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Tags: Gesellschaft Jesus Occupy Protest
von Daniel Hufeisen
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Proteste
Vier kurze Gedankenblitze zu den weltweiten Protesten:
1. Manchmal kommt die Frage auf, wie Jesus vor der Zeit von Megafonen und PA-Anlagen geschafft hat, zu so vielen Menschen gleichzeitig zu sprechen. Ja, manchmal ist er mit einem Boot aufs Wasser raus gefahren und hat die gute Akustik des Wassers genutzt. Aber bei der Bergpredigt?
Vielleicht hat er es ja so gemacht, wie die Occupy Wall Street-Demonstranten, die die Verwendung von Megafonen und PA-Anlagen verboten wurde:
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2. Auch Jesus wurde auf der Wall Street gesehen:
(Foto: Jesus Needs new PR)
Und noch ein Bild zum gleichen Thema:
(Bild: JP Trostle auf Facebook)
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3. Nein, die Proteste am 15. Oktober gingen weder von New York aus, noch waren sie allein gegen Banken gerichtet – auch wenn die meisten Medien dies so darstellen. Der Aufruf, weltweit am 15. Oktober zu demonstrieren, ging bereits im Juni von den Protesten in Spanien aus, die wiederum vom Arabischen Frühling inspiriert waren. Mehr dazu hier.
Um zu erfahren, um was es geht, lohnt die Lektüre des spanischen Manifests, dessen deutsche Übersetzung u.a. auf der Seite von „Echte Demokratie jetzt! Erlangen“ zu finden ist.
Lesenswert ist auch der Artikel bei „the ambassador“.
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4. Fällt mir gerade nicht mehr ein. Daher weise ich einfach auf den aktuellen Artikel von Peter Aschoff hin: Albern – warum eigentlich nicht?
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5. Jetzt fällt es mir wieder ein. Ich wollte euch noch den aktuellen Fluter zum Thema Proteste empfehlen (kann man übrigens kostenlos abonnieren).
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Nachtrag (18:27 Uhr):
So wird das in Berlin umgesetzt
Kategorien: Soziales Umwelt
Tags: Soziales Umwelt Video
von Daniel Hufeisen
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Hühnertod
Erlanger denken bei diesem Titel zuerst an einen Imbiss.
Wer heute schon Nachrichten gelesen hat, denkt vielleicht auch an die 117.000 Hühner, die wegen eines Stromausfalls in einem Mastbetrieb in Sachsen-Anhalt am Samstag gestorben sind.
»Häh?« frage ich mich da: »wofür brauchen Hühner Strom?« – Die Antwort lautet: für die Lüftung. Denn schon nach einer halben Stunde ohne Lüftung sind alle tot. Super. Soweit zum Thema ›artgerechte Tierhaltung‹.
Mehr zum Thema Hühner (und auch Dalai Lama, Malediven, Euter) gibt’s im folgenden Video vom genialen Hagen Rether, bei dem einem häufiger das Lachen im Hals stecken bleibt:
(Video via Tobi)
Und wenn ihr schon dabei seid, sollt ihr euch dieses Video von Rether auch noch anschauen.
Kategorien: Gesellschaft Soziales
Tags: Gesellschaft Konsum Revolution Soziales Spanien
von Daniel Hufeisen
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Revolution gegen die Konsumgesellschaft?
Hat in Spanien eine Revolution gegen die Konsumgesellschaft begonnen?
Das Manifest der #spanishrevolution endet auf jeden Fall mit folgenden Sätzen:
Wir brauchen eine ethische Revolution. Anstatt das Geld über Menschen zu stellen, sollten wir es wieder in unsere Dienste stellen. Wir sind Menschen, keine Produkte. Ich bin kein Produkt dessen, was ich kaufe, weshalb ich es kaufe oder von wem.
Im Sinne all dieser Punkte, empöre ich mich.
Ich glaube, dass ich etwas ändern kann.
Ich glaube, dass ich helfen kann.
Ich weiß, dass wir es gemeinsam schaffen können.Geh mit uns auf die Straße. Es ist dein Recht.
Dies ist eine Übersetzung von Spreeblick, wo man in zwei Artikeln auch mehr über die Proteste lesen kann.
Kategorien: Glaube Medien Soziales Umwelt
Tags: Glaube Medien Nächstenliebe Soziales Umwelt
von Daniel Hufeisen
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aus The Race wurde oora und dort ist es grün
Aus „The Race“ wurde „oora – die christliche Zeitschrift zum Weiterdenken“ – es stimmt, die Artikel helfen wirklich zum Weiterdenken …
Für die erste Ausgabe wurde ich gefragt, ob ich einen Artikel zum Titelthema „grün“ schreiben könnte. Entstanden ist: „Unfair – Globale Nächstenliebe beginnt beim Konsumieren“. Wer möchte, kann meinen Artikel online lesen und sogar anhören. Außerdem besteht bei dieser ersten Ausgabe von oora die Möglichkeit, sie komplett online anzuschauen. Oder du bestellst dir ein kostenloses Probeheft nach Hause. Ihr merkt, es gibt keine Ausreden mehr, den Artikel nicht zu lesen!
Kategorien: Medien Soziales Umwelt
Tags: Essen Medien Umwelt
von Daniel Hufeisen
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ARD Themenwoche: Essen ist Leben
Gestern startete die ARD-Themenwoche 2010 mit dem Thema „Essen ist Leben“. Eine Woche lang dreht sich bei den vielen ARD-Radio- und Fernsehsender vieles ums Essen.
Infos zum Programm findet man hier bei ard.de.
Drei Sendungen habe ich mir schon angeschaut und auch ihr solltet sie nicht verpassen. In der Mediathek kann man sie noch anschauen:
- W wie Wissen – Der Kampf um Lebensmittel – die globalen Zusammenhänge unseres Essens (wer isst eigentlich die Hühnchenteile, die wir nicht so gerne mögen?)
- Frisch auf den Müll – wie Lebensmittel verwschwendet werden – die Hälfte aller „produzierten“ Lebensmittel landet auf dem Müll – diese und andere erschreckende Fakten gibt’s in dieser Doku
- Schmutzige Schokolade – zeigt, wie Kinder als Sklaven auf Kakaoplantagen arbeiten müssen
übernommen von fairlangen.org
Kategorien: Bücher Gemeinde Gesellschaft Soziales Zitat für den Augenblick Zitate
Tags: Gemeinde Gerechtigkeit Gesellschaft Zitat
von Daniel Hufeisen
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Zitat für den Augenblick – 044
Ich mache gerade die Hausaufgaben für mein neues Studium und lese dafür „Kirche und Gemeinwesenarbeit“ von Lyle E. Schaller. In diesem fast vierzig Jahre alten Buch entdeckt ich immer wieder gute Gedanken und wahre Sätze. Hier ist einer davon:
„Viel Ungerechtigkeit in der Welt resultiert daraus, daß die, die sich Christen nennen, sich nicht an gesellschaftlichen Prozessen beteiligen.“
Kategorien: Medien Soziales
Tags: Fair Trade Fairer Handel Medien
von Daniel Hufeisen
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Besser als wie man denkt?

NDR-Reporter Christoph Lütgert kauft sich ein komplettes Outfit für unter 30€ beim Textildiscounter KiK. Er wundert sich, wie das möglich ist und fragt nach: bei der KiK-Pressestelle, bei Verona Pooth und bei KiK-Chef Stefan Heinig. Die Antwort: mehr oder weniger freundliches Schweigen.
Also fährt er selbst nach Bangladesch und trifft dort auf Näherinnen, die u.a. für Kik nähen. Da ist es dann plötzlich nicht mehr “besser als wie man denkt!”…
Schaut es euch selbst an: Die KiK-Story: Die miesen Methoden des Textildiscounters
Solche Dokumentationen sollten es viel öfters (und auch auf anderen Sendern) geben.
Weitere Infos zum Thema gibt’s bei saubere-kleidung.de und Ideen, wo man “saubere” Kleidung kaufen kann bei fairlangen.org/einkaufen/kleidung.
Dieser Blog-Eintrag erscheint auch bei fairlangen.org
Kategorien: Soziales Umwelt
Tags: bio Fair Trade Umwelt
von Daniel Hufeisen
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BioFach
Heute startete in Nürnberg die größte Bio-Messe der Welt: die BioFach mit 2.534 Ausstellern. Das Thema des Jahres ist “organic + fair”, was ich natürlich sehr gut finde, da ich fair noch wichtiger als bio finde (wobei ich die beiden eigentlich gar nicht gegeneinander ausspielen möchte). Eigentlich können nur Fachbesucher die Messe besuchen. Aber “Nachhaltigkeits-Blogger” haben die Möglichkeit, akkreditiert zu werden und sind auch am Freitag zum Bloggertreffen eingeladen.
