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von Daniel Hufeisen
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Heilung vor Vergebung
Wenn man Leuten Vergebung predigt, deren Wunden noch bluten, stößt man einen Speer in ihre Wunden. Leute müssen zuerst Heilung erfahren, bevor Vergebung und Versöhnung möglich werden können.
Dies sagte jemand bei einem Seminar in Ruanda, bei dem Opfer und Täter des Völkermords teilnahmen. Davon berichtet Marcus Grohmann in der aktuellen dran 7.07.
Ich finde das ist ein spannender Gedanke. Stimmt das? Ist Heilung auf jeden Fall notwendig, um vergeben zu können?
Das Bild oben stammt aus unserem 24-7 Prayer Raum. Bei der Station konnte man einen Blumentopf zerschlagen und dann wieder zusammenkleben und dabei die eigenen Verletzungen Gott “hinlegen”.
Gott ist denen nahe, die verletzt sind, er heilt zerbrochene Herzen. Das haben ich und auch viele andere erlebt. Und dann ist auch Versöhnung möglich. Mmmh, nur dann?
btw: Die Bibelverse haben wir mit Hilfe des genialen Programms Rasterbator so groß ausgedruckt (eigentlich ist das für riesige Bilder gedacht).
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von Daniel Hufeisen
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24-7 Prayer Marburg Stationen
Die 24-7 Prayer Woche bei uns in Marburg ist nun leider schon vorbei.
Für alle die sehen wollen, “wie” wir gebetet haben und alle, die nach Anregungen für eigene Gebetsräume suchen, habe ich eben Bilder und Beschreibungen der Stationen hochgeladen. Schaut es euch an!
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von Daniel Hufeisen
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BodyPrayer
Am Dienstag habe ich hier bei ELIA einen Abend zu BodyPrayer gemacht.
BodyPrayer ist Gebet mit der ganzen Person (Körper, Seele und Geist – was für die Bibel eine Einheit ist).
Ich habe es vor allem bei einem Workshop bei Willow Freak 2006 mit Doug Pagitt kennen gelernt. Doug Pagitt hat ein BodyPrayer-Buch geschrieben. In dem Buch werden verschiedene “Gebetshaltungen” vorgestellt. Nach ein paar Gedanken zum jeweiligen Thema wird die Gebetshaltung erklärt und zu jeder Haltung gibt es auch ein poetisches Gebet und eine Skizze.
Das Ziel des Buchs ist folgendes:
Our hope in writing this book is to create accessible ways for you to enter into prayer in a form that extends beyond the scope of words alone. Our hope is that the practice of body prayer will not only give you access to the rich history of people of faith, but will provide you means into an integrated life—a life of faith, lived in the body.
Für mich ist BodyPrayer eine gute Möglichkeit mit Gott zu kommunizieren, ihm zu begegnen. Ich empfehle es jedem, das einmal auszuprobieren…
Ein paar Materialien:
- Die einführenden Texte zu den verschiedenen “Gebetsthemen” hat Doug im Januar und Februar auf seinem Blog gepostet. Da sind oft schon sehr gute Gedanken bei. Am Dienstag hatte Peter die Idee, dass man nur diese Texte in einer Gruppe vorliest und dann jedem die Möglichkeit gibt, eine eigene dazu passende Gebetshaltung zu finden.
- Eine Beispiel-Anleitung (auf deutsch) gibt’s hier als pdf.
- Auch depone hat mal etwas über BodyPrayer geschrieben und eine MP3-Anleitung von Doug verlinkt.
- Nochmal der Link zum empfehlenswerten Buch: Bodyprayer: The Posture of Intimacy with God
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von Daniel Hufeisen
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Andacht: Soziale Gerechtigkeit
Jeden Mittwoch findet in Tabor vormittags eine halbe Stunde “Sing & Pray” bzw. Bibellesen statt. Mit ein paar Leuten (= Andi, Chris, Johanna, Coppy, Kathinka) bin ich in einer “Sing & Pray”-Gruppe. Nur singen wir irgendwie nie. Egal.
Diesen Mittwoch waren wir mal wieder “dran”. Unser Thema war “soziale Gerechtigkeit” (und so):
Chris begann mit einem Gedanken aus “Jesus unplugged” von Rob Bell: Jesus hat für die Menschen um ihn herum etwas Himmel auf die Erde gebracht. Genauso ist es auch unsere Aufgabe, etwas Himmel auf die Erde zu bringen. Dann erzählte er, wie er das in den Ferien in Köln erlebt hat.
Danach ein paar wenige Gedanken von Kathinka zur theologischen Bedeutung und von mir zur Komplexität dieser sozialen Fragen.
Anschließend war Zeit an verschiedenen Stationen aktiv zu werden bzw. sich zu informieren:
- Texte: Bibelverse, Zitate und Informationen zur Micha-Initiative konnte man an zwei Wänden lesen.
- Fairer Handel: Hier konnte man fair gehandelte Schokolade probieren und für zwei kleine Stückchen die Differenz zum Milka-Preis zahlen (≈ 5 Cent).
- Mikrokredite: Um sich die Schokolade für 5 Cent leisten zu können, konnte man einen Mirkokredit über 5 Cent an einer Station aufnehmen, der mit 20 % Zinsen zurückgezahlt werden muss. Dazu gab es Informationen zu diesem guten Mittel um armen Menschen zu helfen.
- We Feed the World: Hier wurde eine Szene mit Zusatzinfos aus der sehr guten Doku über unser Essen “We Feed the World – Essen global” gezeigt.
- Gebet für Straßenkinder: Ein paar Leute bekamen eine Ausrüstung zum Schuhe putzen. Sie mussten mindestens drei Leuten die Schuhe putzen, bevor sie sich nach getaner Arbeit zu Bett legen durften. Das Bett war ein Müllsack auf dem harten Fußboden. Wenn sie dann im Müllsack lagen durften sie für Straßenkinder beten.
- Sweatshop Game: An drei Laptops konnte man das Sim Sweatshop Online-Game spielen und dadurch ein wenig nachempfinden, wie es ist in einem Sweatshop arbeiten zu müssen.
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Unsere letzte Andacht war eine Weihnachts-Andacht in Tabor
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von Daniel Hufeisen
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Gründonnerstagsgottesdienst
Zwei Tage her:
An Gründonnerstag gestaltete meine Koino-Gruppe den Gottesdienst für die Studierenden und Dozenten Tabors.
Wir teilten ihn in zwei Teile:
1. Teil: Alle sitzen gemeinsam im nur mit Kerzen beleuchteten Andachtssaal auf Matratzen. Zuerst sangen wir gemeinsam einige Passionslieder. Danach betrachten wir Passionsbilder mit einem Stück der Matthäus-Passion als Hintergrund. Frank schloss diesen ersten Teil mit guten Gedanken unter dem Motto “Das Lamm bringt’s” ab. Vom Passah-Fest ausgehend erklärte er die Bedeutung des Abendmahls und des Lamms. Die Punkte waren: “Das Lamm bringt Gemeinschaft”, “das Lamm bringt Erlösung” und “das Lamm bringt ans Ziel”. Besonders den ersten Punkt fand ich spannend: Die Israeliten hatten den Auftrag ihre Nachbarn einzuladen, falls sie als Familie ein Passah-Lamm nicht alleine essen konnten. So waren sie zu Gemeinschaft mit ihren Nächsten, ihren Nachbarn (nicht den Freunden) verpflichtet. Das haben wir dann im zweiten Teil auch umgesetzt:
2. Teil: Wir haben uns auf die einzelnen WGs des Wohnheims aufgeteilt, um mit den jeweiligen Nachbarn Abendmahl zu feiern. Dazu hatten wir vorher eine CD produziert. Auf dieser CD waren 39 Minuten Anleitungen und Hintergrundmusik. Vor dem eigentlichen Abendmahl gab es so noch Zeit zum Austausch über den Impuls, zum Gebet, zum zur Ruhe kommen. Auch die Textlesung und der Segen waren auf der CD zu hören. Für mich war es ein intensives und gutes Abendmahl mit meinen direkten Nachbarn. Ja, das Lamm bringt Gemeinschaft.
btw: Die Texte für die CD haben wir mit dem eingebauten MacBook-Mikrofon aufgenommen, was wirklich super Aufnahmen ermöglicht. Die einzelnen Tracks haben wir dann mit GarageBand als Podcast aufgenommen, an iTunes gesendet und dann als CD gebrannt. Also super einfach. Das hat mich irgendwie mal wieder überzeugt…
Ach so, die Idee mit auf die WGs verteilen und eine CD mit Anweisungen mitgeben haben wir von einem Bibs-Gottesdienst “geklaut”. Danke.
