Kategorien: Emerging Church Glaube Theologie
Tags: Emerging Church Gesellschaftstransformation Glaube Theologie
von Daniel Hufeisen
Schreib einen Kommentar!
Die Geschichte vom Tanz
Die Vorgeschichte zum Tanz
Letzte Woche im siebten Modul des Studienprogramms Gesellschaftstransformation: Wir hören von unserem Dozenten Volker Brecht einiges zu Kommunikativer Theologie. Und vor allem sollen wir Kommunikative Theologie betreiben. Ich zusammen mit drei Frauen. Ein spannender Prozess. Die Frage die uns beschäftigen soll: »Was ist Gesellschaftstransformation?«.
Wir brauchen lange, um einen gemeinsamen Zugang zu finden. Dann spricht jemand vom einem Tanz. Und plötzlich sprudeln die Ideen. Wir teilen uns auf in zwei Teams, das eine schreibt die Geschichte, das andere die Auslegung dazu. Aber lest selbst:
Die Geschichte vom Tanz
Mit Gesellschaftstransformation ist es wie in dieser Geschichte:
Als ich eines Morgens das Fenster öffne, höre ich Lachen und leise Musik. Ich schaue hinunter auf den Marktplatz. Dort tanzen sie. Seltsam. Und gleichzeitig schön. Es sieht so lebendig aus. Meine Kaffeetasse steht einsam auf dem Tisch. Wann habe ich mich das letzte Mal lebendig gefühlt? Ich ziehe meine Schuhe an. Die Kaffeetasse nehme ich mit. Ich höre die Musik jetzt deutlicher. Außer mir sind noch einige andere gekommen und schauen von Weitem zu.
Plötzlich stoppt die Musik. Oh, schon vorbei? Eine leise Enttäuschung macht sich bemerkbar. Aber die Leute bleiben. Eine Stimme ertönt und erklärt den Grundschritt. Zunächst übt jeder für sich. Die ältere Dame wagt zaghaft und etwas staksig einige Schritte. Der junge Mann hilft ihr geduldig. Beim Näherkommen bin ich erstaunt, wer alles dabei ist. Der Obdachlose von der Parkbank, die Verkäuferin aus dem Supermarkt, sogar mein Hausarzt ist dabei. Weiter vorne üben Studenten und auch Kinder sind dabei. Die Musik geht wieder an, mein Fuß beginnt zu wippen. Heimlich übe ich. Und plötzlich steht sie vor mir: Das Mädchen, welches vorhin die Schrittfolge erklärt hat. Sie lacht mich fröhlich an. „Magste mitmachen?“ Ich zögere. Kann ich das? Und wenn ich mich anstelle wie ein Trottel? Doch dann überwinde ich mich und auf einmal bin ich mittendrin. Jetzt höre ich auch diese wunderschöne glockenhelle Musik und es ist plötzlich so egal, dass ich auf dem Markplatz bin und tanze. Ich spüre Lebendigkeit in mir. Da ist Freude. Ich darf sein. Das ist so heilsam.
Und jetzt bin ich aus dem Takt. Behutsam hilft mir meine junge Lehrerin und zeigt mir noch einmal die Schritte. Ich tanze es nach, wieder und wieder und ich verstehe langsam, worum es hier geht. Sie erzählen auch von ihm, dem Komponisten der Musik.
Beim Weggehen sehe ich noch zwei Tänzer, wie sie tanzen. Sie sind eins in ihrer Bewegung. Zwei Personen und doch eins. Es ist wunderschön. Morgen bin ich wieder dabei!
Die Auslegung des Tanzes
Die Musik zu der Leute auf dem Marktplatz tanzen, ist die Musik des Himmels. Ihr Rhythmus ist Gottes unendliche Liebe zu seiner Welt. Diese Grundlage zeigt sich in der Melodie seines Handelns und seiner Geschichte mit der Welt. Das Ziel dieses Handelns ist die Wiederherstellung der Beziehungen der Menschen in allen Dimensionen: zu sich selbst, zum Nächsten, zur Umwelt und zu Gott. So entsteht ganzheitliches Heil – Schalom.
Die, in denen diese Musik lebt, können nicht anders, als in Bewegung zu kommen, sie fangen an zu tanzen und im Tanz miteinander zu kommunizieren. Der Grundschritt ihres Tanzes ist Liebe zu Gott und zum Nächsten. Gott lädt sie ein in den wiederhergestellten Beziehungen zu leben, an seinem Handeln teilzuhaben und andere mit in diesen Tanz hineinzunehmen. Wer den Grundschritt beherrscht, lernt ihn immer mehr in Freiheit auszuformen. So zeigt sich die Liebe als Gottesdienst und Weltdienst auf vielfältige Weise.
Die Tänzer laden die Umstehenden ein mitzutanzen und werden damit selbst zu Tanzlehrern, die anderen den Grundschritt der doppelten Liebe und die Musik des Himmels erklären und vorleben.
–
Autoren: Andrea Haase, Damaris Hans, Daniel Hufeisen, Judith Ziegenthaler
PS: Da die diese Geschichte nicht nur von mir allein geschrieben wurde, gilt ausnahmsweise nicht die Creative Commons-Lizenz. Wer diesen Text also in irgendeiner Form nutzen möchte, braucht dazu das Einverständnis aller vier Autoren.
Kategorien: Emerging Church Tagebuch
Tags: Berlin Emergent Forum
von Daniel Hufeisen
3 Kommentare
Diskutier mit!
Auf nach Berlin
Morgen startet das Emergent Forum 2011.
Schon heute setze ich mich in den Zug, der mich direkt nach Berlin führt, um dort die anderen zu treffen, die mit mir das Forum geplant haben.
Und du? Wann fährst du nach Berlin?
Kategorien: Blog Emerging Church Internet Medien Theologie
Tags: Blog Emergent Deutschland emerging conversation Medien Theologie
von Daniel Hufeisen
2 Kommentare
Diskutier mit!
Blogs und Emergent Deutschland
Mike Bischoff weist auf eine spannende Abschluss beim IGW hin: David Staub hat dort zum Thema »The Medium is the Message – Der Einfluss des Mediums Blog auf die Grundwerte von Emergent Deutschland« geschrieben und dafür gerade den Förderpreis des IGW bekommen.
Ausgehend von Marshall McLuhans Aussage »the medium is the message« betrachtet Staub die Auswirkungen des neuen Mediums Blog auf die Theologie. Netterweise macht er dies am Beispiel von Blogs, die Emergent Deutschland zugeordnet werden können. Anhand von nachvollziehbaren Kriterien wählt er sieben Blogs aus, die er genauer betrachtet.(1) Außerdem erarbeitet er die Grundwerte von Emergent Deutschland (wer also wissen möchte, was die Theologie der Emerging Church in Deutschland ist, sollte hier mal nachlesen
). Beides ist spannend zu lesen – natürlich besonders, wenn man selber zu den „untersuchten Objekten“ gehört und meine Geburtstsgrüße an meine Oma plötzlich wissenschaftlich untersucht werden.
Wenn ihr das auch lesen wollt, könnt ihr die Arbeit auf der IGW-Seite runterladen.
Ich denke, dass diese Arbeit eine wichtige Hilfe sein kann, die emerging conversation in Deutschland zu reflektieren und auch zu überlegen, wie dieses „Gespräch“ in Zukunft weitergeführt werden soll. Ich stimme der These zu, dass das Medium Blog einen großen Einfluss auf die emerging conversation hatte und dass es auch die Theologie mitbestimmt hat. David Staub beschreibt aber auch, dass „die Dynamik in der Emergent Deutschland-Community so abgeflacht“ (S. 21) ist, u.a. weil ein Teil der Kommunikation zu Twitter und Facebook gewandert ist (was für theologische Diskussionen weniger ergiebig ist). Da stellt sich die Frage, wie kann diese Dynamik wieder zunehmen und wie können die Grundwerte von Emergent Deutschland weiter gelebt werden?
(1) = Tobias Faix, Daniel Ehniss, Peter Aschoff, Dominik Sikinger, Daniel Hufeisen, Harald Sommerfeld und Storch Schmelzer.- Leider sind keine Frauen in dieser Liste, was aber weniger eine Kritik an Straub als an die „emerging conversation“ ist.
Kategorien: Emerging Church
Tags: Emergent Deutschland Emergent Forum Emerging Church emerging conversation
von Daniel Hufeisen
Schreib einen Kommentar!
Emergent Forum 2011 in Berlin
Welt. Kultur. Erbe. ist dieses Jahr das Thema des Emergent Forums.
Berlin ist dieses Jahr der Ort des Emergent Forums.
Pecha Kucha ist dieses Jahr eine neue Form beim Emergent Forum.
Du bist dieses Jahr Teil des Emergent Forums?
Kategorien: Emerging Church Gemeinde Glaube Theologie
Tags: emerging conversation Gemeinde Glaube Rob Bell Theologie Video
von Daniel Hufeisen
3 Kommentare
Diskutier mit!
Rob Bell im Interview
Rob Bell war letzte Woche in Deutschland. Einige Freunde haben ihn beim Willow Creek Kongreß gesehen und meinten, dass er live auch so ist wie auf den DVDs (sehr empfehlenswert: The Gods Aren’t Angry, Everything Is Spiritual und die Nooma-Serie). Für mich wird es mal wieder auf die DVD schauen hinauslaufen …
Solange ich darauf noch warte, kann ich mir noch ein paar Mal das gute Interview von Pascarl Görtz und Rolf Krüger mit Rob Bell anschauen:
P.S. Den Mars Hill-Podcast mit den Predigten von Rob Bell habt ihr abonniert, oder? Und die Bücher gelesen?
Kategorien: Emerging Church
Tags: ef10 Emergent Deutschland Emergent Forum Emerging Church emerging conversation
von Daniel Hufeisen
3 Kommentare
Diskutier mit!
Emergent Forum 2010

Am Freitag startet das Emergent Forum in Essen. Ich werde schon heute hinfahren und mit einigen Leuten das Forum vorbereiten und die Räume aufbauen. Ich freue mich schon sehr auf dieses Wochenende mit so vielen spannenden Leuten und unserem neuen Konzept mit sechs Themenräumen. Mal schauen, ob wir es schaffen, in diesen Räumen einen „dritten Weg“ zu finden.
Wenn du nicht nach Essen kommen kannst oder du dich schon mal vorbereiten willst, findest du hier einige interessante Sachen zum Forum:
Allgemeine Seiten zum Emergent Forum:
- Emergent Deutschland – die „offizielle“ Seite von Emergent Deutschland. Hier wird es ab Freitag auch das Programm für Samstag geben.
- Gott – unnahbar oder intim? – ein Blog zu einem der sechs Themenräume – mit Beschreibungen der einzelnen Stationen und Sessions
- @ef10spuren – der Twitteraccount zum gleichen Raum
- Twitter search: #ef10 – alle Tweets zum Forum
- Twitter-Liste: ef10 – Alle Teilnehmer, die auch twittern
Blogartikel zum Emergent Forum:
- Rolf Krüger: Der „dritte Weg“: Eine Gratwanderung
- Peter Aschoff: Zwei Wege
- Peter Aschoff: Erfrischend undogmatisch
- Simon de Vries: Emergent Forum
- Albrecht Lorenz: emergent-deutschland forum zweitausendzehn in essen bzw. #ef10
- Walter Färber: Das Emergent Forum #ef10 und Karl der Große
- Walter Färber: Emergent Forum #ef10 in Essen: Emergenz in der Praxis
- Martin Abend: Emergent Forum 2010
- Tobias Faix: “emergent forum 2010″
- Lee Fischer: Third Way? One Little White Man in a Sea of Black …
- Philipp Mertens: Emergent Forum 2010 – Rückblick
- Daniel Ehniss: Erster Rückblick auf das #ef10
- Peter Aschoff: ef10: Muntere Diskussionen
- Daniel Ehniss: Noch ein Blick auf das ef10
- Arne Bachmann: Rückblick: Emergent 2010
- Tobias Ennulat: Kleiner Rückblick auf das Emergent Forum in Essen
- Hannes Müller: Emergent Deutschland Forum 2010 in Essen (Freitag Nachmittag)
Musik:
- kontemplatief – hier könnt ihr die Musik von kontemplatief, die am Samstag beim alt.worship live gespielt wurde (kostenlos) runterladen
- moonvan: Electric Driveway Blues – Gerd (der 2009 als september leaves ein Konzert auf dem Forum spielte) hat seine Rückfahrt vom Forum musikalisch verarbeitet
Bilder:
- maze: Emergent Forum 2010 – Die Skizzen von maze
- flickr: Fotos findet ihr in der Gruppe Emergent Forum 2010 und/oder unter dem Tag ef10.
Ich freue mich auf Hinweise zu weiteren interessanten Artikel zum #ef10!
Kategorien: Emerging Church Tagebuch
Tags: ÖKT Emergent Deutschland Emerging Church Münc Tagebuch
von Daniel Hufeisen
Schreib einen Kommentar!
Auf nach München
Gleich geht’s los nach München.
Wenn ihr euch dieses Foto anschaut, das vom offiziellen “2. Ökumenischer Kirchentag München”-Team bei Facebook hochgeladen wurde, wisst ihr auch, was ich mache:

Kommst du auch vorbei?
btw: Während ich in München bin, könnt ihr weiter fleißig bei der FROH!-Verlosung mitmachen.
Kategorien: Bücher Emerging Church Glaube
Tags: Bücher Buch bzwLeben Emerging Church Glaube
von Daniel Hufeisen
Schreib einen Kommentar!
Rezension: Beziehungsweise leben
Eben habe ich meine erste Rezension bei Amazon veröffentlicht. Lest selbst:
“Beziehungsweise leben: Inspirationen zum Leben und Handeln im Einklang mit Gott und Menschen” hat mich vom ersten Moment an begeistert. Das Buch wurde von Denis Holzmüller außergewöhnlich (und gut) gestaltet (er wird wie alle Autoren und sogar die Lektorin am Ende des Buches mit Foto und kurzem Text vorgestellt) und schon der Blick ins Inhaltsverzeichnis verheißt eine spannende Lektüre zu den Stichworten Spiritualität, Gerechtigkeit und Gemeinschaft – und dass alles unter dem Motto “beziehungsweise leben”.
In der Einleitung, die man auf keinen Fall überspringen sollte, behandeln die Herausgeber zwei grundlegende Themen und stellen dabei zwei Thesen auf: 1. Der Mensch existiert nur in und durch Beziehungen und 2. Gott hat eine Mission/Sendung mit der/in die Welt, die er liebt und an dieser Mission können wir mitwirken. Beides begründen sie in der Dreieinigkeit Gottes.
Im weiteren Buch werden diese grundlegenden Gedanken in den Themenbereichen Spiritualität, Gerechtigkeit und Gemeinschaft durch insgesamt 17 Autoren konkretisiert. Dabei haben die einzelnen Autoren unterschiedliche Schwerpunkte und teilweise auch Meinungen, was deutlich macht, dass es nicht den einen richtigen Weg bzw. die eine richtige Umsetzung der Grundgedanken gibt. Mir gefällt dabei, dass die meisten Artikel sehr persönlich und ehrlich geschrieben sind: Die Autoren scheuen auch nicht davor zurück, von gescheiteren Versuchen zu berichten.
Außerdem haben die gut verständlichen, aber trotzdem tief gehenden Artikel eine angenehme Länge. Man kann gut einen Artikel am Stück lesen, sie sind aber nicht so kurz, dass sie nur an der Oberfläche kratzen würden.
Mir fällt kein Grund ein, warum ich diesem Buch nicht fünf Sterne gebe sollte.
Für die Möglichkeit, über beziehungsweise-leben.de, Blogs, Facebook und Twitter mit den Herausgebern/Autoren direkt in Kontakt zu treten, würde ich dem Buch gerne auch noch einen sechsten Stern geben.
Kategorien: Bücher Emerging Church
Tags: Bücher Emerging Church Zeitgeist
von Daniel Hufeisen
Schreib einen Kommentar!
ZeitGeist 2 – Postmoderne Heimatkunde
Habe ich eigentlich erwähnt, dass es eine Fortsetzung von ZeitGeist gibt? Und dass ich wieder einen Artikel beigesteuert habe?
Unter dem Untertitel “Postmoderne Heimatkunde” findet sich in ZeitGeist 2 wieder eine bunte Sammlung an Artikeln von einer mindestens so bunten Sammlung an Autorinnen und Autoren. Ich bin selber noch gar nicht dazu gekommen, das Buch zu lesen (bin noch mit beziehungsweise leben beschäftigt), aber man kann davon ausgehen, dass es ebenso viele Inspirationen wie der erste Band bietet.
Kategorien: Emerging Church Glaube Tagebuch
Tags: EC emerging conversation Glaube Tagebuch
von Daniel Hufeisen
2 Kommentare
Diskutier mit!
anders.glauben
Letztes Wochenende war ich in Bad Blankenburg bei Young Hope reloaded, einem Jugendtreffen des EC-Thüringen. Das Thema des Treffens war “anders.” und ich wurde eingeladen, am Sonntag zum Thema “anders.glauben” zu sprechen. Für die Teilnehmer und Mitarbeiter war das ganze Treffen schon anders als gewohnt. Zentral waren die bunt gemischten Kleingruppen, in denen die Jugendlichen reden, beten, spielen, diskutieren und erleben konnten. Die “Referate” anders.denken, anders.hören, anders.handeln und anders.glauben dienten so nur als Impulsgeber für die Gespräche in den kleinen Gruppen.

Angeregt durch einem Gedanken von Ben Habebank, den ich hier vor drei Jahren schon einmal zitiert hatte, sprach ich von meinem Glauben als Brausetablette. Hier erst noch mal das Zitat:
vor willo hatte ich ein brausetablette und das war “meine wahrheit” (mein glaube, meine sicht auf gott, auf gemeinde, auf das leben usw.) – ziemlich fest und schon praktisch zum in die tasche stecken und auch zum rumzeigen. bei willo ist diese brausetablette, in ein glas wasser gefallen und blubbert seit dem fröhlich vor sich hin. die form verändert sich und außerdem ist sie überhaupt nicht mehr so gut greifbar wie vorher. was am ende des prozesses steht ist wohl etwas flüssiges, etwas aufgelöstes, etwas flexibles…
Ich habe dazu Mut gemacht, die feste Brausetablette, die leicht zerbricht, ins Wasser fallen zu lassen und das “was” und “wie ich glaube” zu hinterfragen und Neues zu probieren.
Leider wurden die Referate nicht aufgezeichnet, aber meine Präsentation könnt ihr euch gerne anschauen: anders.glauben.pdf
PS: Auf der Heimfahrt habe ich gelesen, dass depone nicht nur von anders.glauben spricht, sondern gleich den Begriff “Glauben” nicht mehr verwenden will. Lest selbst.







