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von Daniel Hufeisen
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Zwei Blogger in Taiwan
Eine Frau und ein Mann aus Berlin machen sich auf nach Taipei. Zur Open Soft- und Hardware Konferenz. Sie erleben diese Stadt, an der für mich so viele Erinnerungen hängen, zum ersten Mal. Und schreiben wunderbare Berichte über ihre Eindrücke und Erlebnisse auf ihren Blogs: argh! und Liz’s blogging (und bei FM4: Lost in Taipeh). Lest dort und versteht ein wenig meine Taiwan-Begeisterung.
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von Daniel Hufeisen
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Fragen aus Taiwan zu “Ad gentes”
Vor genau einem Monat habe ich einen Abschnitt aus dem Dekret “Ad gentes” des 2. Vatikanischen Konzils hier zitiert.
Connie aus Taiwan (sie hat damals in dem “dorm”, einen kleinen Schülerinnen-Wohnheim bei mir im Haus gewohnt) hat das gelesen, und dann auch die englische und chinesische Übersetzung. Sie hat mir dann einen Brief mit einigen spannenden Beobachtungen und Fragen geschickt. Diese werde ich hier einfach mal an euch weitergeben (ich hoffe Englisch ist okay). Wer am heutigen Sonntag noch etwas Beschäftigung braucht, kann ja versuchen Antworten zu finden:
1. There are many kinds of ‘love‘, one of which is ‘charity’, but this doesn’t mean that charity equals love or vice versa. In the German version, the word ‘Liebe’ is used throughout the passage; in English, however, they say ‘charity’ and ‘love’. Don’t you find this interesting? The English version seems to make a distinction between devine love and human love. Of course they are not and will not be the same, but I think using the same word has a stronger impact and encourages people to love one another in the way God loves them. In the Chinese version, the word chosen means something combining ‘love’ and ‘virtue’ and is used throughout the whole passage.
2. Are the German ‘Religion‘ and the English ‘creed’ the same? I’m not sure what they really mean, but I think ‘Religion’ (and ‘religion’ in English) is broader than ‘creed’. (…) In the Chinese version the word used here is ‘religion’, whose meaning I’ve understood as above. So, what does ‘Religion’ mean in German?
3. I can see that ‘ungeschuldet‘ doesn’t equal ‘unselfish’ completely. What does ‘ungeschuldet’ mean in German then? The Chinese version uses a term which means ‘without asking for anything in return’. Something to the effect.
4. In the Chinese version, it’s not clear whether ‘the kingdom of God has come or not‘, because, as you probably know already, Chinese language doesn’t show the information about time with tense. In the English version, we know that it ‘had come’ already. How about the German version? If something is ‘kommend’ is it still in the process of coming, or has it arrived already?
5. What does ‘sich hingeben‘ mean? The Chinese version uses the word meaning ‘to sacrifice’. I guess both the English and the Chinese versions are influenced by their own translation of the Bible.
6. When I was reading the German version, I thought ‘ die Erwartungen und die Rätsel des Lebens‘ meant ‘the expectations of life and the mystery of life’. Of course, this can be wrong, because I don’t really understand German and English very well. In English they say ‘longings and problems’; in Chinese it’s ‘requests and problems in daily life’. So again, what does ‘die Erwartungen und die Rätsels des Lebens’ mean?
7. German: ‘bemüht sie sich‘ -> ‘she strives to’ (?)
English: ‘she wishes’ -> it seems that she hasn’t tried hard enough (?)
Chinese: ‘eagerly willing to’
Wie gesagt, ich finde diese Beobachtungen sehr spannend (vielen Dank, Connie!) Wenn es schon in einem solchen kurzen Abschnitt so viele Unterschiede gibt, was ist dann mit den Bibel-Übersetzungen? Das Original des Dekrets ist das Lateinische, oder? Ich glaube, damit findet man schon manche Antworten. Dort wird z.B. von ‘caritas’ und von ‘amor’ für Liebe gesprochen.
