Ich bin in Erlangen – kommt auch!

Ich bin in Erlangen und blogge bisher nicht. Sowas. Könnte daran liegen, dass meine Wohnung immer noch nicht fertig eingerichtet bzw. eingeräumt ist. Und ich auch ansonsten genug zu tun hatte. Dafür bloggt Peter, mit dem ich jetzt bei ELIA zusammenarbeite, ja häufiger…

Egal. Da Erlangen eine schöne Stadt ist, lade ich euch auf jeden Fall ein, mal vorbeizuschauen, bzw. euch zu melden, wenn ihr hier seid.

Und ich lade natürlich auch zum diesjährigen Emergent Forum ein, dass wieder in Erlangen stattfindet, in den Räumen, in denen sich auch meine neue Gemeinde trifft. Es lohnt sicherlich wieder sehr, zum Forum zu kommen, faszinierende Menschen zu treffen und gemeinsam zu fragen und zu träumen.

Emergent Forum 2008
Ach so, die nächste Woche werde ich auch nicht so viel bloggen, da ich aufs Freakstock fahren werde. Kommt ihr auch?

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So 6. Jul 2008 - 23:13
Kategorien: Orte Tagebuch
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von Daniel Hufeisen

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Auf in den Osten

Morgen früh geht’s los in den Osten: Erstmal für zwei Tage nach Dresden und dann weiter nach Polen zum Slot Art Festival, wo ich auch ein paar Platten auflegen werde.

Den Mittwoch danach geht es in den Süd-Osten. Am 16. ziehe ich nach Erlangen. Wenn ich mich dort eingerichtet habe, werde ich wohl auch wieder häufiger bloggen.

Bis dann!

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Sa 21. Jun 2008 - 12:03
Kategorien: Tabor Tagebuch
Tags:

von Daniel Hufeisen

2 Kommentare
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Das Studium ist vorbei

Ja, mein Studium am Theologischen Seminar Tabor ist jetzt so ziemlich vorbei. Vorgestern waren die letzten Abschlussprüfungen. Morgen ist Tag der Sendung, dann werden wir in die PivD-Zeit ausgesandt (PivD = Prediger_in im vorbereitenden Dienst). Diese zwei Jahre werde ich bei ELIA in Erlangen verbringen, worauf ich mich schon sehr freue. Bis ich Mitte Juli dort anfange, werde ich noch einmal meine Heimat, das Waldecker Land, genießen und zwischendurch mal ein paar Tage nach Polen zum Slot Art Festival fahren.

Genau, so sieht’s aus. Jetzt muss ich mal weiter packen…

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Mein Wochenende getwittert

Wer mir bei Twitter folgt und befreundete Blogs liest, konnte die letzten Tage manches über das erfahren, was ich so tat.

Nachrichten am Freitag:

Twitter (13:29):

Auf nach Erlangen. (und schon einmal mein Status für 14:28: “Stehe im Stau.”)

Nachrichten am Samstag:

Twitter (13:33):

Genieße Erlangen. (aber googlemail ist down, oder?)

Twitter (17:59):

WG bzw. Wohnungssuche ist gar nicht so einfach (btw: gmail will auch bei mir wieder)

Twitter (18:12):

Heute Abend ruft mich der Berg. http://twurl.nl/hrns3f

Nachrichten am Sonntag:

peregrinato:

Gestern besuchte ich mit einem Noch-nicht-Erlanger den Berg, bei grandiosem Wetter. Entsprechend voll war es und man darf nicht unter Platzangst leiden oder Körperkontakt mit Fremden unangenehm finden. Schließlich fanden wir doch einen Sitzplatz und es bot sich diese Aussicht.

Nachrichten am Montag:

Twitter (09:28):

Ehrlich gesagt ist es entspannender, mit Wein an der Lahn zu sitzen als mit Bier auf der Bergkirchweih.

Twitter (22:25):

Fahre nun mit @telonaes nach Frankfurt. Freunde abholen, die zu spät kommen. Und die Sommernacht genießen.

