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von Daniel Hufeisen
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Ein Prediger
Nachdem ich heute morgen gepredigt habe, lese ich jetzt natürlich interessiert einen Artikel, der mit folgenden Sätzen beginnt:
Der wahre Prediger braucht zum Predigen keine Kanzel. Denn er steht auf keinem höheren Standpunkt als seine Gemeinde, er beugt sich aber auch nicht huldvoll herab.
Weiter geht es in diesem Artikel der ZEIT nicht über das Predigen an sich, sondern über einen Prediger, der bald Bundespräsident wird: Joachim Gauck. Das Thema Predigen und auch Theologie allgemein bleibt aber zentral in dem, was Evelyn Finger schreibt.
Interessant sind auch einige dort zitierte Aussagen von Wolfgang Thierse (den ich mir auch als Bundespräsident vorstellen könnte), wie z.B. folgende:
Wir haben in Deutschland die Trennung von Kirche und Staat, aber nicht die Trennung von Religion und Politik – nur deren Unterscheidung. Die beiden Sphären haben sich ausdifferenziert, aber es gibt Zusammenhänge zwischen ihnen, und diese Zusammenhänge werden von den Menschen gelebt.
Wenn ihr also ein paar Minuten Zeit habt, lest den Artikel, der nicht nur für Prediger und Pastoren interessant ist.
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Nachtrag (2012-02-27):
Sowohl Titel als auch Untertitel sind natürlich nicht so glücklich gewählt (wurden sicherlich nicht von der Autorin verfasst). Mit einer anderen Überschrift gäbe es sicherlich auch nicht so viele negative Kommentare …
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Tags: Ausländer Bibel Erlangen Politik
von Daniel Hufeisen
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Offen aus Tradition oder Sheriff Gnadenlos?
Erlangen. Offen aus Tradition.
So das Motto der Stadt, in der ich lebe.
Erlangen wird fairer.
So unser Motto mit fairlangen.org.
Sheriff Gnadenlos.
So wurde ein Mitarbeiter des Erlanger Ausländeramtes bezeichnet.
Nach einer Pressekonferenz Ende November wird in Erlangen und teilweise auch bayern- und deutschlandweit heftig über den Umgang des Erlanger Ausländeramtes mit Ausländern diskutiert. Der Vorwurf lautet, dass dort der Ermessensspielraum der Beamten häufig deutlich zu Ungunsten der Menschen ausgenutzt wird.
Einen Überblick über die zahlreichen Presseberichte zu dem Thema (von Erlanger Nachrichten über SZ bis zur taz) findet ihr findet ihr beim Flüchtlingsrat Bayern.
Und einen ersten Überblick, um was es überhaupt geht, bietet dieser Beitrag, der letzte Woche im TV-Magazin quer gezeigt wurde:
Inzwischen wurde bekannt, dass dieser Mitarbeiter (»Sheriff Gnadenlos«) das Amt wechseln wird. Ich denke aber nicht, dass damit das Problem gelöst ist. Denn was bei dem quer-Bericht leider nicht so deutlich wird, ist, dass es bei den Vorwürfen nicht nur um diesen einen Beamten geht, sondern um eine Tendenz, die sich anscheinend durch große Teil der Arbeit des Ausländeramtes durchzieht. Außerdem ist es kein Phänomen, das erst in den letzten zwei, drei Jahren auftauchte. Sowohl Mitglieder des Erlanger Ausländer- und Integrationsbeirates als auch in der direkten Flüchtlingshilfe Aktive sagen, dass das Problem schon seit Jahren bekannt ist und es auch immer wieder Gesprächsversuche mit der Stadtverwaltung und Politik gegeben hat.
Ein in Erlangen lebender Ausländer hat mir außerdem erzählt, dass aus seiner Erfahrung viele Ausländer – egal welcher sozialer Schicht– es so weit wie möglich meiden, sich in Erlangen anzumelden und hier eine Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen. Studenten, die in Erlangen studieren wollen, suchen daher häufig eher eine Wohnung in Nürnberg, um mit dem Erlanger Ausländeramt nichts zu tun haben zu müssen. Andere behalten die deutsche Stadt, in der sie vorher gelebt haben, als Hauptwohnsitz und melden sich nur mit dem Zweitwohnsitz in Erlangen an. Für mich sprechen das und weitere Berichte von Bekannten, die persönliche Erfahrungen mit dem Ausländeramt hatten, eine deutliche Sprache.
Nun hat sich die katholische Pfarrgemeinde Herz Jesu in einem offenen Brief zu Wort gemeldet. Da mir der Brief nicht vorliegt, zitiere ich aus dem Bericht der Erlanger Nachrichten:
Die Verfasser sprechen sich in dem Schreiben dafür aus, dass die Flüchtlinge die Gewissheit haben sollen, „dass die Behörden, die unsere Gesellschaft vertreten, bereit sind, ehrlich, effizient und ernsthaft ihre bestehenden gesetzlichen Handlungsmöglichkeiten zum Wohl der Hilfesuchenden anzuwenden.“
Konkret setzt sich die katholische Pfarrgemeinde Herz Jesu für „verbindliche Leitlinien“ für den Umgang der Ausländerbehörde mit Flüchtlingen ein: „Die Gnade Jesu war immer besonders auf die Armen und Schutzlosen gerichtet. Als Christen sehen wir unsere Aufgabe darin, den Schwachen, die nicht gehört werden, eine Stimme zu geben.“
Den Brief hätte ich gerne auch unterschrieben.
Denn ich sehe in der Bibel, in der Flucht und Migration von den ersten Kapiteln an ein Thema sind, eine klare Linie zum Umgang mit Ausländern. Levitikus 19,33-34 habe ich ja hier schon einmal zitiert:
»Wenn sich ein Ausländer bei euch niederlässt, sollt ihr ihn nicht ausbeuten. Den Ausländer, der bei euch wohnt, sollt ihr wie einen von euch behandeln und ihr sollt ihn lieben wie euch selbst. Denn ihr selbst wart einst Fremde in Ägypten. Ich bin der Herr, euer Gott.«
Auf Jesus, der selbst auch Flüchtling war, ging der offene Brief ja schon ein. Ich möchte hier nur noch Jesu Aussage in Matthäus 25,35 erwähnen:
»Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen.«
Ich wünsche mir, dass Menschen, die sich auf den weiten Weg ins schöne Erlangen gemacht haben, sagen können:
»Ich bin nach Erlangen gekommen und wurde herzlich aufgenommen.«
Und ich frage mich, wie ich als Erlanger Ausländer herzlich aufnehmen kann.
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von Daniel Hufeisen
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Proteste
Vier kurze Gedankenblitze zu den weltweiten Protesten:
1. Manchmal kommt die Frage auf, wie Jesus vor der Zeit von Megafonen und PA-Anlagen geschafft hat, zu so vielen Menschen gleichzeitig zu sprechen. Ja, manchmal ist er mit einem Boot aufs Wasser raus gefahren und hat die gute Akustik des Wassers genutzt. Aber bei der Bergpredigt?
Vielleicht hat er es ja so gemacht, wie die Occupy Wall Street-Demonstranten, die die Verwendung von Megafonen und PA-Anlagen verboten wurde:
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2. Auch Jesus wurde auf der Wall Street gesehen:
(Foto: Jesus Needs new PR)
Und noch ein Bild zum gleichen Thema:
(Bild: JP Trostle auf Facebook)
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3. Nein, die Proteste am 15. Oktober gingen weder von New York aus, noch waren sie allein gegen Banken gerichtet – auch wenn die meisten Medien dies so darstellen. Der Aufruf, weltweit am 15. Oktober zu demonstrieren, ging bereits im Juni von den Protesten in Spanien aus, die wiederum vom Arabischen Frühling inspiriert waren. Mehr dazu hier.
Um zu erfahren, um was es geht, lohnt die Lektüre des spanischen Manifests, dessen deutsche Übersetzung u.a. auf der Seite von „Echte Demokratie jetzt! Erlangen“ zu finden ist.
Lesenswert ist auch der Artikel bei „the ambassador“.
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4. Fällt mir gerade nicht mehr ein. Daher weise ich einfach auf den aktuellen Artikel von Peter Aschoff hin: Albern – warum eigentlich nicht?
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5. Jetzt fällt es mir wieder ein. Ich wollte euch noch den aktuellen Fluter zum Thema Proteste empfehlen (kann man übrigens kostenlos abonnieren).
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Nachtrag (18:27 Uhr):
So wird das in Berlin umgesetzt
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von Daniel Hufeisen
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Revolution gegen die Konsumgesellschaft?
Hat in Spanien eine Revolution gegen die Konsumgesellschaft begonnen?