Ich zitiere hier noch mal den Abschnitt, um den es geht, und hebe die entscheidenden Stellen hervor:
12. Die Anwesenheit der Christen in den menschlichen Gemeinschaften muß von jener Liebe beseelt sein, mit der Gott uns geliebt hat, der will, daß wir einander mit derselben Liebe begegnen (2) . Die christliche Liebe erstreckt sich auf alle, ohne Unterschied von Rasse, gesellschaftlicher Stufe oder Religion; sie erwartet nicht Gewinn oder Dankbarkeit; denn wie Gott sich uns mit ungeschuldeter Liebe zugewandt hat, so sind auch die Gläubigen in ihrer Liebe auf den Menschen selbst bedacht und lieben ihn mit der gleichen Zuwendung, mit der Gott den Menschen gesucht hat. Wie also Christus durch die Städte und Dörfer zog, jederlei Krankheit und Gebrechen heilend zum Zeichen der kommenden Gottesherrschaft (3) so ist auch die Kirche durch ihre Kinder mit Menschen jeden Standes verbunden, besonders aber mit den Armen und Leidenden, und gibt sich mit Freuden für sie hin (4). Sie nimmt an ihren Freuden und Schmerzen teil; sie weiß um die Erwartungen und die Rätsel des Lebens, sie leidet mit in den Ängsten des Todes. Denen, die Frieden suchen, bemüht sie sich in brüderlichem Gespräch zu antworten, indem sie ihnen Frieden und Licht aus dem Evangelium anbietet.
12. The presence of the Christian faithful in these human groups should be inspired by that charity with which God has loved us, and with which He wills that we should love one another (cf. 1 John 4:11). Christian charity truly extends to all, without distinction of race, creed, or social condition: it looks for neither gain nor gratitude. For as God loved us with an unselfish love, so also the faithful should in their charity care for the human person himself, loving him with the same affection with which God sought out man. Just as Christ, then, went about all the towns and villages, curing every kind of disease and infirmity as a sign that the kingdom of God had come (cf. Matt. 9:35ff; Acts 10:38), so also the Church, through her children, is one with men of every condition, but especially with the poor and the afflicted. For them, she gladly spends and is spent (cf. 2 Cor. 12:15), sharing in their joys and sorrows, knowing of their longings and problems, suffering with them in death’s anxieties. To those in quest of peace, she wishes to answer in fraternal dialogue, bearing them the peace and the light of the Gospel.
12 置身ää群ä的基督ä徒,要怀有爱德,就是天ä曾经爱ä我ä,ä要我ä彼此相爱的那种爱德(参阅若ä:四,11)。基督徒的爱德实在是ä分种族、阶级 或宗教,普及全ä类的,又ä希冀ää利益或酬报。就如同天ä曾经无偿地爱ä我 ä,我ää要ä同样的爱德关心ää,完全和天ä寻找我ä的动机ä样。基督曾经 巡回ä所有的城镇,医治所有疾病,ä示天国的来ä(参阅玛:ä,35等节;宗: 十,38);同样教ä通过其子女ä,ä要去接近各阶层的ää,特别是穷困和受难 的ää,甘心äää牺性(参阅格后:十ä,15)。教äää同ä同忧,ä解ää 的要求和生活问题,同情死ä的痛苦。教ää友善的ä谈,切愿答覆那ä追求和平的ä,ä福音ä带给ää和平ä光明。
12. Praesentia christifidelium in coetibus humanis illa caritate animetur, qua nos dilexit Deus, qui vult ut et nos nos invicem eadem caritate diligamus.[59]
Caritas christiana revera ad omnes extenditur sine discrimine stirpis, condicionis socialis seu religionis; nullum exspectat lucrum seu gratitudinem. Sicut enim Deus dilexit nos amore gratuito, ita et fideles caritate sua ipsi homini solliciti sint diligendo eum eodem motu quo Deus hominem quaesivit. Sicut ergo Christus circuibat omnes civitates et castella curans omnem languorem et infirmitatem in sigum adventus Regni Dei,[60] ita et Ecclesia per filios suos iungitur cum hominibus cuiuscumque condicionis, maxime vero cum pauperibus et afflictis, atque libenter pro eis impenditur.[61] Participat enim eorum gaudia et dolores, novit vitae adspirationes et aenigmata, eis in anxietatibus mortis compatitur. Pacem quaerentibus respondere cupit fraterno dialogo, afferens eis pacem et lucem ex Evangelio.
Wie würdet ihr die Fragen beantworten?
Gefragt sind nun Leute, die entweder Deutsch, Englisch, Latein oder Chinesisch können (was hier auf jeden zutrifft, oder?). Wer noch andere Sprachen kann, darf sich auch gerne die anderen Übersetzungen anschauen. Es gibt noch: Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Swahili, Tschechisch.
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von Daniel Hufeisen
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Kurz zu Kenia, Birma und Taiwan
Wenn man persönlich etwas mit den Orten und Menschen verbindet, von denen man in den Nachrichten hört, bewegt einen das mehr als sonst.
So bewegt es mich ein Foto aus Nakuru zu sehen und die Nachrichten über Kenia zu lesen. Auch Cedric, den noch mehr mit Kenia verbindet schreibt über das, was dort gerade geschieht: Chaos statt Demokratie in Kenya
(bewegt mich wegen…)
Auch was in Birma/Burma/Myanmar geschieht interessiert mich weiter: Gerade wurden dort die TV-Gebühren um das 166-fache erhöht…
(bewegt mich wegen…)
Und auch aus Taiwan gibt es mal wieder neue Nachrichten (lesenswert – vor allem für die, die gar nicht so genau wissen, was das “Taiwan-Problem” ist).
(bewegt mich wegen…)
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von Daniel Hufeisen
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…denn Weihnachten ist nicht aufzuhalten
Im Weihnachtsgottesdienst sagte Sebastian Kuhnert in meiner Heimatgemeinde (mitten in der Predigt – also jetzt vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen):
Gott kommt trotzdem zu uns, denn Weihnachten ist nicht aufzuhalten.
Ein schöner Satz. Besonders die zweite Hälfte. Ich denke da jetzt immer wieder dran und überlege, was das bedeutet. Weihnachten ist nicht aufzuhalten.

Für mich war Weihnachten dieses Jahr besonders durch den Besuch von zwei taiwanesischen Studentinnen geprägt. Zusammen waren wir in drei Weihnachtsgottesdiensten, haben vier Familienbesuche gemacht und viermal Besuch empfangen, vier deutsche Spiele gespielt (Mensch ärgere Dich nicht, Elfer raus, Zoch Zicke Zacke Hühnerkacke und “Baptisten-Skat”)und natürlich viel gegessen und Bescherung gemacht. Außerdem habe ich jetzt 1000 Fotos mehr auf der Festplatte: Neben einem Abend mit Photo Booth wurden alle Details unseres Hauses und des deutschen bzw. Hufeisen-Familien-Weihnachtslebens fotografiert. So sah zum Beispiel jeder Platz am Heiligabendessen-Tisch aus:

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von Daniel Hufeisen
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Anbetung in Nordkorea
Gestern ging es hier noch um Birma, heute verlinke ich ein Video über Nordkorea, das National Geographic undercover gefilmt hat. (via)

Ich konnte mir nie so wirklich vorstellen, wie Menschen andere Menschen anbeten können. Die Bibel berichtet davon ja immer wieder (z.B. im Buch Daniel) und im Römischen Reich waren die Kaiser ja oft auch gottgleich. Das Menschen übertrieben verehrt werden, kennt man ja, aber was man in dieser Dokumentation sieht, ist wirklich Anbetung, Worship. Man sieht z.B. mal viele Leute in einem Raum, die gemeinsam “Lobpreis-Lieder” singen, nur dass statt Jesus der “geliebte Führer” angebetet wird…
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btw 1: Nordkorea ist auch das Land mit der stärksten Christenverfolgung weltweit.
btw 2: Nord- und Südkorea haben gerade eine Friedenserklärung unterzeichnet.
btw 3: Ich habe mir heute die aktuelle Ausgabe der SFT gekauft, bei der der Film “Joint Security Area” dabei ist (diese Area ist der wichtigste “Grenzübergang” zwischen Nord- und Südkorea). Auch bei anderen Zeitschriften liegen gerade gute Filme mit dabei (incl. Hero!).
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von Daniel Hufeisen
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Free Burma!
Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schafft den Waisen Recht, führt der Witwen Sache!
Jesaja 1,17
Wie kann ich den Unterdrückten in Birma helfen?