Ich werde so am Freitag als einer der fairlangen.org-Leute in unsere Nachbarstadt aufmachen und mir mal die Messe und das Bloggertreffen anschauen.
Meine Frage an euch: Gibt es etwas, dass euch besonders interessiert? Was würdet ihr euch auf jeden Fall anschauen?
Kategorien: ein Augenblick im Advent Soziales
Tags: Essen Menschenhandel Sklaverei
von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #23
Gestern erzählte ich von Yelina, die als Teenager verschleppt, verkauft und vergewaltigt wurde.
Ihre Geschichte zeigt nur eine Form des heutigen Menschenhandels und damit der Sklaverei, nicht nur als Sexobjekte werden Menschen gehandelt, sondern auch als Arbeitskräfte. Jährlich werden einige Hunderttausend oder sogar Millionen Menschen (die Zahlen sind natürlich sehr umstritten) wie Ware verkauft und zur Sklaverei gezwungen. In der dran steht zum Vergleich die Zahl der Sklaven, die Anfang des 19. Jahrhunderts jährlich (damals noch) legal nach Amerika gebracht wurden: 30.000.
Im Artikel der dran werden drei Hilfsorganisationen vorgestellt: Netzwerk gegen Menschenhandel, The A21 Campaign und International Justice Mission. Bei Wikipedia werden darüber hinaus noch viele weitere Organisationen verlinkt.
Ich möchte heute aber besonders auf Stop the Traffik hinweisen, die seit ein paar Tagen auch eine deutsche Website haben. Dort wird auch deutlich, was unser Schokoladenkonsum mit dem Thema zu tun hat (u.a. durch die Kurzgeschichte Chaga und die Schokoladenfabrik).
Auf dem Bild steht:
Auch die Kinder, die gezwungen sind auf Kakaoplantagen zu arbeiten, zählen die Tage.
Es wäre schön, wenn es für diese Kinder auch nur noch ein Türchen zu öffnen gäbe …
Zur Zeit macht Stop the Traffik eine Kampagne gegen Menschenhandel in der Schokoladenindustrie. Mach doch einfach mit!
Vor allem in Großbritannien gab es schon einige Erfolge der Kampagne, so verpflichtete sich z.B. Cadbury dazu, ab Herbst 2009 den Riegel Dairy Milk fair herzustellen (das ist eine ähnliche Dimension, wie wenn Milka nur noch faire Schokoriegel anbieten würde). Und auch Mars musste recht schnell auf auf den “March on Mars” reagieren und verspricht, bis 2020 nur noch Rainforest Alliance-Kakao zu verwenden.
Kategorien: ein Augenblick im Advent Soziales
Tags: Menschenhandel Sex
von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #22
Eine alltägliche Begebenheit irgendwo nicht weit weg:
Yelina ist 14 Jahre alt, als eine Bekannte ihrer Mutter von einem guten Ferien-Job im Nachbarland erzählt. Für Yelina und ihre Mutter klingt das nach einer guten Möglichkeit, etwas Geld für die Familie zu verdienen. Als sie sich mit ihrer Freundin Mimi auf dem Weg macht, werden sie direkt an der Grenze von Uniformierten abgeholt, aber sie werden nicht zu der versprochenen Arbeitsstelle gebracht. Der Weg führt vielmehr direkt ins Bordell.
Dort bekommt Yelina von einer älteren Frau einen kurzen Rock aufgedrängt mit dem Kommentar: “Du muss sexy sein, damit die Männer mit dir Sex haben wollen.” Yelina ist schokiert, sie protestiert, will nach Hause. Aber sie hat keine Chance. Die Bordellbesitzerin sagt: “Ich habe bezahlt. Diese Schulden musst du bei mir abarbeiten.” Dabei hat sie ein Schnäppchen gemacht, wie sich bei einer Untersuchung herausstellt: Yelina ist noch Jungfrau.*
* nacherzählt aus dran 1.10