Nachrichten am Dienstag:

Twitter (02:18):

Zurück aus Frankfurt. War ein netter wirklich spontaner Ausflug an den Main. Und nun bin ich wirklich bereit, ins Bett zu gehen. Gute Nacht!

Duschwuschel:

Manchmal tue ich sagen, die verstehe ich selber nicht. :D

Das folgende Bild wurde vor knapp zwei Stunden in Frankfurt aufgenommen…

Für nähere Infos einfach den Blogautor fragen…

Nachtrag 1: Kommentar der Verlobten als ich von der Idee erzählte: “Na, wenn du einmal eine verrückte Sache machst, dann steh ich dir da sicher nicht im Weg.” :D

Nachtrag 2: In gewissen Gegenden in Frankfurt bekommt man zu seinem Döner eine Serviette mit einem großen pinken Herzen drauf; praktisch als Werbung für den Laden nebenan.

Keine Angst, ich werde jetzt nicht nach jedem Wochenende meine Tweets auch noch bloggen.

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Ich in Ichthys

ichthys.jpg

Heute fischte ich die aktuelle Ausgabe vom Ichthys (die theologische Fachzeitschrift des “Arbeitskreis geistliche Orientierungshilfe”) aus meinem Postfach. Ich durfte zu dieser Ausgabe einen kleinen Artikel mit der Überschrift Die “emerging conversation” in Deutschland beisteuern. Dort berichte ich vor allem vom Studientag 2007 mit Brian McLaren und Jason Clark in Marburg. Nach dem Bericht schreibe ich noch kurz über vier Punkte, die mir an der emerging conversation wichtig erscheinen: “Weg vom modernen Glauben” (Wo ist unsere Theologie zu sehr von der Moderne geprägt?), “Vielfalt und Einhalt” (Wir brauchen die Vielfalt, gehören aber zusammen), “Der schmale Pfad” (Wie finden wir eine Weg zwischen Ghetto und Auflösung in der Kultur?) und “Offene Fragen – eine Einladung” (Lasst uns gemeinsam Fragen stellen und Antworten suchen).

Ich hoffe, dass die Einladung, sich an der emerging conversation zu beteiligen, gehört wird und immer mehr Christen in Deutschland darüber nachdenken, wie wir unseren Glauben heute denken und leben können.

An die Ichthys-Leser:
Willkommen in der emerging conversation!

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Buchsuchstöckchen

Mal wieder ein Stöckchen. Diesmal von e-mix.

Die Aufgabe:

1. Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
2. Schlage Seite 123 auf.
3. Suche den fünften Satz auf der Seite.
4. Poste die nächsten drei Sätze.
5. Wirf an fünf Blogger weiter.

Gut. Hier mein Ergebnis (von vor 2 Wochen oder so) aus dem “Kleines Konzilskompendium” von Rahner und Vorgrimler, es geht also um das Zweite Vatikanische Konzil.

Die gegenwärtigen Zeitverhältnisse geben dieser Aufgabe der Kirche eine besondere Dringlichkeit, daß nämlich alle Menschen, die heute durch vielfältige soziale, technische und kulturelle Bande enger miteinander verbunden sind, auch die volle Einheit in Christus erlangen.
2. Der ewige Vater hat die ganze Welt nach dem völlig freien, verborgenen Ratschluß seiner Weisheit und Güte erschaffen. Er hat auch beschlossen, die Menschen zur Teilhabe an dem göttlichen Leben zu erheben.

Ich werfe mal auf ein paar Tabor-Blogger: Sam, Tobi, Johanna, Udo, Dieter, Benni, Annie

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Moltmann: Gemeinschaft in den Fragen

Bei den Emergent Deutschland Studientagen und dem Forum wurde sehr viele Fragen gestellt, aber wenig Antworten gegeben. Für viele war das irgendwie unbefriedigend.
Zu dem Thema passend las ich gerade einen passenden Satz von Jürgen Moltmann in einer Fußnote im Sammelband “Diskussion über die Theologie der Hoffnung”:

Für die Zukunft der Theologie kann man keine Gemeinschaft in der Antwort, die man selber gibt, suchen, sondern immer nur eine Gemeinschaft in den offenen, unbeantworteten Fragen. Der Positionalismus, der sich selbst rechtfertigen und andere überzeugen will, ist eine Verhinderung der Weggemeinschaft.