Eigentlich fast gar nicht, aber…
- Ich kann meine Solidarität bekunden.
- Ich kann andere auf die Situation hinweisen.
- Ich kann für die Menschen in Birma beten.
Und genau das möchte ich tun.
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Weitere Infos zu der heutigen weltweiten Blog-Aktion: free-burma.org
Aktuelle Infos über Birma/Burma/Myanmar: Tagesschau – CNN – Spiegelfechter
Lest aber auch bei Mark über mögliche negative Folgen: Die Sache mit Burma
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Los, bloggt, fastet und betet!
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Wer dies unterstützt und nicht selber bloggen möchte, kann einfach “Free Burma!” oder so als Kommentaren schreiben.
Oder tragt euch hier ein:
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von Daniel Hufeisen
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Bekenntnisse eines Deutschen
Da es morgen sowieso politisch wird, hier mal ein paar Gedanken am Tag der deutschen Einheit.
Die Gedanken kamen mir heute morgen beim Joggen und irgendwann dachte ich, schade, dass ich das nicht am Tag der deutschen Einheit gebloggt habe. Bis mir einfiel, das der ja heute ist.
Also, schreibe ich es, bevor dieser Tag schon wieder vorbei ist:
Immer wieder gibt es Diskussionen in denen Leute sagen, es sei gut, wenn die Deutschen stolz wären, Deutsche zu sein.
Ich denke mir dann immer: Nein, ich bin nicht stolz, Deutscher zu sein.
Aber ich bin froh, in Deutschland leben zu können. Ich finde den deutschen Staat und die Gesellschaft, das Leben hier gar nicht so schlecht (trotz Stasi 2.0 und so Zeugs). Wir leben in recht großer Freiheit in einer recht gut funktionierenden Demokratie (wenn ich das mal mit der restlichen Welt vergleiche) und das finde ich gut. In Taiwan habe ich mich gefreut, wenn ich mal auf deutsche Produkte traf oder wenn ich ansonsten Deutsches in Taiwan fand. Ich besitze auch immer noch die Brötchentüte der taiwanischen Bäckerei “Die Güte” auf der ein deutscher Text über die Qualität des Brotes ist.
Aber ich bin nicht stolz, Deutscher zu sein.
Genauso wenig bin ich stolz Daniel Hufeisen zu sein, denn ich weiß, dass Daniel Hufeisen sich oft falsch verhalten hat, dass er schuldig geworden ist. Ich weiß, dass im vergeben ist, aber stolz bin ich trotzdem nicht. Ich bin damit zufrieden Daniel Hufeisen zu sein, ich freu mich auch und wollte nicht tauschen, aber Stolz – auf mich?
Für mich klingt “ich bin stolz darauf, dass ich … bin” immer nach “ich bin bin froh, dass ich nicht … bin” und auch etwas nach “es ist besser, dass ich … bin” oder sogar “ich bin besser, weil ich … bin”. Und das bin ich sicher nicht.
Zum Thema Nationalstaaten hat Peter jetzt vor kurzem mal nebenbei bemerkt:
Bewusstseinsbildung für Europäer lohnt sich, Nationalstaaten sind ja, so gesehen, eine sehr junge Erfindung und nehmen viel zu viel Platz in unserem Denken ein.
Genau. Wen interessiert das? Mir ist es doch egal, ob meine besten Freunde ursprünglich aus Deutschland oder aus England oder Rumänien kommen.
Eine deutsche Flagge würde ich mir nicht allzu schnell in mein Zimmer hängen, aber drei Flaggen hängen dort: Taiwan, Thailand, Kenia. In diesen Ländern war ich mal und habe dort Leute und Land lieben gelernt.
Ich bin kein Patriot, Fußball ist mir sowieso egal und beim Rest sehe ich nicht so den Sinn. Das führt so schnell zum Egoismus, zum Protektionismus: “Wir tun alles dafür, dass die deutsche Wirtschaft wächst.” Auf wessen Kosten?
Patriot bin nur in Bezug auf mein Waldeck – es lebe, lebe hoch!
