Zitat für den Augenblick – 042

Gerade mal wieder zu Gast auf dem Berg Tabor, las ich gestern folgende Zeilen aus dem Evangelium nach Pilatus von Eric-Emmanuel Schmitt:

Ich kann nicht ständig auf der Höhe des Berges Tabor leben. Und dann, was habe ich gesehen? Nichts. Was habe ich verstanden? Nichts.

Eric-Emmanuel Schmitt – Das Evangelium nach Pilatus, Seite 245

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Mo 13. Okt 2008 - 1:24
Kategorien: Marburg Tabor Tagebuch
Tags:

von Daniel Hufeisen

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Plus: weiter.

“weiter. entdecke, was du glaubst.” war das Thema des diesjährigen Jugendtreffen Plus. Für mich war es das erste Mal wieder in Marburg/Tabor seit ich in Erlangen lebe. Schon war’s mal wieder alte und weniger alte Freunde zu treffen und auch neue Leute kennen zu lernen… (siehe)

Gut lief auch das Seminar “Entdecke Emerging Church”, dass ich zusammen mit Fabse hielt. Ich glaube, dass wir es geschafft haben, deutlich zu machen, dass bei Emerging Church nicht um ein Konzept geht, sondern um ein Gespräch, dass uns alle angeht – die emerging conversation / den emergenten Dialog.

Das “Gebetsexperiment” am Samstagabend, die Predigten und natürlich die Plus-Lounge waren wie erwartet auch wieder gut.

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Auf nach Marburg

Nachdem in den letzten Tage in der Gemeinde einiges Schönes und Spannendes los war, z.B. eine wunderbare Freizeit und gestern Abend das ELIA-Forum (wo wir unter anderen einige Erlangen-Bilder gezeigt haben), geht’s gleich nach Marburg. Dort findet das Jugendtreffen PLUS statt. Also das Ding, was ich die letzten Jahre mit vorbereitet hatte. Dieses Jahr darf ich das ganze Mal aus einer anderen Perspektive erleben. Obwohl ich wieder etwas machen werde: Ein Seminar namens “Entdecke Emerging Church” zusammen mit Fabse (und damit mit der Person aus dem Emergent Deutschland Netzwerk, die ich  eindeutig am längsten kenne). Außerdem werde ich etwas Musik und ein paar bewegte Bilder für meine geliebte Plus-Lounge mitbringen.

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Sa 21. Jun 2008 - 12:03
Kategorien: Tabor Tagebuch
Tags:

von Daniel Hufeisen

2 Kommentare
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Das Studium ist vorbei

Ja, mein Studium am Theologischen Seminar Tabor ist jetzt so ziemlich vorbei. Vorgestern waren die letzten Abschlussprüfungen. Morgen ist Tag der Sendung, dann werden wir in die PivD-Zeit ausgesandt (PivD = Prediger_in im vorbereitenden Dienst). Diese zwei Jahre werde ich bei ELIA in Erlangen verbringen, worauf ich mich schon sehr freue. Bis ich Mitte Juli dort anfange, werde ich noch einmal meine Heimat, das Waldecker Land, genießen und zwischendurch mal ein paar Tage nach Polen zum Slot Art Festival fahren.

Genau, so sieht’s aus. Jetzt muss ich mal weiter packen…

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Marburger Institut für Religion und Psychotherapie

Heute startete das neugegründete Marburger Institut für Religion und Psychotherapie mit einem Eröffnungssymposium. Nach einführenden Worten und Grußworten von Norbert Schmidt, Heinzpeter Hempelmann und Harry Wollmann folgten Vorträge von Holger Eschmann (Theologisches Seminar der Evangelisch-methodistischen Kirche, Reutlingen – Bücher von Eschmann) und Michael Utsch (Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Berlin – Bücher von Utsch).

Eschmann sprach vormittags zum Thema “Wie hältst Du’s mit der Psychotherapie?“, es ging um das Verhältnis von Seelsorge und Psychotherapie. Noch spannender fand ich persönlich den Vortrag am Nachmittag von Utsch: “Wie Psychologie glauben hilft – Psychologische Empfehlungen zur Vertiefung der Gottesbeziehung”.
Hier einige Notizen dazu (teilweise sind es Zitate aus seiner Powerpoint):

  • Das Ziel einer Umformung des inneren Menschen im Sinne wachsender Christusfrömmigkeit ist eindeutig: Das Herz / die Seele pflegen -> therapeutische Theologie
  • Nicht die positiven Wirkungen des Glaubens stehen im Zentrum (funktionale Vereinnahmung), sondern das Sich-Öffnen der Seele für die verborgene Gegenwart Gottes. Dort geschieht allmählich die Umformung des inneren Menschen.
  • Es gibt viele Beispiele christlicher Seelenpflege in der Kirchengeschichte: Bei den Wüstenvätern, Herzensgebet, Tersteegen, charismatische Anstöße etc.
  • Theologie gibt der Psychologie gute Impulse: Herzensgebet/Kontemplation reduziert Stress, Vergebungsforschung, Vertrauen satt Angst etc.
  • Dabei macht Glaube nicht automatisch glücklich: Auf Qualität der Gottesbeziehung kommt es an. – Glaube kann missbraucht werden.
  • Ein positiver, persönlich adaptierter Glaube setzt Kräfte frei, die über Placebo-Wirkung hinausgehen.
  • Wenn es ein erfahrungsmäßiges Wahrnehmen der Gegenwart Gottes gibt (Mittelalter) und der Christ ein Erfahrender/Mystiker ist (Rahner), kann heute die Psychologie dazu beitragen, den individuellen Glauben zu vertiefen.
  • 3 Wege der Gotteserkenntnis: In Natur, in Bibel und in eigener Erfahrung
  • Die Psychologie wäre ohne die erfahrungsarme Theologie nicht so erfolgreich geworden
  • Die Psychologisierung des Glaubens hat die Bedeutung von “Spiritualität” verzerrt Eigentlich geht es bei Spiritualität darum, mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden.
  • Probleme bei” Spritualität”: Selbstmystik statt Christusmystik, Sakralisierung der Psyche etc.
  • Psychologisierende Deutungen rechtfertigen das eigene Selbst: Schuld wird “wegpsychologisiert” etc.
  • Aber Psychologie kann glauben helfen!
  • Glaube ≠ Placebo-Effekt, sondern Beziehungsweise (glauben an, vertrauen auf).
  • Glaube ist leicht verführbar
  • Glaube als Beziehungsweise: Vielfalt der Beziehungsstile akzeptieren (Persönlichkeitstyp hängt oft mit dem Glaubensstil zusammen) etc.
  • Psychologie hilft glauben: Echtheitsprüfung: Durchdringt Glaube das Leben? – Gefühle und Unbewusstes besser verstehen – Arbeit an den Wurzelsünden (Geistliche Begleitung) – Seelische Gottesbilder entlarven & verabschieden
  • Glaube benötigt Gemeinschaft: Gesprächskultur der Innerlichkeit entwickeln: über Gottesbilder, Zweifel etc. sprechen
  • Wahrnehmung schulen: Aufmerksamkeit für die größere Wirklichkeit Gottes, Umformung des inneren Menschen etc.
  • Thesen: Psychologische und theologische Aspekte helfen bei der “Umformung des Menschen”
  • Am Ende noch ein Zitat von Ricarda Huch: “Alles Menschliche will Dauer, Gott will Veränderung”

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Di 29. Apr 2008 - 9:36
Kategorien: Tabor Tagebuch
Tags:

von Daniel Hufeisen

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Auf zum Christival

Gleich geht’s los zum Christival.
Ich freue mich auf die Tage und hoffe, dass es richtig gut wird.

Ich hoffe auch möglichst viele von euch zu treffen (danke für die Kommentare). Wie gesagt, die Abend bin ich beim Still & Chill Festival. Am Tabor-Infostand in Halle 5 (Stand 1.29) werde ich vor allem Freitag und Samstag bis irgendwann nachmittags stehen. Schaut vorbei!


Alle meine Artikel rückblickend über das Christival:
- Gedanken zum Christival
Christival: Still & Chill Festival
Christival: Proteste 01: von links

Links zu Berichten woanders findet man beim CVJM Nürnberg.

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Christival

Ich fahre nächsten Dienstag zum Christival nach Bremen. Dort werde ich abends beim Still & Chill Festival und dem anschließenden Nachtprogramm in der Kirche “Unser Lieben Frauen” auflegen. Tagsüber werde ich teilweise am Infostand von Tabor auf der Messe stehen.

Meine Frage:
Wer von euch fährt auch zum Christival? Ich würde mich freuen euch dort zu treffen. Schreib einfach einen Kommentar oder schick ne Mail an ein.augenblick [ät] web.de, dann können wir weitersehen.

Übrigens:
Es besteht immer noch die Möglichkeit, spontan zu kommen. Überleg es doch noch mal!


Alle meine Artikel rückblickend über das Christival:
- Gedanken zum Christival
Christival: Still & Chill Festival
Christival: Proteste 01: von links

Links zu Berichten woanders findet man beim CVJM Nürnberg.

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Nach zwei Studientagen

Die letzten zwei Donnerstage waren von zwei wirklich guten Studientagen in Marburg geprägt.

Letzte Woche referierte Heinzpeter Hempelmann über die Postmoderne, Nietzsche, Jesus und der Liebe als einzige Möglichkeit. Das war der Vortrag, mit dem er in gekürzter Form schon damals in Greifswald begeistern konnte.

Heute (für mich leider nur Nachmittag) konnte ich Johannes Reimer zum Thema Gesellschaftstransformation hören. Äußerst faszinierend, was er so alles erzählt.

Zu beiden Tagen gäbe es inhaltlich sehr viel lesenswertes zu schreiben …

Ich freue mich auf jeden Fall von zwei (im evangelikalen Bereich) anerkannten Theologen soviel zu hören, dass so ziemlich dem entspricht, was wir mit “Emerging Church” bezeichnen – ohne dass sie dies direkt benennen. Für zukünftige Veranstaltungen von Emergent Deutschland könnte ich mir die beiden (und noch andere) sehr gut als Referenten vorstellen. In vielen Punkten sind sie unserer deutschen Lebenswirklichkeit auch näher als eingeflogene Gäste.

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Mo 31. Mrz 2008 - 18:49
Kategorien: Marburg Musik Tabor
Tags:

von Daniel Hufeisen

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doch noch mal: zone:bar

Auch wenn sie eigentlich im Koma liegt, findet am Mittwoch mal wieder eine zone:bar im Trauma statt. Ich würde mich freuen, wenn du mal vorbei schaust!

bild-1.png

Hier der Text von der Trauma-Website:

02. April – Mittwoch
ZONE:BAR RELOADED – RUBIX CUBE
Beginn: 21:00 h | Eintritt frei!

ELEKTROKRAM FÜR’S WOHNZIMMER

Die zone:bar bietet Sitzunterhaltung bei angenehmer Musik und Wohnzimmeratmosphäre, dort wo 24h später die “alternative Szene” Marburgs die Nacht durchtanzt.

Es gibt gemütliche Sofas, Longdrinks, was zum Knabbern, Brettspiele, Kicker und und und.

Wir freuen uns, wenn wir Dich mit wunderschöner Musik und netter Atmosphäre am Mittwoch beglücken können.

Totgesagte leben eben doch länger.

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  • Emergent Forum 2012
  • Daniel Hufeisen…

    …wird auch Hufi genannt
    …lebt in Erlangen
    …ist glücklich verheiratet
    …arbeitet bei und gehört zu ELIA
    …studiert Gesellschaftstransformation
    …studierte vorher an der EH Tabor
    …engagiert sich bei Emergent Deutschland
    …gehört zur Redaktion der Zeitsschrift oora
    …ist ›Lounge-DJ‹
    …fährt Fahrrad
    …interessiert sich für Gott und seine Welt
    …schreibt dieses Blog seit dem 27. April 2004
    …ist erreichbar: ein.augenblick[ät]web.de
    mehr über Hufi

  • oora – die christliche Zeitschrift zum Weiterdenken
    vernetzt mit Emergent Deutschland
  • Themen:


  • Hufi im Netz:

    aktuell: Twitter
    Fotos: Ipernity & flickr
    Bookmarks: del.icio.us
    Musik: blip.fm & last.fm
    Web 2.0: Friendfeed
    Artikel in: ZeitGeist, Ichthys & dran
    Netzwerk: Emergent Deutschland
    Gemeinde: ELIA
    fair leben in Erlangen: fairlangen.org
    Wunschzettel: Amazon
    Bitte: Kauf bei Amazon und unterstütze mich dadurch

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