Con:Fusion: Something good is on it’s way

Die letzten Tage habe ich im nordhessischen Wabern bei Con:Fusion verbracht. Con:Fusion ist ein neues Format, das wir mit Emergent Deutschland entwickelt haben.

In unserer »Klostergemeinschaft auf Zeit« haben wir uns mit drei Themenbereichen auseinandergesetzt. So hat sich eine Gruppe mit »Gebet als spirituellem Widerstand« beschäftigt (inspiriert von Walter Winks »Die Verwandlung der Mächte«).

Als ein Ergebnis dieses Prozesses ist das Lied »Something good is on it’s way« von Eun-San Jo, Tobias Ennulat und Jason Liesendahl geschrieben wurden, das ihr hier anhören und nachlesen könnt:

Refrain:
Something good is on it’s way
It only happens when we’re part of it
Dominons/ powers will be free
When we rattle
when we rattle
when we rattle the cage until

1.
We are broken
We are lost
– So come on God!
And join our resistance

2.
We are wounded
We cause pain
– So come on God!
And join our resistance

Bridge:
Help us stay human
through the struggle
Help us stay human
when we fight

 


Reaktionen von anderen zu Con:Fusion findet ihr hier.

Mixtapes in digitalen Zeiten: 8tracks

mein erster Mix bei 8tracksMixtapes erstellen war immer eine schöne und auch aufwendige Sache: Einzelne Lieder von CD, Vinyl oder aus dem Radio aufnehmen (und das in der richtigen Reihenfolge!), von Hand eine Tracklist schreiben und ein Cover basteln.
Aber diese Arbeit hat sich gelohnt. Für mich gehören heute noch manche Lieder zusammen, die damals hintereinander auf einer Kassette waren. Mixtapes waren etwas besonders.

Und heute?
Unsere Mixe werden bestimmt von der iTunes-Zufallswiedergabe, vielleicht auch den schlauen Algorithmen von Genius oder last.fm („Kunden, die dieses Lied gehört haben, hörten auch:“) oder den automatischen Playlist-Generatoren der Radiosender.
Auch die Zwischenlösung, einige Lieblingslieder auf CD zu brennen, wird wohl kaum noch genutzt.

Schön, dass es da Ausnahmen wie 8tracks gibt. 8tracks nennt sich „handcrafted internet radio“ und bietet den Nutzern die Möglichkeit, kleine Mixe mit mindestens acht Tracks zu erstellen. Dazu lädt man die Stücke als MP3 hoch, gibt dem Mix einen Namen, eine Beschreibung und ein Cover und schon ist das „Mixtape“ fertig.

8 tracks ist so eine wunderbare Möglichkeit neue Musik zu entdecken. Und auch die meist sorgfältig ausgewählten Cover und Titel machen viel Freude.

Ich habe bisher zwei Mixe hochgeladen, die ihr hier auch anhören könnt:

Welche Mixe von anderen mir gefallen, könnt ihr bei meinen „liked mixes“ nachschauen und hören.

Kompakt Benefit Compilation for Japan

Kompakt hat eine Benefiz-Compilation für Japan veröffentlicht. Für 7,99€ bekommt man 34 Tracks von Ambient bis Techno.  Das Geld wird zu 100% (sofern man bei Bandcamp bestellt) an das Rote Kreuz für Japan gespendet.

Wenn du also gerne elektronische Musik hörst oder entdecken möchtest, spricht wenig dagegen, die Compilation runterzuladen und damit Japan zu unterstützen.
Wer sich noch nicht sicher ist, kann hier erst einmal reinhören:

ein Augenblick im Advent #21

advent-augenblick-240.png

Musik hören und Kenia unterstützen. Dies kann man bei Christmas for Kenya tun. Dort werden zwei Alben mit aktueller Weihnachtsmusik zum runterladen angeboten. Statt dafür zu bezahlen wird man aufgefordert, per paypal etwas für ein Brunnenbauprojekt in West-Kenia zu spenden. Das ganze ist ein Projekt der University Baptist Church Waco.

Wer darüber hinaus noch etwas andere Weihnachtsmusik braucht, dem empfehle ich das schöne Box-Set Songs for Christmas (mit 5 CDs, Booklet, Essays, Comic Strip, Poster, Sticker etc.) des genial-verrückten Folk-Sängers Sufjan Stevens (siehe und).

ein Augenblick im Advent #20

advent-augenblick-240.png Gerade bin ich in Würzburg.

Würzburg ist ähnlich wie andere Städte: Es ist kalt und es schneit.

Was hier anders ist: In den Straßenbahnen sagen einen nette Kinderstimmen wie die nächste Haltestelle heißt.

Warum bin ich in Würzburg?
Familienbesuch.

Das nächste Mal, wenn ich in Würzburg bin, werde ich auch Zeit haben, einen Kaffee mit euch, die ihr in/um Würzburg lebt, zu trinken.

Aber bis dahin könnt ihr euch ein faszinierendes Video anschauen, das ich auf dem Blog eines Würzburgers entdeckt habe: