Kategorien: Emerging Church Tagebuch
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von Daniel Hufeisen
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Auf nach München
Gleich geht’s los nach München.
Wenn ihr euch dieses Foto anschaut, das vom offiziellen “2. Ökumenischer Kirchentag München”-Team bei Facebook hochgeladen wurde, wisst ihr auch, was ich mache:

Kommst du auch vorbei?
btw: Während ich in München bin, könnt ihr weiter fleißig bei der FROH!-Verlosung mitmachen.
Kategorien: Bücher Emerging Church Glaube
Tags: Bücher Buch bzwLeben Emerging Church Glaube
von Daniel Hufeisen
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Rezension: Beziehungsweise leben
Eben habe ich meine erste Rezension bei Amazon veröffentlicht. Lest selbst:
“Beziehungsweise leben: Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen” hat mich vom ersten Moment an begeistert. Das Buch wurde von Denis Holzmüller außergewöhnlich (und gut) gestaltet (er wird wie alle Autoren und sogar die Lektorin am Ende des Buches mit Foto und kurzem Text vorgestellt) und schon der Blick ins Inhaltsverzeichnis verheißt eine spannende Lektüre zu den Stichworten Spiritualität, Gerechtigkeit und Gemeinschaft – und dass alles unter dem Motto “beziehungsweise leben”.
In der Einleitung, die man auf keinen Fall überspringen sollte, behandeln die Herausgeber zwei grundlegende Themen und stellen dabei zwei Thesen auf: 1. Der Mensch existiert nur in und durch Beziehungen und 2. Gott hat eine Mission/Sendung mit der/in die Welt, die er liebt und an dieser Mission können wir mitwirken. Beides begründen sie in der Dreieinigkeit Gottes.
Im weiteren Buch werden diese grundlegenden Gedanken in den Themenbereichen Spiritualität, Gerechtigkeit und Gemeinschaft durch insgesamt 17 Autoren konkretisiert. Dabei haben die einzelnen Autoren unterschiedliche Schwerpunkte und teilweise auch Meinungen, was deutlich macht, dass es nicht den einen richtigen Weg bzw. die eine richtige Umsetzung der Grundgedanken gibt. Mir gefällt dabei, dass die meisten Artikel sehr persönlich und ehrlich geschrieben sind: Die Autoren scheuen auch nicht davor zurück, von gescheiteren Versuchen zu berichten.
Außerdem haben die gut verständlichen, aber trotzdem tief gehenden Artikel eine angenehme Länge. Man kann gut einen Artikel am Stück lesen, sie sind aber nicht so kurz, dass sie nur an der Oberfläche kratzen würden.
Mir fällt kein Grund ein, warum ich diesem Buch nicht fünf Sterne gebe sollte.
Für die Möglichkeit, über beziehungsweise-leben.de, Blogs, Facebook und Twitter mit den Herausgebern/Autoren direkt in Kontakt zu treten, würde ich dem Buch gerne auch noch einen sechsten Stern geben.
Kategorien: Bücher Emerging Church
Tags: Bücher Emerging Church Zeitgeist
von Daniel Hufeisen
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ZeitGeist 2 – Postmoderne Heimatkunde
Habe ich eigentlich erwähnt, dass es eine Fortsetzung von ZeitGeist gibt? Und dass ich wieder einen Artikel beigesteuert habe?
Unter dem Untertitel “Postmoderne Heimatkunde” findet sich in ZeitGeist 2 wieder eine bunte Sammlung an Artikeln von einer mindestens so bunten Sammlung an Autorinnen und Autoren. Ich bin selber noch gar nicht dazu gekommen, das Buch zu lesen (bin noch mit beziehungsweise leben beschäftigt), aber man kann davon ausgehen, dass es ebenso viele Inspirationen wie der erste Band bietet.
Kategorien: Emerging Church Glaube Zitate
Tags: Brian McLaren Emerging Church emerging conversation Glaube Richard Rohr
von Daniel Hufeisen
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Die Zukunft der Emerging Church
Christian Today schreibt über die wahrscheinlich erste Emerging Church Konferenz, die vor allem von Katholiken organisiert wird. Redner werden nächstes Wochenende neben Phyllis Tickle und Shane Claiborne auch Brian McLaren und der in Deutschland nicht unbekannte Fransikanerpater Richard Rohr sein. Die beiden werden in dem Artikel mehrfach zitiert.
