God is not a Christian

Im Emergent-Village-Newsletter MINemergent für heute ist ein Zitat von Desmond Tutu,  über das ihr gerne einen Moment nachdenken dürft:

We should in humility and joyfulness acknowledge that the supernatural and divine reality we all worship in some form or other transcends all our particular categories of thought and imagining, and that because the divine — however named, however apprehended or conceived — is infinite and we are forever finite, we shall never comprehend the divine completely.

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hufis wühltisch

Übrigens: sehenswerte Videos, lesenswerte Zitate und anderen Kleinkram findet ihr auf meinem Wühltisch bei posterous: hufeisen.posterous.com

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Was heißt bibeltreu?

Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz Jürgen Werth wird in der SZ zum Thema „Christen und die Prügelstrafe“ interviewt und dann auch gefragt, wie „bibeltreu“ er eigentlich sei:

Das ist eine gute Frage. Für mich ist das Christentum keine Buchreligion. Es ist eine Beziehungsreligion. Es geht um die Beziehung zum dreieinigen Gott. Die Bibel ist das Buch, in dem sich dieser Gott vorstellt. Sie ist kein Bürgerliches Gesetzbuch oder so etwas. Aber sie hilft uns, uns zu hinterfragen, was man tut, denkt und glaubt. Und evangelische Christen suchen das Gespräch mit anderen. Wer sagt: “So ist das, und wir reden nicht mehr darüber”, der setzt sich außerhalb der Gemeinschaft der Christen.

Jürgen Werth im SZ-Interview

Ja, in diesem Sinne bin ich auch gerne bibeltreu.

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Zitat für den Augenblick – 044

Ich mache gerade die Hausaufgaben für mein neues Studium und lese dafür „Kirche und Gemeinwesenarbeit“ von Lyle E. Schaller. In diesem fast vierzig Jahre alten Buch entdeckt ich immer wieder gute Gedanken und wahre Sätze. Hier ist einer davon:

„Viel Ungerechtigkeit in der Welt resultiert daraus, daß die, die sich Christen nennen, sich nicht an gesellschaftlichen Prozessen beteiligen.“

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Do 4. Mrz 2010 - 23:02
Kategorien: Filme Glaube Zitate
Tags:

von Daniel Hufeisen

3 Kommentare
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voller Narben und Verletzungen

Gestern Abend habe ich den recht merkwürdigen japanischen Film “Memories of Matsuko” so nebenbei gesehen (wo ich mir diesen Film legal im Netz angeschaut habe, ist mir zu peinlich zu schreiben).

Recht am Ende sagt Shou, die Hauptperson, auf jeden Fall folgendes – was ich hier mal zitiere:

Ich hab keine Ahnung von Gott.

Ich habe noch nicht einmal über ihn nachgedacht.

Aber falls es in dieser Welt wirklich einen Gott geben sollte, dann würde er wie meine Tante die Menschen zum Lachen bringen, ihnen Kraft geben und sie lieben.
Aber selbst würde er voller Narben und Verletzungen sein.
Einsam. Erbärmlich schlecht gekleidet. So ein bis auf den Grund schwermütiger Mensch.

Ich denke, dass es schon in Ordnung geht, an so einen Gott zu glauben.

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Zitat für den Augenblick – 043

Heiner Geißler, der morgen 80 Jahre alt wird und seit ein paar Jahren als CDU-Urgestein und -Querdenker auch attac-Mitglied ist, sagte heute bei einem Geburtstagsempfang in der CDU-Parteizentrale:

Wo alle dasselbe denken, da wird nicht viel gedacht.

Quelle: focus.de

Herzlichen Glückwunsch an Heiner Geißler zum achtzigsten und an attac zum zehnten Geburtstag!

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ein Augenblick im Advent #03

advent-augenblick-240.png

Heute in diesem Adventskalender ein Text aus meinem Adventskalender, den ich am Montag morgen für mich sehr passend fand. Der Text stammt übrigens von der Theologin Dorothee Sölle, deren Namen manche vor einigen Jahrzehnten gerne mit dem Wort “Hölle” in einen Satz sagten…

Egal, hier ihr Text:

Du sollst dich selbst unterbrechen.

Zwischen Arbeiten und Konsumieren
soll Stille sein
und Freude,
dem Gruß des Engels zu
lauschen:
Fürchte dich nicht!

Zwischen Aufräumen und Vorbereiten
sollst du es in dir singen hören,
das alte Lied der Sehnsucht:
Maranata, komm, Gott, komm!

Zwischen
Wegschaffen und Vorplanen
sollst du dich erinnern
an den ersten Schöpfungsmorgen,
deinen und aller Anfang,
als die Sonne aufging
ohne Zweck
und du nicht berechnet wurdest
in der Zeit,
die niemandem gehört
außer dem Ewigen.

aus Der andere Advent 2009/2010

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KD-Projekt oder Zeit haben

Alex Kupsch steckt gerade in einem fast wahnwitzigen Selbstversuch: Dem KD-Projekt. In einem Jahr möchte er die komplette Kirchliche Dogmatik von Karl Barth lesen. Also 9000 Seiten voller anspruchsvoller Theologie.

Vorhin hat Alex einige sehr gute Sätze aus einer Fußnote der KD auf dem KD-Projekt-Blog zitiert:

Wir mögen dabei [dass Gott Zeit für uns hat] wohl daran denken, daß Zeit haben für einander (…) in Wirklichkeit den Inbegriff aller Wohltaten bezeichnet, die ein Mensch dem andern erweisen kann. Wenn ich jemandem meine Zeit wirklich schenke, dann schenke ich ihm eben damit das Eigentlichste und Letzte, was ich überhaupt zu verschenken habe, nämlich mich selber. Schenke ich ihm meine Zeit nicht, so bleibe ich ihm gewiß alles schuldig und wenn ich ihm im übrigen noch so viel schenkte. (KD I/2, 60)

Man kann festhalten: Alex hat Zeit. Zeit für Karl.

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Zitat für den Augenblick – 042

Gerade mal wieder zu Gast auf dem Berg Tabor, las ich gestern folgende Zeilen aus dem Evangelium nach Pilatus von Eric-Emmanuel Schmitt:

Ich kann nicht ständig auf der Höhe des Berges Tabor leben. Und dann, was habe ich gesehen? Nichts. Was habe ich verstanden? Nichts.

Eric-Emmanuel Schmitt – Das Evangelium nach Pilatus, Seite 245

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Mi 23. Sep 2009 - 23:03
Kategorien: Glaube Zitate
Tags:

von Daniel Hufeisen

1 Kommentar
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Gebet für den Augenblick

Wo ich geh, sitz und steh, lass mich dich erblicken und vor dir mich bücken.

Gerhard Tersteegen “Gott ist gegenwärtig”

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  • Daniel Hufeisen…

    …wird auch Hufi genannt
    …lebt in Erlangen
    …ist glücklich verheiratet
    …arbeitet bei und gehört zu ELIA
    …studiert Gesellschaftstransformation
    …studierte vorher an der EH Tabor
    …ist ›Lounge-DJ‹
    …fährt Fahrrad
    …interessiert sich für Gott und seine Welt
    …schreibt dieses Blog seit dem 27. April 2004
    …ist erreichbar: ein.augenblick[ät]web.de
    mehr über Hufi
  • vernetzt mit Emergent Deutschland Emergent Forum 2011
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