Kategorien: Medien Soziales
Tags: Fair Trade Fairer Handel Medien
von Daniel Hufeisen
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Besser als wie man denkt?

NDR-Reporter Christoph Lütgert kauft sich ein komplettes Outfit für unter 30€ beim Textildiscounter KiK. Er wundert sich, wie das möglich ist und fragt nach: bei der KiK-Pressestelle, bei Verona Pooth und bei KiK-Chef Stefan Heinig. Die Antwort: mehr oder weniger freundliches Schweigen.
Also fährt er selbst nach Bangladesch und trifft dort auf Näherinnen, die u.a. für Kik nähen. Da ist es dann plötzlich nicht mehr “besser als wie man denkt!”…
Schaut es euch selbst an: Die KiK-Story: Die miesen Methoden des Textildiscounters
Solche Dokumentationen sollten es viel öfters (und auch auf anderen Sendern) geben.
Weitere Infos zum Thema gibt’s bei saubere-kleidung.de und Ideen, wo man “saubere” Kleidung kaufen kann bei fairlangen.org/einkaufen/kleidung.
Dieser Blog-Eintrag erscheint auch bei fairlangen.org
Kategorien: Soziales Umwelt
Tags: bio Fair Trade Umwelt
von Daniel Hufeisen
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BioFach
Heute startete in Nürnberg die größte Bio-Messe der Welt: die BioFach mit 2.534 Ausstellern. Das Thema des Jahres ist “organic + fair”, was ich natürlich sehr gut finde, da ich fair noch wichtiger als bio finde (wobei ich die beiden eigentlich gar nicht gegeneinander ausspielen möchte). Eigentlich können nur Fachbesucher die Messe besuchen. Aber “Nachhaltigkeits-Blogger” haben die Möglichkeit, akkreditiert zu werden und sind auch am Freitag zum Bloggertreffen eingeladen.
Ich werde so am Freitag als einer der fairlangen.org-Leute in unsere Nachbarstadt aufmachen und mir mal die Messe und das Bloggertreffen anschauen.
Meine Frage an euch: Gibt es etwas, dass euch besonders interessiert? Was würdet ihr euch auf jeden Fall anschauen?
Kategorien: Soziales ein Augenblick im Advent
Tags: Fair Trade Fairer Handel
von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #10
Heute ist der 10. Dezember. Das bedeutet, dass ihr nicht mehr so viel Zeit zum Geschenke einkaufen habt.
Achtest du beim Kaufen darauf, wo, wie und von wem die Geschenke hergestellt wurden? Oder achtest du nur auf den Preis?
Durch die Aktion FAIRschenken von bluepingu bin ich auf einen Artikel bei der Deutschen Welle aufmerksam geworden: Faire Weihnacht überall. Dort wird davon berichtet, dass ein Großteil des Spielzeugs unter menschenunwürdigen Bedingungen (meist) in China hergestellt wird. 16 Stunden Arbeit pro Tag sind nicht ungewöhnlich. “Es gibt Arbeitsunfälle aufgrund dieser Bedingungen, es hat auch Todesfälle gegeben – Tod durch Erschöpfung hat in China sogar schon einen eigenen Namen”, heißt es in dem Artikel. Und Kinderarbeit gibt es immer wieder. Ist es nicht pervers, dass Kinder ausgebeutet und gequält werden, damit wir unseren Kindern Spielzeug oder einen Schoko-Weihnachtsmann (bei Schokolade sieht es nicht besser aus, dazu die nächsten Tage einmal mehr) schenken können?
Wer sicher sein will, dass für die Weihnachtsgeschenke keine Menschen ausgebeutet werden, kann und sollte auf das Fairtrade-Logo achten. Leider gibt es das für Spielzeug nur sehr selten, auch Infos über die Produktion findet man kaum. Die Aktion fair spielt möchte da für etwas mehr Transparenz sorgen. Sie bietet u.a. eine Liste der Spielzeughersteller an, auf der man erkennen kann, ob diese zumindest den ICTI-Kodex einhalten.
Wer kein Spielzeug verschenkt, hat auch viele Möglichkeiten, sich zu informieren. Wie und wo man hier in Erlangen fair einkaufen kann, verrät z.B. fairlangen.org. Es gibt aber auch ziemlich viele Internet-Shops, die fair gehandelte Produkte anbieten, ich nenne nur mal drei, bei denen man viele schöne Weihnachtsgeschenke finden kann: contigo, united elements und dw-shop.
Welche fairen Einkaufsmöglichkeiten kannst du noch empfehlen?
Wenn wir beim Weihnachtsgeschenke kaufen mehr darauf achten, wie die Produkte hergestellt wurden, dann müssen wir im Endeffekt in der Weihnachtszeit weniger an die “armen Kinder in der dritten Welt” spenden.