Einen Abschnitt versuche ich mal auf Deutsch wiederzugeben:
Richard Rohr glaubt, dass “emerging” keine neue Denomination ist, sondern eine neue Art der Reformation, die nicht ihren Schwerpunkt darauf hat, gegen existierende Strukturen zu sein.
“Das ist die neue Art von Reformation, die sich wirklich von allen bisherigen Reformationen unterscheidet”, sagte Rohr bei einem Vortrag im November. “Wir dachten immer, wenn wir etwas Neues entdeckten, dass wir die alten Leute rausschmeißen müssten, und dass wir beweisen müssten, dass jeder vor uns zu 100% falsch lag und wir nun zu 100% richtig liegen.”
“Wir wollen keine Emerging Church Denomination erschaffen, die beweisen muss, dass sie recht hat und alle anderen Denominationen falsch liegt”, ergänzte er.
“Die beste Kritik des Schlechten ist, es besser zu machen. Verschwende nicht die nächsten 20 Jahre deines Lebens, gegen alles und jeden, gegen jegliche Institution zu sein. Geh einfach voran und mach es besser,” führte er aus.
(…)
“Für mich ist das Entscheidende in der Zukunft nicht, Teil der “Emergent-Bewegung” zu sein, sondern Teil von Gottes andauerndem Handeln in der Welt – der missio Dei”, sagte Brian McLaren. (…)
“Ich denke die “Emergent conversation” sind Leute, die mit Fragen und Schwierigkeiten zusammenkommen, was es in der heutigen Welt bedeutet, Nachfolger Christi zu sein.”
“Für die Zukunft erwarte ich nicht wirklich, über die “Emergent-Bewegung” zu sprechen… Ich hoffe, dass der Dialog, den wir fördern, sich etabliert und fruchtbare Freundschaften zwischen vielen wenn nicht sogar allen Denominationen rund um die Welt anregt.”
“Daher wird die “Emergent-Bewegung” meiner Meinung nach, wenn sie erfolgreich ist, unsichtbar und bringt jeglichen Nachfolger Christi neue Vision, neue Ressourcen und neue Freiheit.”
–
Kleiner Werbeblock (ihr wisst, wenn ihr von meinem Blog zu amazon klickt und irgendetwas bestellt, bekomme ich jeweils ca. 5% Provision – danke an alle, die das machen!):
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von Daniel Hufeisen
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ikon::Advent
Eben war ich Teil einer virtuellen Adventsandacht von ikon einer experimentellen Gemeinschaft aus Belfast (zu der auch Peter Rollins gehört).
Auf einem Blog wurden innerhalb einer guten Stunde Musik, gesprochene und geschriebene Texte veröffentlicht. In einem Chat wurde parallel dazu diskutiert und auf Neues auf dem Blog hingewiesen. Auf der facebook event page sollte man währenddessen ein Foto mit Kerze hochladen.
Besonders spannend fand ich eine Chat-Liturgie: Vorher sollte man drei Fragen beantworten. Aus den Antworten wurde dann eine Liturgie geschrieben. Ein LEADER stellte eine Frage und nannte dann auch die Antworten, die alle wiederholten.
Nachlesen und nachhören (was sich lohnt!) kann man das ganze bis Weihnachten unter ikonadvent.blogspot.com.
Kategorien: Emerging Church
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von Daniel Hufeisen
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emergent franken
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Beim Emergent Forum haben wir am Sonntag einen emergenten Stammtisch für Franken (und drumherum) gegründet. Wenn du Lust hast, mal bei einem Bier irgendwo in Franken in den emergenten Dialog einzutauchen, melde dich bei mir per E-Mail oder durch einen Kommentar, dann bekommst du einen Einladung in unsere Google Group.
Kategorien: Emerging Church
Tags: Emerging Church emerging conversation
von Daniel Hufeisen
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dazu fällt mir wirklich kein Titel ein
Endlich erklärt mal jemand, was so DJs (und so) wie ich in Emerging Churches machen:
Besonders gilt das auf dem Gebiet der Musik, wo alle möglichen neuen Spielarten der dämonischen Rock- und Popmusik (Techno, Hiphop, Rap) in die “Gottesdienste eingebaut werden, oft ohne Band, sondern nach Disco-Art durch “DJs” (Disc-Jockeys) elektronisch gemixt und aufbereitet. Aber auch Filme und Videoclips, die weltliche oder pseudospirituelle darstellende Kunst, Gedichte auch ungläubiger “Künstler” werden mit einbezogen. Viele Anhänger “emergenter Gemeinschaften” führen ein völlig weltförmiges Leben mit dämonischer Pop- und Rockmusik, ungläubigen Freunden, mit Alkohol und z. T. auch Drogen und vorehelichem Zusammenleben.
Muss ich mir Gedanken machen, wenn ich nicht allen dort aufgeführten Punkten entspreche? Denn mein theologisches Seminar, meine jetzige Gemeinde, das Buch, an dem ich mitgeschrieben habe und die Bewegung, innerhalb der ich mal eine Gruppe gegründet habe, werden ja auch in dem Artikel erwähnt. Ganz abgesehen von den vielen Freunden und guten Bekannten, deren Namen auftauchen…
(indirekt via soomah)
Kategorien: Emerging Church Glaube Theologie
Tags: Emerging Church emerging conversation Evangelium Glaube Theologie
von Daniel Hufeisen
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Emerging Church: Social Gospel? – Teil 2
Dies ist die Fortsetzung von Emerging Church: Social Gospel?, man sollte also dort anfangen zu lesen.
Letzte Nacht (zumindest für mich) schrieb Johannes eine Antwort auf meine Antwort:
Ich glaube wir sind uns in vielen Dingen ziemlich einig, aber ich mach mich hier einfach mal ein bisschen zum “advocatus diabolus” (oder wie sagt man das
).
Einen Vorbehalt kann ich glaube ich ausräumen: ich nehme hier keine große Angst vor einer “Auflösung” in der Kultur wahr oder einer Anpassung an die Welt. Auch Hope Community Church bezeichnet sich als “missional” und sucht Wege, junge Erwachsene in ihrer Kultur zu erreichen.
Auch kann ich nicht gerade sagen, dass Nächstenliebe keine Rolle spielt, im Gegenteil, ich war bisher in wenigen Gemeinden, die so sehr versucht, sich in bestehende soziale Projekte in der Stadt einzubringen (allerdings selbst keine eigenen Projekte laufen hat).
Gottesliebe und Nächstenliebe gegeneinander auszuspielen (wie Walter es in einem Kommentar formuliert) ist tatsächlich völlig absurd. Aber – jetzt kommt mal der “advocatus” – führt Nächstenliebe zu Gottesliebe oder führt Gottesliebe zu Nächstenliebe? Ich könnte mir vorstellen, dass dies eine Anfrage von “meiner” Gemeinde hier sein könnte. Die sind absolut nicht so drauf a la “Hauptsache gerettet” – im Gegenteil. Ihr Vision-Statement lautet: “To honor God by helping as many people as possible become fully devoted followers of Jesus Christ.” Also gerade Veränderung und Einfluss zum Guten im Hier und Jetzt. Ein hingegebener Nachfolger Jesu setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein und sorgt sich um den Nächsten! (Aber jemand, der sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt und sich um den Nächsten sorgt, ist nicht “automatisch” ein Nachfolger Jesu – oder?)
Genau wie du bin ich der Meinung, dass “social” oder “spiritual” die völlig falsche Alternative ist! Mercy Ships (vielleicht auch Jugend mit einer Mission allgemein?), mit denen ich ja vor ein paar Jahren unterwegs war, hat dafür ein schönes Bild: “The two-handed Gospel”. Das Evangelium bedeutet Gute Nachricht für das “jetzt” und für das “noch nicht”, für “Leib” und “Seele”.
Viele (evangelikale) Gemeinden müssen unbedingt die “diakonische” Dimension des Evangeliums wieder stärker in den Blick bekommen! (Ehrlich gesagt glaube ich, dass das mehr und mehr auch begreifen. Jedenfalls in FeGs sehe ich da allmählich eine positive Entwicklung, ich glaube im Februar gibts eine Tagung zu dem Thema. Und wie du schon angemerkt hast ist das auch auf Allianz-Ebene Thema!) Aber ist eine starke Einseitige Betonung wirklich der richtige Weg, Ausgewogenheit zu erreichen? Mir fällt dazu jedenfalls kein historisches Beispiel ein. Warum nicht von vornherein ganz stark die Ausgewogenheit betonen, um eben nicht in die Gefahr zu kommen, auf der anderen Seite vom Pferd zu fallen?
Was ich hier mitbekomme ist nicht die Befürchtung, dass Emerging Churches zu “sozial” sein könnten (geht das überhaupt?). Es ist tatsächlich die Befürchtung (oder vielleicht sogar Beobachtung?), dass das Evangelium von der vergebenden und versöhnenden Gnade Gottes in Jesus Christus zu kurz kommt (oder diese “Dimension des Evangeliums” – über eine “Formulierung des Evangeliums” müssen wir uns das nächste Mal unterhalten, hab gerade nicht mehr so viel Zeit). Also es eben gar nicht mehr um das “ewige Seelenheil” (uha – naja, ist mir gerade kein besserer Begriff eingefallen) geht. Ein Pastor hat das hier letzte Woche so ausgedrückt: “The Gospel is more than substitutionary atonement (stellvertretende Sühne – sorry, etwas theologisch), but never less.” So, den Satz kannst du ja mal zur Diskussion stellen : )
Wow, jetzt ist das doch länger geworden als gedacht. Bin auf die Diskussion gespannt!
Bevor ich selber auf diese Antwort antworte, habt ihr die Möglichkeit, in den Kommentaren eure Meinung zu den angesprochenen Punkten zu nennen. Auf in eine spannende Diskussion!
Kategorien: Emerging Church Tagebuch
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von Daniel Hufeisen
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Ich bin in Erlangen – kommt auch!
Ich bin in Erlangen und blogge bisher nicht. Sowas. Könnte daran liegen, dass meine Wohnung immer noch nicht fertig eingerichtet bzw. eingeräumt ist. Und ich auch ansonsten genug zu tun hatte. Dafür bloggt Peter, mit dem ich jetzt bei ELIA zusammenarbeite, ja häufiger…
Egal. Da Erlangen eine schöne Stadt ist, lade ich euch auf jeden Fall ein, mal vorbeizuschauen, bzw. euch zu melden, wenn ihr hier seid.
Und ich lade natürlich auch zum diesjährigen Emergent Forum ein, dass wieder in Erlangen stattfindet, in den Räumen, in denen sich auch meine neue Gemeinde trifft. Es lohnt sicherlich wieder sehr, zum Forum zu kommen, faszinierende Menschen zu treffen und gemeinsam zu fragen und zu träumen.

Ach so, die nächste Woche werde ich auch nicht so viel bloggen, da ich aufs Freakstock fahren werde. Kommt ihr auch?
Kategorien: Emerging Church Gemeinde Marburg Tabor Theologie
Tags: Deutschland Emerging Church Evangelikale Gesellschaft Heinzpeter Hempelmann Jesus Leben Liebe Marburg Moderne Nietzsche Postmoderne
von Daniel Hufeisen
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Nach zwei Studientagen
Die letzten zwei Donnerstage waren von zwei wirklich guten Studientagen in Marburg geprägt.
Letzte Woche referierte Heinzpeter Hempelmann über die Postmoderne, Nietzsche, Jesus und der Liebe als einzige Möglichkeit. Das war der Vortrag, mit dem er in gekürzter Form schon damals in Greifswald begeistern konnte.
Heute (für mich leider nur Nachmittag) konnte ich Johannes Reimer zum Thema Gesellschaftstransformation hören. Äußerst faszinierend, was er so alles erzählt.
Zu beiden Tagen gäbe es inhaltlich sehr viel lesenswertes zu schreiben …
Ich freue mich auf jeden Fall von zwei (im evangelikalen Bereich) anerkannten Theologen soviel zu hören, dass so ziemlich dem entspricht, was wir mit “Emerging Church” bezeichnen – ohne dass sie dies direkt benennen. Für zukünftige Veranstaltungen von Emergent Deutschland könnte ich mir die beiden (und noch andere) sehr gut als Referenten vorstellen. In vielen Punkten sind sie unserer deutschen Lebenswirklichkeit auch näher als eingeflogene Gäste.