[Jürgen Moltmann, Diskussion über die Theologie der Hoffnung, 201]

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Emergent Presseschau

Für alle, die keine Lust haben alle von mir verlinkten Reaktionen zum Emergent Deutschland Forum und den Studientagen zu lesen, habe ich ein paar ausgewählte Zitate in der “Emergent Presseschau” auf dem Emergent Deutschland Blog zusammengestellt.

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Brian McLaren

Brian McLaren

Brian McLaren ist ein supersympathischer väterlicher Englisch-Lehrer aus den USA, der irgendwann eine Gemeinde gründete. Gut, Englisch-Lehrer ist er nicht mehr, auch Pastor einer Gemeinde ist er nicht mehr, heute ist er “author, speaker, activist” und damit recht erfolgreich. Viele Menschen lesen seine Bücher, viele entdecken ihre eigenen Gedanken und Gefühle in Worte gefasst, viele lassen sich hinterfragen und herausfordern und ebenso viele sehen darin die Abkehr von den entscheidenden Eckpfeiler des Christentums.

Ich habe ihn in Marburg und Erlangen wirklich als einen sympathischen, demütigen Lehrer und gleichzeitig Lernenden erlebt. Er betonte immer wieder, dass er nicht der Experte aus den USA sein möchte, der nach Europa kommt und die Antworten mitbringt. Er sieht sich als ein Teil des Gesprächs. Und das ist er auch. Er ist ein wichtiger Teil, der viele richtige und wichtige Fragen stellt. Und er gibt gute Impulse, in welche Richtung man mal denken könnte. Besonders überzeugend fand ich den Freitag Abend, wo er den Inhalt seines aktuellen Buchs Everything Must Change vorstellte.
Ich kann jetzt auch gut nachvollziehen, warum er immer wieder „Vater der emerging church-Bewegung“ genannt wird.

Trotzdem gibt es so viele, die ihn scharf kritisieren. Auch ich finde sicherlich Stellen, wo ich theologisch eine andere Meinung vertreten (mir fällt aber auch kein Theologe ein, wo das anders wäre). Wichtig finde ich da etwas, was Gofi auf der Fahrt nach Erlangen sagte: „Man sollte Brian McLaren nicht als Theologen sehen, sondern als Künstler.”
Sicherlich spricht und schreibt er viel über Theologie, aber wer sein Werk nur mit einer systematisch-theologischen Brille anschaut, kann es nicht ganz erkennen. Für mich ist schon der Titel des ersten McLaren-Buchs, das ich las, ein wunderschönes Kunstwerk voller Wahrheit: A Generous Orthodoxy: Why I am a missional, evangelical, post/protestant, liberal/conservative, mystical/poetic, biblical, charismatic/contemplative, fundamentalist/Calvinist, Anabaptist/Anglican, Methodist, catholic, green, incarnational, depressed – yet hopeful, emergent, unfinished Christian. Rein logisch gesehen ist das natürlich Quatsch, trotzdem drückt es sehr viel davon aus, was und wie ich glaube und was und wer ich bin.


Weiterhin gibt es Links zu allen Berichten über das Forum und die Studientage bei mir unter Emergent Marburg, Hamburg & Erlangen

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Emergent Forum und wie es weiter geht

Bei Toby habe ich eine Frage von Simon zum Emergent Forum und zu Emergent Deutschland gefunden:

Mich würde sehr interessieren, was in den Workshops passiert ist (waren das mehr so Seminare mit Input von euch oder völlig offene Gespräche über Fragen und Themen der Teilnehmer?). Und dann, wie es strukturell weitergeht … wo man sich einbringen kann … was aus dem Herausgeber-Team wird … ob die Emergent-Internet-Präsenz in der Form so bleibt, dass nur einzelne dort schreiben … ob es regionale Treffen geben wird … ob ein zweites Forum angedacht ist … ob es vielleicht Möglichkeiten gibt, sich online zu treffen und regelmäßig auszutauschen. Oder ist das irgendwie beabsichtigt, dass über diese ganzen interessanten Fragen noch nichts zu lesen ist?

Da er Recht damit hat, dass bei den vielen Beiträgen noch nichts dazu stand, antworte ich hier einfach mal:

Workshops:
Die meisten Workshops waren wohl eher Seminar mit Input, aber auch mit viel Raum zum Diskutieren (so war es auf jeden Fall bei uns). Nach den Workshops fand aber noch ein “Open Space” statt, d.h. jeder konnte nach vorne gehen und ein Thema sagen, was dann an einem Tisch besprochen wurde. Es gab viele unterschiedliche spannende Themen, über die dann diskutiert wurde. Jeder konnte sich aussuchen, wo er über was reden wollte. Wer dann von einem Thema genug hatte, konnte einfach den Tisch wechseln. Das lief echt sehr gut und hätte noch öfters sein können…

Strukturen:
Es wird weiter ein Koordinationsteam geben, was vor allem weitere Foren (ja, soll es geben, steht auch so auf der Emergent-Seite) und die Kommunikation untereinander organisiert.
Die Internet-Seite soll wohl noch ausgebaut werden, wie genau werden wir dann sehen. Bis dahin und parallel dazu gibt es ja noch weitere Vernetzungs/Kommunikations-Möglichkeiten im Web 2.0 (siehe Emergent und Web 2.0).
Am Sonntag haben sich dann Arbeitsgruppen gebildet (siehe vernetzen: 1. Aktivist). Wer eine zu einem bestimmten Thema haben wollte, ging einfach nach vorne und stellte sein Anliegen vor. Danach versammelten sich die jeweils Interessierten, sprachen kurz miteinander und tauschten E-Mail-Adressen aus. Diese Arbeitsgruppen sollen auch die Möglichkeit bekommen, sich über die Emergent-Seite vorzustellen oder so. Dabei sagten auch ein paar Leute, dass sie regionale Treffen planen, das waren aber nicht besonders viele. Diese Gruppen und Treffen werden nicht von oben organisiert, da es ein Netzwerk ist und dadurch auch kein “oben” gibt.
Wer nicht zum Forum kommen konnte kann sicherlich weiterhin (wie bei vernetzen geschrieben steht) mit dem Koordinationsteam Kontakt aufnehmen.

Bei den vielfältigen Vernetzungs- und Mitmach-Möglichkeiten (es gibt so viele spannende Themen und Leute!) braucht man auf jeden Fall Mut zum Verpassen wie Alex bzw. Haso weise anmerken.


Weiterhin gibt es Links zu allen Berichten über das Forum und die Studientage bei mir unter Emergent Marburg, Hamburg & Erlangen

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  • Daniel Hufeisen…

    …wird auch Hufi genannt
    …lebt in Erlangen
    …ist glücklich verheiratet
    …arbeitet bei und gehört zu ELIA
    …studiert Gesellschaftstransformation
    …studierte vorher an der EH Tabor
    …engagiert sich bei Emergent Deutschland
    …gehört zur Redaktion der Zeitsschrift oora
    …ist ›Lounge-DJ‹
    …fährt Fahrrad
    …interessiert sich für Gott und seine Welt
    …schreibt dieses Blog seit dem 27. April 2004
    …ist erreichbar: ein.augenblick[ät]web.de
    mehr über Hufi
  • vernetzt mit Emergent Deutschland
  • Themen:


  • Hufi im Netz:

    aktuell: Twitter
    Fotos: Ipernity & flickr
    Bookmarks: del.icio.us
    Musik: blip.fm & last.fm
    Web 2.0: Friendfeed
    Artikel in: ZeitGeist, Ichthys & dran
    Netzwerk: Emergent Deutschland
    Gemeinde: ELIA
    fair leben in Erlangen: fairlangen.org
    Wunschzettel: Amazon
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