Das Manifest der #spanishrevolution endet auf jeden Fall mit folgenden Sätzen:
Wir brauchen eine ethische Revolution. Anstatt das Geld über Menschen zu stellen, sollten wir es wieder in unsere Dienste stellen. Wir sind Menschen, keine Produkte. Ich bin kein Produkt dessen, was ich kaufe, weshalb ich es kaufe oder von wem.
Im Sinne all dieser Punkte, empöre ich mich.
Ich glaube, dass ich etwas ändern kann.
Ich glaube, dass ich helfen kann.
Ich weiß, dass wir es gemeinsam schaffen können.Geh mit uns auf die Straße. Es ist dein Recht.
Dies ist eine Übersetzung von Spreeblick, wo man in zwei Artikeln auch mehr über die Proteste lesen kann.
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von Daniel Hufeisen
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#prayforjapan
Samstagvormittag:
Bei der Gemeinde 2.0-Konferenz spricht ein englischer Bischof zum Thema „Risiko und Evangelium“. Als er gerade Ulrich Becks „Risikogesellschaft“ (nach dem Motto „mit zunehmenden Wohlstand schaffen wir immer höhere Risiken“) zitiert, lese ich via Twitter von der ersten Explosion im Atomkraftwerk Fukushima. Das Restriskio ist da. Spätestens ab diesem Moment wartet man auf die neusten Ticks in diversen Newstickern (wohl nicht nur Sascha Lobos Alter Ego Benzini forderte da „nicht so herumzueiern und doch bitte endlich mindestens eine von diesen verdammten Kernschmelzen zu Ende zu bringen“). Später am Tag halten wir ein Seminar zu fairlangen.org, um noch später an der Raststätte zu halten, um einen Burger zu essen. Zuhause wartet Japan. In Worten und Bildern. Was soll man tun? Viele beten (#prayforjapan), andere ärgern sich, dass einem als Atheist noch nicht einmal diese Option übrig bleibt. Eine Option gibt es noch: Auf die Straße gehen und sich dafür einsetzen, dass in Deutschland Atomkatastrophen unwahrscheinlicher werden („Abschalten!“). Gesagt, getan (das ist dann wohl eine 180°-Umkehr, wenn auch nur für 3 Monate). Gleichzeitig lobt ein nordafrikanischer Diktator Deutschland und freut sich, dass er weiterhin ungestört mit europäischen Waffen seine Landsleute vernichten kann.
Mittwochabend:
Nach dem interkulturellen Stadtteil-Dialog und der Kreuzweg-Vorbereitung, sitze ich am Schreibtisch und will an der Predigt über Jesus und das Zeichen des Jona weiter schreiben. Nebenbei läuft der Newsticker. Ich schreibe diese Zeilen. Ich bin verwirrt. Ich denke an den liturgischen Namen des nächsten Sonntags: Reminiszere – nach Psalm 25,6: „Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind.“
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von Daniel Hufeisen
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… sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
So lautet die Jahreslosung für 2011 aus Römer 12,21. Als ich sie irgendwann letztes Jahr zum ersten Mal las, konnte ich irgendwie nur wenig damit anfangen. Bis ich dann eines Tages folgendes Bild sah:
Eva Jung hat dieses Graffiti vom genialen Street-Art-Künstler Banksy im Urlaub im Bethlehem „zufällig“ entdeckt und dann mit der Jahreslosung verknüpft.
Inzwischen bin ich von der Jahreslosung begeistert, ich habe sie auch schon an vielen Stellen gelesen oder gehört, sogar im heute journal: dort wurde der EKD-Ratsvorsitzende Schneider zu den Anschlägen auf Christen in Ägypten interviewt und zitiere den Vers.
Gut einen Monat nach den Anschlag, bei dem viele koptische Christen starben, geht nun dieses Foto durch das Netz:
Hier sieht man Christen, die bei den Protesten in Ägypten betende Moslems schützen. @NevineZaki, eine muslimische Ägypterin hat das Foto gemacht (und anhand von Kreuz-Tatoos erkannt, dass es Christen sind) und ins Netz gestellt. Allein auf den beiden Foto-Seiten yfrog und imgur wurde es seit gestern schon über 500.000 mal angeschat.
Für mich ist das ein wunderbares Bild, wie man Böses mit Gutem überwinden kann (ähnlich machten es ägyptische Muslime, die als „Schutzschilde“ koptische Weihnachtsgottesdienste besuchten).
