Kategorien: Asien Tagebuch
Tags: Istanbul Türkei
von Daniel Hufeisen
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Auf in die Türkei
Die nächsten Tage werde ich in der Türkei verbringen:
Unser Plan: Istanbul, Yalova und das Meer
Kategorien: Gemeinde Glaube
Tags: Glaube Gottesdienst katholisch
von mychie
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Katholiken auf dem Land
— Gastartikel von mychie —
Im Urlaub besuche ich relativ oft den katholischen Gottesdienst im sehr ländlichen Allgäu, ganz einfach, weil es dort kaum einen anderen gibt. Jetzt ist mir erst wieder aufgefallen, das ich davon auffallend viele in sehr positiver Erinnerung hab. Als geborener Katholik kannte ich nur die Gottesdienste bei uns in der Stadt, und da herrscht ein eklatanter Unterschied. Während ich auf der Stadt das Gefühl hab, es geht immer nur um “Gutmenschen” und die nächste Misereorsammlung, geht es auf dem Land um richtig “charismatische” Themen: dass wir alle den heiligen Geist brauchen, dass Jesus der Mittelpunkt unseres Lebens sein muss, dass wir nicht tiefer fallen können als in Gottes Hand.
Das alles sind Themen, die meiner Erfahrung nach Katholiken oft gar nicht zugetraut werden. Natürlich gibt es wie gesagt anscheinend einen Unterschied zwischen der katholischen Kirche in der Stadt und in ländlichen Gebieten, aber alles in allem sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Nachfolgern Jesu wohl doch nicht so groß wie manche vielleicht denken.
Kategorien: Gesellschaft Umwelt
Tags: Auto deutsch Deutschland Gesellschaft Umwelt
von Daniel Hufeisen
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Autos und die Deutschen
Autos gehören zu den Dingen, von denen ich nicht viel verstehe. Für mich war und ist das Schönste am Auto fahren, die Möglichkeit, alte Tapes mit schöner Musik zu hören. Heute ist es mein größter Luxus, dass ich kein Auto benötige (ich komme vom Land, daher weiß ich, dass viele Menschen nicht auf ein Auto verzichten können).
Aber noch weniger als Autos verstehe ich den Umgang der deutschen Politik und Gesellschaft mit dem Thema Autos. Seit es diese Abwrackprämie gibt, die offiziell Umweltprämie heißt, verstehe ich nun gar nichts mehr:
- Warum fördert der Staat eine Wegwerf-Mentalität, die eine der größten Probleme unserer Gesellschaft ist?
- Warum findet man bei den Kriterien für die “Umweltprämie” keinerlei Punkte, in denen es um CO2-Emissionen geht geht?
- Warum werden so viele Milliarden an nur einen kleinen Teil der Bevölkerung verteilt (was ist mit den Leuten, die sowieso schon ein neues Auto hatten? Und mit denen die sich gar kein Auto leisten können? Und mit denen, die freiwillig auf ein Auto verzichten?)
- Warum fördert man mit einer “Umweltprämie” einen Wirtschaftszweig, der es seit Jahrzehnten nicht bereit ist, umweltbewusst zu arbeiten?
- Warum finanziert man nicht neben einem neuen Auto auch eine Bahncard100 oder ein neues Fahrrad? Ist es nicht viel besser, wenn jemand vom Auto auf Bahn oder Fahrrad umsteigt?
- Warum wird nur ein Teil der Wirtschaft gefördert (Auto-Produzenten und Verkäufer) und andere damit benachteiligt (Werkstätten, Gebrauchtwarenhändler)?
- und noch viele warums mehr …
Und:
Solange es eine gute Nachricht ist, dass in einem Quartal mehr Autos als im Vorjahr verkauft wurden, haben wir ein Problem.
