- Angst vor Paradigmenwechsel -> braucht Zeit und Sicherheit von der Leitung -> daher wird z.B. der Gottesdienst nicht “gesprengt”
- Floyd McClung: 5-10% Initiatoren, 60% laufen mit, 10-15% verlassen die Gemeinde (hmm, irgendwie fehlen mir 20%, was war mit denen?) – (Kerstin erklärt in den Kommentaren, wie es richtig ist: 5-10% Initiatoren, 60-70% nicht positioniert, 10-20% verlassen die Gemeinde/ Widerständler)
Gut, mir hat es etwas gebracht.
Kategorien: Gemeinde
Tags: Gemeinde Job Korbach
von Daniel Hufeisen
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Jugendreferent_in gesucht!
RETURN Korbach, eine super Jugendarbeit in meiner Heimat (genauer in der Kleinstadt, in der ich zur Schule ging) hat ein nettes Problem: Sie haben “zu viele” Jugendliche. Also auch viel Arbeit. Und für diese wunderbare Arbeit suchen sie einen Jugendreferenten, eine Jahrespraktikantin oder ähnliches. Alle weiteren Infos findet ihr auf dem Flyer:










