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von Daniel Hufeisen
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Kreuzweg: Gott im Berg
Eins der Highlights des Jahres bei ELIA und ich behaupte auch mal in Erlangen ist der Kreuzweg im Henninger Keller an Karfreitag. Der Henninger Keller ist ein Bierkeller auf dem Bergkirchweihgelände, der 861m lang durch den Berg führt, es ist aber nicht nur ein Gang, vielmehr gibt es viele Abzweigungen und auch größere Räume. Allein der Ort (an dem es konstant 8°C kalt ist) ist schon faszinierend, aber mit den 14 Stationen, die man mit allen Sinnen erleben konnte, wurde es zu einem unvergesslichen Erlebnis, das einige hundert Erlanger nicht verpassen wollten.
Der Karfreitag ist ja ein besonderer Feiertag, es darf nicht getanzt werden, teilweise wird keine Musik gespielt und beim Gastwirt in der Nähe des Kellers gab es kein Fleisch. Aber ich denke auch, dass der Karfreitag ein Feiertag ist, mit dem viele nichts anfangen können. Es gibt keine Geschenke, man sucht keine Eier, macht keine Vatertags-Wanderwanderung und ein Gottesdienst oder ein Passionskonzert ist für viele sicherlich auch keine Option. Daher ist meines Erachtens ein solcher Kreuzweg, der ein echtes Erlebnis ist, eine gute Möglichkeit für viele, dem Karfreitag etwas Bedeutung zu geben.
Auch wenn man den Kreuzweg eigentlich mit allen Sinnen live erleben sollte, können Fotos einen ersten Eindruck vermitteln:
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von Daniel Hufeisen
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In Liebe investieren
Jeden Tag fahre ich mit meinem Fahrrad unter einer Brücke durch und sehe dort zwei große Plakatwände, bei denen fast wöchentlich das Motiv gewechselt wurde. Bis kurz vor Weihnachten. Seitdem hängen dort zwei Plakate mit dem Slogan “In Liebe investieren“.
Schon nach wenigen Tagen stand unter beiden eine recht nahe liegende Antwort/Rückfrage:

Und wovon und wie sprechen wir eigentlich?
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von Daniel Hufeisen
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Auf nach England
und Wales!
Habe ich schon erwähnt? Am Montag fahre ich mit ein paar tollen Leuten in das Vereinigte Königreich. Insgesamt sind vier Stationen geplant, bei den ersten dreien (incl. London und Wales) übernachten wir bei Bekannten/Verwandeten von einer der tollen Mitreisenden. Am Ende werden wir dann noch ein paar Tage im Süden zelten.
Ich freue mich, ich habe noch nie das europäische Festland verlassen (außer Taiwan, Kenia und ein paar deutsche Nord- und Ostseeinseln).
Bevor es nach England geht (bzw. mit dem Auto fährt), werde ich morgen zum letzten Mal im ELIA-Gottesdienst sein und dann auch “Auf Wiedersehen!” zu einigen tollen Leuten sagen müssen.
Und heute geht es nach Nürnberg zu irgendsoeinen Apple-Händler, da mein MacBook schon wieder einen kleinen Riss hat. Während ich im Urlaub bin, sollen die das reparieren und mir dann nach Marburg schicken…
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von Daniel Hufeisen
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Augenblicke in Erlangen – 004
Wahrscheinlich zum letzten Mal (am Sonntag ist das Praktikum leider schon vorbei):
Augenblicke in und aus Erlangen:
- Letzte Woche habe ich mal ne Pizza mit Wunschzutaten gegessen. Meine Wahl war: Champions, Feta und Basilikum. Letzteres ist nun meine neuer Lieblingspizzabelag.
- Bei einem Bier abends habe ich “ein Schnitt” kennen gelernt. Das ist ein mehr als halbes Bier zum halben Preis. Praktisch.
- Das Foto oben ist bei einer Fahrradtour durch die Fränkische Schweiz entstanden. Außer dass Peter irgendwann (gegen Ende der Tour) mitten im Wald einen Platten hatte, war es wirklich schön.
- Filme habe ich auch mal wieder geschaut. Sogar im Kino (zum ersten Mal dieses Jahr – oder war Babel dieses Jahr?). Am Sonntag im wunderschönen Open-Air-Kino: Der letzte König von Schottland (DVD) – bisher war Idi Amin nur einer von vielen Diktatoren, jetzt habe ich eine Ahnung von dem, was er getan hat. Am Montag habe ich dann einen Film geschaut, auf den ich mich wirklich schon vorher gefreut habe (Vorfreude ist ansonsten nicht meine Hauptbeschäftigung): Die Simpsons. Yeah. Genial. Schon allein der Anfang und der Abspann…
- Und dann noch ein paar DVDs: Taxi Driver (ein Klassiker), Frühling, Sommer, Herbst, Winter und… Frühling (ruhig und gut), Seom – Die Insel (teilweise zu ekelig), Das Reich der Sonne (gut), Vergiss mein nicht! (genial! – habe ich darüber noch nichts geschrieben? Anschauen!)