Kategorien: Glaube
Tags: Freizeiten Glaube
von mychie
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Jugendfreizeiten und der Alltag danach
— Gastartikel von mychie —
Auf christlichen Freizeiten gibt es oft Menschen, deren Beziehung zu Jesus eigentlich nur während Freizeit existiert. Außerdem gibt es immer ein paar Leute, die eigentlich nicht an Gott glauben, aber trotzdem immer wieder kommen. Seit ein paar Wochen nagt jetzt die Frage an mir: verwechseln wir Gott mit einem Wir-Gefühl?
Natürlich sind christliche Jugendfreizeiten gut, keine Frage. Aber wie kann man als vielleicht sogar noch unerfahrener Teilnehmer unterscheiden zwischen dem, was der heilige Geist gibt, und der Gruppendynamik? Wenn man mit einer großen Gruppe von Gleichaltrigen eine Zeit lang so eng zusammen lebt ist vieles ganz anders als im Alltag:
- Man lernt viel mehr Leute kennen.
- Man lernt sich auch in der sehr kurzen Zeit ziemlich gut kennen, da man ja den ganzen Tag zusammen verbringt.
- Entstehende Freundschaften sind schon nach ein paar Tagen so eng, wie sie zu Hause nach Wochen oder Monaten wären.
- Man ist Teil einer Gruppe, lässt sich für etwas begeistern oder ist zusammen schlecht drauf, riesige gruppendynamische Prozesse spielen sich ab, das gibt es sonst nur beim Fußball-WM anschauen.
Ich habe den Verdacht, dass die meisten Leute unbewusst nur wegen der Gruppen und den Freundschaften kommen, auch wenn sie selbst vom Gegenteil überzeugt sind. Auf der anderen Seite setzt man dann Freizeiterfahrung unbewusst mit Gotteserfahrungen gleich, und erwartet dann im Alltag, in der Gemeinde und im Jugendkreis ähnliches. Ich kann mir vorstellen, dass das noch zusätzlich zum sogenannten “Freizeitchristentum” beiträgt.
Fehlt nur noch eine Lösung für das Problem.
Kategorien: Gesellschaft Glaube
Tags: Fragen Glaube
von mychie
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Christen und die normalen Leute
— Gastartikel von mychie —
Oft, wenn ich mich mit Nichtchristen treffe, z.B. Freunden von Freunden, ertappe ich mich bei dem Versuch, so “normal” wie möglich zu sein. Schließlich will ich ja nicht als komischer Hinterweltler, radikaler Hexenverbrenner oder sonstiger Spinner wahrgenommen werden, das würde ja auch meinen Glauben schlecht darstellen.
Auf der anderen Seite frage ich mich dann: sind wir nicht gerade dazu berufen, anders zu sein, als die Welt, in der wir leben? Oft genug scheint es, als hätte bei vielen Leuten (mir eingeschlossen) die Beziehung zu Jesus kaum Auswirkungen auf das tägliche Leben. Vielleicht, weil wir nur damit beschäftigt sind, nicht negativ aufzufallen. Jesus selbst hatte damit jedenfalls kein Problem.
Kategorien: Glaube
Tags: ASBO Jesus Glaube Gott
von Daniel Hufeisen
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ASBO für den Augenblick – 004
Mal wieder ein schöner ASBO für den Augenblick:
Übersetzung:
“Ich denke, dass Gott sagt…”
“Ich hoffe, dass es dir nichts ausmacht, wenn ich dich darauf hinweise, dass sich Gott bemerkenswerterweise so anhört wie du.”
Reise
— Gastartikel von mychie —
Vor ein paar Wochen habe ich die früher nach dem Abi obligatorische Rucksackreise durch Deutschland gemacht. Drei Wochen waren dafür zwar nicht besonders viel Zeit, wenn man mehr als nur oberflächlich ein paar Städte sehen will, aber trotzdem war es ziemlich interessant, mal den Horizont zu erweitern.
Zwischen Kiel und Lindau war ich so ziemlich in allen Breiten mal unterwegs. Highlights waren für mich sowohl die Gottesdienste im Christus Treff Marburg als auch der Besuch im Institutut St. Bonifatius in Detmold. Man merkt schon, an was für unterschiedlichen Orten ich so gelandet bin.
Mehr als über alle anderen Orte habe ich aber vor allem was über mein Zuhause und über Erlangen gelernt:
- Es kommt mir vor wie im Paradies, wenn ich in mein eigenens Bett legen kann.
- Noch viel besser ist es, wenn man eine Küche in der Nähe hat, in der es Getränke und so gut wie immer was zu Essen gibt.
- Ich finde Erlangen zwar immer noch nicht überragend, aber es gibt noch deutlich schlechtere Orte.
Ich hab echt gemerkt, wie bequem ich es hier habe. Wenn man mal auf nem Feld übernachtet und sich tagelang nur von Brötchen und Nutella ernährt hat, lernt man die einfache Dinge, die immer selbstverständlich waren, richtig zu schätzen.
Kategorien: Glaube
Tags: Glaube Taufe
von Daniel Hufeisen
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Nina Hagen über die Taufe
Am Wochenende liess sich Nina Hagen taufen. Im Interview mit der Bild spricht sie über Gott (“Gott bedeutet Liebe, er ist großartig, allmächtig”), ihren Glauben (“Mein Glaube und die Liebe zu Gott bestimmen mein Leben”) und die Taufe:
BILD: Was bedeutet Ihnen die Taufe?
Nina Hagen: „Sie ist ein Geschenk. Sie ist der Beginn eines neuen Lebens. Nur durch Christus können wir uns in die richtige Richtung entwickeln. Gott bewahrt uns davor, dass unsere Seele eingeht und verdorrt.“
Kategorien: Umwelt
Tags: Umwelt Umweltschutz Video
von Daniel Hufeisen
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Wasser sparen auf Brasilianisch
In Brasilien wirbt zur Zeit eine Umweltschutz-Organisation für eine etwas andere Art Wasser zu sparen: Beim Duschen pinkeln
Damit spart man jedes Mal einige Liter Trinkwasser, die sonst die Toilettenspülung verbrauchen würde (im Jahr bis zu 4400 Liter).
Hier der Werbespot:
In den Kommentaren bei Youtube fand ich folgende Übersetzung:
Pee in the shower!
We want everyone to do it! Men! Women! Children! Brazilians! Or not! Nobles! Commoners! Musicians! Sports stars! People half-human, half-monster. Twilight creatures! Brazilian legends. Greek legends. Good people. Not so good people. Art geniuses. Science geniuses Circus performers. Lovers! People from other planets! Movie stars!
To sum it up: If you pee, your invited.
(when you flush you waste up to 12 liters of drinkable wate / 4380 liters in one year)
Pee in the shower! Help the Atlantic Forest.
(via heute.de)
Diesen Artikel habe ich auch auf dem fairlangen.org-Blog veröffentlicht.
Werbe-Kommentare
In der letzten Zeit kommen immer mehr Kommentare, die zu einer kommerziellen Seite verlinken. Meist gehen die Kommentatoren sogar etwas auf den Inhalt des Artikels ein – so viel Arbeit, für einen zusätzlichen Link, der dann bei Google zählt? Krass finde ich, dass sogar so eigentlich seriöse Unternehmen wie die Sparkasse einer sehr großen deutschen Stadt auf diese Art versuchen, ihre Stellung bei Google zu steigern.
Anfangs habe ich mir oft noch die Mühe gemacht, den Kommentar freizuschalten, aber den Link zu löschen. Inzwischen lösche ich meist direkt den ganzen Kommentar.
Also: Ich freue mich sehr über Kommentare, aber bitte ohne Links zu rein kommerziellen Seiten!
Nachtrag (2009-08-25):
Ah, man kann solche Kommentare sogar kaufen, u.a. bei commenthunt.com und die sagen sogar, dass “Buying Blog Comments is 100% ethical and NOT spam!” – aha – das sehe ich anders.