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von Daniel Hufeisen
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Passionsandacht
Eine Woche her:
Als Koino (Kleingruppe in Tabor) trafen wir uns vor gut einer Woche in einer Kirche um eine Passionsandacht zu feiern. Wir beschäftigten uns über 1,5 Stunden intensiv mit “Jesus im Garten Gethsemane”. Dazu lasen wir in den Bibeltext (Markus 14,32-42) in verschiedenen Übersetzungen (Luther, Bibel in gerechter Sprache, Volxbibel, Elberfelder) und Sprachen (Französisch, Griechisch, Hebräisch, Englisch (The Message), Pidgin). Nachdem jemand den Text einmal gelesen hatte, waren wir still, sangen ein Lied, betrachteten ein Bild oder lasen eine Auslegung von Kirchenvätern, Reformatoren oder heutigen Theologen. So konnten wir uns wirklich intensiv mit diesem einen Text auseinandersetzen.
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von Daniel Hufeisen
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Urlaub als Semestereröffnung
Eine Koino (das sind so “Kleingruppen” in Tabor) hat den heutigen Semestereröffnungsgottesdienst gestaltet. Zu Beginn zeigten sie mit einem Theaterstück, in dem sie sich selbst gespielt haben, dass wir alle nach den Prüfungen dringend Urlaub brauchen. Denn gab es dann auch (leider nur) 30 Minuten. Man konnte sich aussuchen, welche Art von Urlaub man wollte:
- Wanderurlaub: In der Natur wandern und dabei Psalmen meditieren
- Strandurlaub: In Mitten von Stranddeko- und Bildern die Füße im Planschbecken baumeln lassen und dazu zwischendurch Texte hören
- Kultururlaub: Von fremden Religionen lernen; dazu gab es verschiedene Übungen: Islam (ein Glaubensbekenntnis schreiben), Hinduismus (Gottesnamen meditieren) und Buddhismus (Loslassen)
- Actionurlaub: Mit verbundenen Augen im Haus “Capture the Flag” spielen
- Erholungsurlaub: Ein Raum voller Matratzen zum Ausruhen mit der genialen Musik von ikon, eine heiße Sauna und einige Liegestühle, dazu Bibelverse und Andachtsbücher
- Balkonienurlaub: Bilder vergangener Urlaube anschauen und dabei Marburg-Postkarten an Freunde schreiben
Danach ging es dann richtig los mit dem neuen Semester. Heute mit Theologie des NTs: Evangelien, Predigtübung und Gesprächsführung. Ich habe schon jetzt erkannt, dass es ein sehr volles Semester wird…
Danke an die Güttner-Koino für den Urlaub, den ich wirklich dringend nötig hatte!
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von Daniel Hufeisen
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Weihnachts-Andacht in Tabor
Der Andachtsraum war dunkel als die Leute hereinkamen. Im Raum verteilt standen Laptops mit kurzen Kerzen-Endlos-Videos (von der CD des Hefts “Predigten zum Advent” vom ACK). Im Hintergrund lief Ulrich Schnauss. Dann zitierte Kathinka Jesaja 60,1 (“Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!”) und ich gab eine kurze Einführung. Wobei ich als Zeichen der Inkarnation die Kerzen auf den Laptops “Fleisch” werden ließ und drei große Kerzen anzündete.
Jeder hatte vorher ein Teelicht bekommen, was er nun an den Kerzen anzünden konnte. Mit dem Licht konnte man zu einem von fünf Tischen gehen und es dort abstellen. Jedem Tisch war eine Personengruppe zugeordnet, zu denen man Licht bringen möchte (Familie, Freunde, Ausländer, alte Menschen, arme Menschen). Auf dem Weg und an dem Tisch konnte man denken und beten.
Außerdem gab es noch verschiedene Stationen:
- Coppy las mehrfach eine Advents-Meditation von Kubik (auch aus “Predigten zum Advent“), dazu konnte man auf Decken liegen, sitzen oder stehen.
- An der Wand hing die “Geschichte von Marie” von Toby.
- Wir haben die wirklich guten Texte zu Maria, Joseph und Jesus von rejesus: the nativity übersetzt und ausgedruckt (wer die Übersetzungen haben möchte kann sich melden) (via).
- Im Nebenraum hat Kathinka ein Tagebuch einer werdenden Mutter vorgelesen, daneben stand ein Laptop mit Ultraschall-Videos (beides auch aus “Predigten zum Advent“).