Kategorien: Internet Soziales Umwelt
Tags: ELIA Erlangen Fair Trade Fairer Handel Umwelt
von Daniel Hufeisen
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fairlangen.org: fair leben in Erlangen
Seit heute online: fairlangen.org
Anfang des Jahres haben wir bei ELIA den Kurs der Micha-Initiative gemacht. Am Ende gab es die Aufgabe, irgendein Projekt durchzuführen. Unser Projekt ist eine Website, die Menschen im Raum Erlangen Tipps geben soll, wie man nachhaltiger und fairer leben kann.
Dazu haben wir unter fairlangen.org nicht nur einen Einkaufsführer für faire, biologische und regionale Produkte zusammengestellt, sondern auch Infos, wie man sich politisch engagieren, mobil sein, sinnvoll mit Ressourcen umgehen etc. kann. Ich denke, dass fairlangen.org eine sehr umfangreiche (wenn auch noch ausbaubare) und aussergewöhnliche Website für ein faires Leben in Erlangen geworden ist und ich bin stolz auf unser Team, das viele Stunden darein investiert hat (danke!). Hoffentlich werden dadurch hier viele Menschen angeregt, nachhaltiger zu leben.
Kategorien: Musik Soziales Tagebuch
Tags: öko bio Coldplay Daniel Benjamin Erlangen Fair Trade Fairer Handel Hot Chip Musik Sigur Ros Tagebuch Weihnachten
von Daniel Hufeisen
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Schöne Dinge
Heute war mal wieder was schönes in meiner Post:
Das neue Daniel Benjamin Album “There’s A Monster Under Your Deathbed” – in den Plattenläden gibt es die CD erst irgendwann nächstes Jahr. Aber als Newsletter-Empfänger hat man auch jetzt schon die Chance, es zu kaufen. Und was bekommt man: Mal wieder ein schönes selbstgebasteltes Cover und wunderbare Musik.
Die nächsten Wochen hat man auch die Chance, Daniel Benjamin live zu erleben. Wo ist das nächste Konzert? Bei motoki in Köln. Und was haben die herausgegeben? Stimmt, das wunderschöne FROH!-Magazin.
Schöne Musik kann man sich zurzeit auch im 7digital-Adventskalender kaufen. Die Alben des Jahres für je 6,99€ als 320k MP3s (also ohne nervigen Kopierschutz). Gekauft habe ich mir gestern Coldplay und Hot Chip. Überlege noch, ob ich mir auch noch Sigur Rós hole, wobei es das auch auf deren Website für 6,50€ gibt.
Schöne Dinge wird es wohl auch beim Weihnachtskiosk dieses Wochenende in Nürnberg und nächstes in Erlangen geben. Weihnachtskiosk ist ein Markt für “nachhaltige Geschenke”, also faire, öko, regionale, schöne Dinge. Dazu noch Rahmen-/Kinderprogramm und lecker Essen.
Kategorien: Soziales Umwelt
Tags: bio Dat Fair Trade Fairer Handel unbekannt
von Daniel Hufeisen
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Fair-Trade-Bio-Datteln
Vor ein paar Wochen bekam ich eine Mail mit dem Betreff: “Willst du Bio & Fairtrade Rispendatteln testen?” . Sie war von der Dattelkampagne. Ich sagte ja.
So bekam ich vor einer Woche ein großes Paket mit 5kg Datteln (auf dem Bild sind es schon nicht mehr 5kg
):

Ich muss ja sagen, dass ich von Datteln eigentlich keine Ahnung habe. Aber diese schmecken mir! Und auch Dieter, der dabei war als ich das Paket öffnete, sagte direkt: “Hmmm, die schmecken noch besser als normale Datteln.” Das haben inzwischen auch alle bestätigt, die mal welche probiert haben (und die keine grundsätzliche Abneigung haben). Gestern Abend bei einer kleinen Nikolausparty wurden die Datteln, die auf dem Tisch lagen, auch sehr gerne gegessen…
Besonders lecker finde ich die Datteln, wenn man den Kern entfernt und durch eine halbe Walnuss aus Omas Garten ersetzt… (auf dattelkampagne.com findet man noch viele weitere Rezepte)
Das Besondere an den Datteln (und damit auch der Grund, warum ich gerne darüber schreibe) ist natürlich, dass sie biologisch angebaut und fair gehandelt werden. Außerdem sind sie sehr frisch – und sollen ein Jahr haltbar sein. Hier eine Zusammenfassung (aus der E-Mail) über die Dattelkampagne:
Die Idee unserer Dattelkampagne zusammengefasst:
* Dank dem fairem Handel wird den tunesischen Kleinbauern eine langfristige wirtschaftliche Existenz ermöglicht.
* Dank biologischem Anbau wird das fragile Gleichgewicht in den Palmgärten nachhaltig geschützt und die knappen Wasserressourcen geschont.
* Dank dem direkten Kontakt zum Bauern können wir Datteln der höchsten Qualität zu einem guten Preis anbieten.
* Dank der direkten Lieferung vom Dattelbauern zum Konsumenten gibt es erntefrische und saftige Datteln.
* Dank der Vorbestellung können alle Beteiligten der Wertschöpfungskette besser planen.
* Dank der grossen Verpackungseinheit von 5kg wird Verpackungsmaterial gespart und Ressourcen werden geschont.
Und der Preis?
40€ plus 5€ für Versand klingt erstmal sehr viel. Aber wenn man sich anschaut, dass ab Donnerstag bei Lidl 180g Datteln für 2,79€ im Angebot sind, die natürlich weder bio noch fair sind, dann stehen 9€ pro kg (Dattelkampagne) gegenüber 15,50€ (Lidl). Wem 5kg zu viel sind, der kann ja einfach seinen Freunden dieses Jahr kleine Päckchen mit Datteln zu Weihnachten schenken.
Ach so, wer seine Datteln bis Weihnachten haben möchte, sollte bis zum 13. Dezember bestellen!
Ich habe mich für das Partnerprogramm bei Dattelkampagne angemeldet, d.h. ich bekomme 4€ für jeden, der über die Links oben eine Dattelbox bestellt. Ich hätte diesen Bericht aber auch ohne diese möglichen Prämien genauso geschrieben.
einAugenblick.de wird sicherlich kein Test-Blog, trotzdem kann ich mir vorstellen auch über andere bio/fairtrade-Produkte zu schreiben.
Kategorien: Afrika Asien Filme Glaube Soziales
Tags: Fair Trade Fairer Handel Film Ruanda
von Daniel Hufeisen
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Der Süden der Welt
Gofi, DoSi, Jude und Brian McLaren haben schon darauf hingewiesen: Christliche Leiter aus dem Süden unserer Welt haben einen Brief an die Christen in den USA geschrieben, der aber genauso auch für uns gilt:
As the Church of the Lord in what is known as the “Southern” part of the world, moved by the Holy Spirit to fight for the abundant life that Jesus Christ offers, we address our Christian family in the United States, a Church of the same covenant, faith and love. Grace and Peace to all of our brothers and sisters.
We know your works of love; these works have allowed millions of human beings for many generations in our countries in the South to receive the gospel, the Grace of Jesus Christ and the power of His Salvation. The U.S. church’s untiring missionary effort planted in our lands Hope in Him who came to reconcile EVERYTHING.
Nevertheless, …
Das (und die Dokumentation, die Gofi empfiehlt) erinnert mich daran, dass bis morgen noch die “Faire Woche” und der damit verbundene Blog-Karneval laufen. Der Fairtrade-Reis vorhin hat auf jeden Fall gut geschmeckt, jetzt muss ich das faire EInkaufen noch auf weitere Bereiche ausweiten (Kleidung etc.…).
Gestern sah ich auch einen Film, der im Süden der Welt spielt: Hotel Ruanda. Ein sehr bewegender Film über den Völkermord in Ruanda, der für mich noch viel erschreckender wurde, als ich gestern las, dass Tutsi und Hutu eigentlich nur von den deutschen und belgischen Kolonialmächten “erfundene” “Rassen” sind…
Hier noch ein Zitat von Roméo Dallaire, der Kommandant der damals viel zu kleinen Blauhelmtruppen in Ruanda:
Ich weiß, dass es einen Gott gibt,[...], weil ich in Ruanda dem Teufel die Hand geschüttelt habe. Ich habe ihn gesehen, gerochen und berührt. Ich weiß, dass es den Teufel gibt, und deshalb weiß ich, dass es einen Gott gibt.
aus Handschlag mit dem Teufel: Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda, S. 19
Ja, es gibt einen Gott. Einen Gott der Gerechtigkeit. Nach dessen Reich und Gerechtigkeit wir zuerst trachten sollen (Matthäus 6,33). Gerechtigkeit.
Was heißt das konkret, wenn wir den Süden unserer Welt anschauen?
Kategorien: Gesellschaft Glaube Soziales
Tags: Erlangen Fair Trade Fairer Handel Gesellschaft Glaube Konsum Links Predigt
von Daniel Hufeisen
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Faire Woche
Heute startet die Faire Woche. Es geht um Konsum. Fairen Konsum.

Dazu gibt es einen von Karma Konsum initiierten Blogkarneval. Alle Blogger sind dazu eingeladen, über fairen Handel zu schreiben. Ich mache mit, du auch?
Wie aufmerksame Leser wissen, ist Fair Trade ein Thema, dass für mich schon länger wichtig ist. Wobei ich zugeben muss, dass ich da auch noch nicht so konsequent bin…
Viele wichtige Gedanken zu dem Thema und vor allem auch die theologische Grundlage des fairen Handels, könnt ihr in einer Predigt von mir nach hören, die ich letzten Sommer während meines Praktikums hier in Erlangen hielt. Als ich diesen Sommer wieder kam, freute es mich sehr, dass mehrere Leute von sich aus auf mich zukamen und sagten, dass sie seitdem fair gehandelten Orangensaft kaufen.
Von mir gesammelte Links zum Thema findest du auf dem ELIA-Blog und bei del.icio.us.
Mal sehen, ob ich diese Woche noch mehr darüber schreiben werde…