- Ja, ansonsten war ich natürlich auch in der Gemeinde aktiv bzw. dabei. Es war wirklich eine sehr gute und lehrreiche Zeit. Es ist schade, dass sie schon (fast) vorbei ist. Mir sind einige der Leute hier “ans Herz gewachsen”, ich werde sie sicherlich vermissen. Aber Erlangen ist ja auch von Marburg noch erreichbar – und vor allem umgekehrt…
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von Daniel Hufeisen
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BodyPrayer
Am Dienstag habe ich hier bei ELIA einen Abend zu BodyPrayer gemacht.
BodyPrayer ist Gebet mit der ganzen Person (Körper, Seele und Geist – was für die Bibel eine Einheit ist).
Ich habe es vor allem bei einem Workshop bei Willow Freak 2006 mit Doug Pagitt kennen gelernt. Doug Pagitt hat ein BodyPrayer-Buch geschrieben. In dem Buch werden verschiedene “Gebetshaltungen” vorgestellt. Nach ein paar Gedanken zum jeweiligen Thema wird die Gebetshaltung erklärt und zu jeder Haltung gibt es auch ein poetisches Gebet und eine Skizze.
Das Ziel des Buchs ist folgendes:
Our hope in writing this book is to create accessible ways for you to enter into prayer in a form that extends beyond the scope of words alone. Our hope is that the practice of body prayer will not only give you access to the rich history of people of faith, but will provide you means into an integrated life—a life of faith, lived in the body.
Für mich ist BodyPrayer eine gute Möglichkeit mit Gott zu kommunizieren, ihm zu begegnen. Ich empfehle es jedem, das einmal auszuprobieren…
Ein paar Materialien:
- Die einführenden Texte zu den verschiedenen “Gebetsthemen” hat Doug im Januar und Februar auf seinem Blog gepostet. Da sind oft schon sehr gute Gedanken bei. Am Dienstag hatte Peter die Idee, dass man nur diese Texte in einer Gruppe vorliest und dann jedem die Möglichkeit gibt, eine eigene dazu passende Gebetshaltung zu finden.
- Eine Beispiel-Anleitung (auf deutsch) gibt’s hier als pdf.
- Auch depone hat mal etwas über BodyPrayer geschrieben und eine MP3-Anleitung von Doug verlinkt.
- Nochmal der Link zum empfehlenswerten Buch: Bodyprayer: The Posture of Intimacy with God
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von Daniel Hufeisen
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Predigt: reich oder Reich?
Ich habe gestern gepredigt.
Meine erste Predigt…
- in Erlangen
- bei ELIA
- vor über 100 Leuten
- mit Powerpoint
- ohne Papier (nur mit MacBook vor mir)
- mit interaktiven “Spielchen” mittendrin
- über 50 Minuten (incl. “Aktionen”)
- mit Funkmikro in der Hand
- mit Podcast
- …
Das Thema war “reich oder Reich?”. Im ersten Teil sprach ich über Texte zum Thema Reichtum im Lukas-Evangelium und im zweiten Teil ging’s ums Umsetzen heute. Da war u.a. eine “virtuelle Stadtführung” mit “Spielen” zu verschieden Produkten eingebaut (Turnschuhe, O-Saft, Schokolade und Kleidung).
Wer das anhören möchte, kann entweder den Podcast abonnieren oder die Predigt direkt als MP3 runterladen.
Links zum selber aktiv werden und fair einkaufen findet ihr auf den ELIA-Blog.
Insgesamt war ich echt zufrieden (es gibt natürlich immer Kleinigkeiten, die besser sein könnten). Ich bekam auch nachher von einigen gutes Feedback, anscheinend kamen einige Leute wirklich ins Nachdenken über Konsum, Fairen Handel etc. Auch vorher kamen schon Leute auf mich zu und ermutigten mich (v.a. die Jugendlichen). Vielen Dank.
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von Daniel Hufeisen
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Bin ich ein Mensch?
Eine Bar in Erlangen, laut Barkeeper die einzige mit “großstädtischen Niveau”, auch wenn an dem Tag “komische Leute” da seien.
Ein Besoffener (vermutlich Alkoholiker) zu Leuten, die er vorher “belästigt” hat: “Bin ich ein Mensch? Ja, ich bin ein Mensch. Habe ich Respekt verdient?…”
Ich trinke mein Bier und sitze daneben, schaue zu, wie er rausgeschmissen wird, denke: “Scheiße, Alkoholiker – tun mir leid. Sie sind ein Mensch, verdienen Respekt, aber sind immer wieder gezwungen dazu, das Gegenteil zu beweisen…”
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von Daniel Hufeisen
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Augenblicke in Erlangen – 003
Weitere Eindrücke aus Erlangen:
- Um die Franken (und ihren Humor) besser zu verstehen, wurde mir verordnet, Erwin Pelzig anzuhören. Daher habe ich jetzt seinen Podcast bei Bayern 3 abonniert. Aha. Apropos, gestern sagte jemand, dass meine Brille “fei net schlecht” aussieht – ist das hier das höchste Kompliment? (Weitere Gedanken über die Franken bei Peter)
- Letzten Samstag war ich auf einer sehr schönen Hochzeit in Ostheim, wo ich viele nette Menschen getroffen habe und mich über Praktikumserfahrungen austauschen konnte.
- Am Dienstag war ich nicht beim Konzert von Lambchop und Calexico im Erlanger E-Werk, obwohl dieser Tag laut Zündfunk in die Pop-Geschichte Bayerns eingehen wird. Lambchop durfte ich vor fünf Jahren schon einmal im Kasseler Kulturzelt genießen, erfahren, erleben, hören und sehen. Aber über 30 Euro Eintritt war mir dann doch zu viel. Apropos, Zündfunk höre ich immer wieder – sehr schön. Damals im Waldecker Land habe ich das merkwürdigerweise auch empfangen und gerne gehört.
- Heute war ich bei einer Tagesstätte für Obdachlose und Bedürftige, die jemand von ELIA leitet. Nächste Woche werde ich dort auch mal sein. Es ist spannend die Menschen dort kennen zu lernen, ihnen zuzuhören.
- Nächste Woche fahre ich mit den ELIA-Jugendlichen auf’s Freakstock – yeah. Wer ist da sonst noch?
- Habe die letzten Tage beim Weltbild-Ausverkauf hier in Erlangen einige Bücher gekauft (bei günstigen Büchern kann ich nur schlecht nein sagen). Für das Jesus-Buch von Ratzinger musste ich nur 10 Euro zahlen. Für andere neue gebundene Bücher nur 5 und einige “Mängelexemplare” hatten die sogar in die Papiertonne geschmissen, wo man sich bedienen konnte…
- Ach so, Geburtstag hatte ich auch. Der war auch wirklich schön, erst mit sehr vielen Leuten und super Essen reinfeiern (oder waren die wegen der Hochzeit da?). Und dann den Tag mit verschiedenen netten Leuten verbringen, u.a. den Abend mit Peter, wo das Foto oben entstanden ist.
- Geschenkt bekam ich u.a. ein Moleskine-Notizbuch, was schon jetzt zu einem guten Begleiter geworden ist. Aus dem dort aufgeschriebenen werden in Zukunft wohl öfters Blog-Einträge werden.
Technorati Tags: Calexico, Erlangen, Franken, Lambchop, Moleskine, Zündfunk
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von Daniel Hufeisen
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Augenblicke in Erlangen – 002
Weitere Gedankenfetzen aus Erlangen:
• Ich über hier eine lebenswichtige Fähigkeit, die ich bisher noch nicht so richtig beherrsche: Freihändig Fahrrad fahren (wo soll man das auch sonst lernen, wenn nicht hier?).
• Am Mittwoch war ich in einem Hauskreis mit Leuten in meinem Alter, die anscheinend (btw: darum “anscheinend” und nicht “scheinbar”) nicht als Teens auf irgendwelchen frommen Treffen waren. Denn solch “alte” Lieder (die sonst kaum noch gesungen werden – warum eigentlich?) wie “Immer mehr”, “Lord I lift your name on high” und “Open up” waren teilweise unbekannt und wurden mit Begeisterung gesungen.
• Am Sonntag war ich zweimal beim Eishaus, habe jeweils eine leckere Kugel Eis für 0,80€ gegessen. Das besondere daran: Ein Kugeln ist so groß wie zwei Kugeln in Marburg und Schokostreusel gibt’s gratis dazu.
• Habe die Tage in Erlangen schon drei DVDs geschaut: Heat (spannender sehr langer Film mit einigen großen Szenen), Donnie Darko (verwirrend, unnötig “gruselig”, für mich nur mit Audio-Kommentar wirklich verständlich, trotzdem ganz gut) und L.A. Confidential (großartiger Polizeifilm, grandios).
Und aus Nürnberg:
• Am Samstag war ich auf dem “Spirit-Asia-Festival” in Nürnberg, wo es viele Stände mit leckerem Essen gab. Dort gab es wirklich auch Dinge, die ich bisher in Deutschland noch nicht gegessen habe, aber leider kein Bubble-Tea (es gilt noch immer: “I miss bubble tea!”) und manch andere leckere Sachen. Ich habe auf jeden Fall sehr scharfen Papayasalat gegessen, leckere Spieße und bunte Cocktails mit viel Glibber-Zeugs drin.
• Den Tag in Nürnberg habe ich genutzt, um “The Original Jesus: The Life and Vision of a Revolutionary” von Tom (bzw. N.T.) Wright zu lesen. Ein einfach geschriebenes Buch mit vielen bunten Bildern, das man an einem Tag lesen kann. Trotzdem hat es mehr spannenden und lohnenden Inhalt als das schon einmal erwähnte und noch kürzere “Die Auferstehung des Sohnes Gottes”. Es ist also eine gute Einstiegslektüre zu N.T. Wright und/oder Jesus. Wer regelmäßig die hier verlinkten Blogs liest oder Bücher und Predigten von Rob Bell oder Brian McLaren oder, dem kommen sicherlich einige Gedanken darin bekannt vor – trotzdem: lesen.
• Auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg war ich auch noch. Vor allem die Kongresshalle ist erschreckend faszinierend…
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