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von Daniel Hufeisen
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Free-Burma Aktionstag am 4. Oktober
Am Donnerstag, den 4. Oktober, werden viele Blogger und sonstige “Webmaster” bei einer Free-Burma Aktion mitmachen. Sie werden an diesen Tag nur einen einzigen Beitrag mit einer Grafik und etwas Text veröffentlichen.
Ich weiß zwar nicht, ob das wirklich etwas in Birma/Burma/Myanmar ändern kann, aber es wird zumindest bei einigen Leuten etwas mehr Aufmerksamkeit und Bewusstsein für die Situation dort schaffen. Und es wird sogar schon über Wege nachgedacht, wie Menschen in Birma davon mitbekommen können.
Ich werde auf jeden Fall bei der Aktion teilnehmen und finde, dass auch du zumindest darüber nachdenken solltest. Wenn du mitmachen willst, findest du weitere Infos auf free-burma.org, dort kannst du dich dann auch in eine Teilnehmer-Liste eintragen.
Hintergrundinfos zu der Aktion gibt’s in einem Wiki und bei Robert Basic.
Außerdem empfehle ich bei Spreeblick den Artikel Myanmar ist Burma ist Birma zu lesen.
Aktuelle Infos gibt’s im Ticker beim Spiegelfechter.
Außerdem: Blogger für Burma (Unterstützungsaktion mit grosser Bilderserie)
Mehr zum Thema bei mir:
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von Daniel Hufeisen
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Web 2.0 in Birma
Das Militär in Birma (Myanmar) versucht die Aufstände dort gewaltsam zu stoppen.
Der Statt versucht, Informationen darüber im Land zu behalten. Aber die “Blogger lassen sich nicht aufhalten” heißt es auf Tagesschau.de.
Es ist interessant, wie Web 2.0 immer bedeutender bei politischen und gesellschaftlichen Ereignissen wird…
Ansonsten gilt weiterhin: Heute bin ich Buddhist…
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von Daniel Hufeisen
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Held des Augenblicks
Der Held des Augenblicks ist: Christian
Christian hat herausgefunden, was die chinesischen Zeichen in meinem Header bedeuten.
Sein Kommentar beim Original-Foto und auf Simons Blog lautet:
Das Zitat stammt aus Psalm 115, 13 (Chinese Union Version):
凡 敬 畏 耶 和 華 的 , 無 論 大 小 , ä 必 賜 福 給 ä 。
(er segnet, die den HERRN fürchten, Kleine und Große).
Auf meine Nachfrage, ob er Chinesisch kann, antwortete er:
Ein bisserl. Meine Frau hat mir geholfen
Also vielen Dank an Christian und seine Frau!
Hier noch der gesamte Psalm 115 (sozusagen der Kontext meines Headers):
1 Nicht uns, HERR, nicht uns, / sondern deinem Namen gib Ehre um deiner Gnade und Treue willen! 2 Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? 3 Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will. 4 Ihre Götzen aber sind Silber und Gold, von Menschenhänden gemacht. 5 Sie haben Mäuler und reden nicht, sie haben Augen und sehen nicht, 6 sie haben Ohren und hören nicht, sie haben Nasen und riechen nicht, 7 sie haben Hände und greifen nicht, / Füße haben sie und gehen nicht, und kein Laut kommt aus ihrer Kehle. 8 Die solche Götzen machen, sind ihnen gleich, alle, die auf sie hoffen. 9 Aber Israel hoffe auf den HERRN! Er ist ihre Hilfe und Schild. 10 Das Haus Aaron hoffe auf den HERRN! Er ist ihre Hilfe und Schild. 11 Die ihr den HERRN fürchtet, hoffet auf den HERRN! Er ist ihre Hilfe und Schild. 12 Der HERR denkt an uns und segnet uns; er segnet das Haus Israel, er segnet das Haus Aaron. 13 Er segnet, die den HERRN fürchten, die Kleinen und die Großen.14 Der HERR segne euch je mehr und mehr, euch und eure Kinder! 15 Ihr seid die Gesegneten des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. 16 Der Himmel ist der Himmel des HERRN; aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben. 17 Die Toten werden dich, HERR, nicht loben, keiner, der hinunterfährt in die Stille; 18 aber “wir” loben den HERRN von nun an bis in Ewigkeit. Halleluja!
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