Es ist ein gutes Motto für dieses Jahr:
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
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von Daniel Hufeisen
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Zitat für den Augenblick – 044
Ich mache gerade die Hausaufgaben für mein neues Studium und lese dafür „Kirche und Gemeinwesenarbeit“ von Lyle E. Schaller. In diesem fast vierzig Jahre alten Buch entdeckt ich immer wieder gute Gedanken und wahre Sätze. Hier ist einer davon:
„Viel Ungerechtigkeit in der Welt resultiert daraus, daß die, die sich Christen nennen, sich nicht an gesellschaftlichen Prozessen beteiligen.“
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von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #15
Gestern Abend waren wir bei einer Lesung von Rafik Schami. Wobei Lesung eigentlich das falsche Wort ist. Es war viel mehr eine Erzählung.
Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren und lebt seit 1971 in Deutschland. Gestern machte er mit uns einen Stadtrundgang durch Damaskus, mit einer Geschichte pro Gasse. Was heißt hier eine? Die eine Geschichte war immer nur die Ausgangspunkt für ganz viele, kleine Anekdoten. Schami schaffte es aber immer wieder zum roten Faden zurückzukommen – einen bunten ausgeschmückten roten Faden habe ich vorher noch nie gesehen. Schami ist auf jeden Fall ein Meister des Erzählens. Gekonnt verbindet er in 90 Minuten Themen wie Stadtplanung, Marienverehrung (ein Thema, das mich gerade verfolgt), Kaligraphie und Nudelsalate. Langweilig wird es dabei nie. Und auch seine Anliegen wie ein guter Umgang zwischen und mit den verschiedenen Kulturen wirken nicht aufgesetzt. Ebenso locker thematisiert er seinen christlichen Glauben, wirbt dabei aber auch um Respekt für den Islam.
So erzählte er zum Beispiel von seinem Heimatdorf, in dem 40% katholische und 40% orthodoxe Christen lebten, die sich aber oft sehr uneins waren, so dass der Scheich der islamischen Minderheit sie immer wieder dazu auffordern musste, sich zu versöhnen, da sie ja Geschwister sind …
Bücher von Rafik Schami findet ihr hier bei amazon.de.
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von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #12
Vorgestern war der Tag der Menschenrechte. Das ist zwar schon zwei Tage her, aber das Thema Menschenrechte bleib ja (leider? Gott sei Dank?) weiterhin aktuell.
Daniel Ehniss hatte direkt am 10. Dezember die Erklärung der Menschenrechte verlinkt und den ersten Artikel zitiert, was ich hier auch tun will:
Artikel 1:
»Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.«
Außerdem hatte er auf die aktuelle Single von Portishead hingewiesen, über die ich gleichzeitig auch an anderer Stelle stolperte. Wenn man die Single “Chase the Tear” als MP3 bei 7digital für 0,99€ runterlädt, geht der komplette Erlös an Amnesty International. Das ist mal wieder ein Geschäft, bei dem es nur Gewinner gibt!
Hier für euch das Video:
Mehr Infos zu der Aktion gibt’s bei protectthehuman.com.
Am nächsten Tag hat sich Daniel dann von den Menschenrechten ausgehend sehr gute Gedanken gemacht, auf die ich hier auf jeden Fall auch noch hinweisen möchte: …also bin ich.
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Tags: Gesellschaft Nächstenliebe Video
von Daniel Hufeisen
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ein Augenblick im Advent #11
Fabse hat heute auf einen besonderen Adventskalender hingewiesen: ein Quäntchen Glück.
Dort bekommt man jeden Tag ein Video zusehen, die mit etwas Musik von Hildegard Knef beginnen, womit sie bei mir schon einige Sympathiepunkte sammeln. Dann sieht man einen Reporter, der irgendeiner Person in der Münchener Fußgängerzone ungefähr folgendes sagt:
Hallo wir machen eine Umfrage zum Thema Geld und Nächstenliebe. Wem würden Sie denn gerne mal für 100€ etwas wirklich Gutes tun?
Nachdem die Leute erzählen, was sie machen würden, bekommen sie überraschenderweise 100€ bar auf die Hand, um dann direkt das vorher Gesagte zu machen.
Das ist jetzt nur das erste Video. Auch hinter den weiteren Türchen sind bewegende Geschichten zu entdecken.








