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	<title>Kommentare zu: Moltmann: Gemeinschaft in den Fragen</title>
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	<description>Hufi über Gott und seine Welt</description>
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		<title>Von: Hufi</title>
		<link>http://einaugenblick.de/2007/12/20/moltmann-gemeinschaft-in-den-fragen/comment-page-1/#comment-962</link>
		<dc:creator>Hufi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 11:32:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme da Moltmann schon zu, verstehe das aber etwas anders als du. Es geht nicht darum, dass man keine Antworten, keine Erkenntnis haben darf. Es geht mehr um die Haltung mit der man mit anderen Theologen kommuniziert (es geht hier nicht um Kommunikation mit &quot;Nichtchristen&quot;).  Wenn ich sage &quot;ich habe alle Antworten&quot;, &quot;meine Position ist die richtige&quot; oder auch &quot;die Bibel sagt so und so&quot; dann ist ein Gespr&#228;ch schwierig. Es gibt in der christlichen Theologie sehr viele verschiedene Postionen, Antworten, Erkenntnisse, die sich teilweise auch (scheinbar?) widersprechen. 
Moltmann schreibt dies bevor er auf verschiedene Kritiken seiner Theologie der Hoffnung eingeht. Er war und ist jemand, der mit seiner Theologie versucht ein Weg zu gehen, der verschiedene Positionen vereint. So ist f&#252;r ihn Kreuz und Auferstehung zentral, aber auch das soziale Handeln. Und da hat er auch viele &quot;Erkenntnisse&quot;, bleibt dabei aber lern- und kritikf&#228;hig.

Fragen sind wichtig. Und wenn die Bibel &quot;wahr&quot; ist, dann braucht sie davor auch keine Angst haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme da Moltmann schon zu, verstehe das aber etwas anders als du. Es geht nicht darum, dass man keine Antworten, keine Erkenntnis haben darf. Es geht mehr um die Haltung mit der man mit anderen Theologen kommuniziert (es geht hier nicht um Kommunikation mit &#8220;Nichtchristen&#8221;).  Wenn ich sage &#8220;ich habe alle Antworten&#8221;, &#8220;meine Position ist die richtige&#8221; oder auch &#8220;die Bibel sagt so und so&#8221; dann ist ein Gespr&#228;ch schwierig. Es gibt in der christlichen Theologie sehr viele verschiedene Postionen, Antworten, Erkenntnisse, die sich teilweise auch (scheinbar?) widersprechen.<br />
Moltmann schreibt dies bevor er auf verschiedene Kritiken seiner Theologie der Hoffnung eingeht. Er war und ist jemand, der mit seiner Theologie versucht ein Weg zu gehen, der verschiedene Positionen vereint. So ist f&#252;r ihn Kreuz und Auferstehung zentral, aber auch das soziale Handeln. Und da hat er auch viele &#8220;Erkenntnisse&#8221;, bleibt dabei aber lern- und kritikf&#228;hig.</p>
<p>Fragen sind wichtig. Und wenn die Bibel &#8220;wahr&#8221; ist, dann braucht sie davor auch keine Angst haben.</p>
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	<item>
		<title>Von: ordi</title>
		<link>http://einaugenblick.de/2007/12/20/moltmann-gemeinschaft-in-den-fragen/comment-page-1/#comment-961</link>
		<dc:creator>ordi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 08:18:00 +0000</pubDate>
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		<description>da bin ich aber absolut nicht seiner meinung! bist du&#039;s??

fragen sind ok, aber dieser spruch sagt ja im grunde genommen, dass es keine antworten geben muss und dass wir als Christen eigentlich keine antwort auf die wichtigsten fragen im leben haben. wie in einer sonntagsschule, wo die antwort immer &quot;Jesus&quot; ist, egal ob es sinn macht oder nicht, bringt diese art der weltanschauung riesige probleme mit sich: n&#228;mlich ein wischi-waschi-Christentum wie es es so extrem noch nie gegeben hat! :(

Bietet die Bibel keine Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens? Leitet der Geist nicht in aller Weisheit und Erkenntnis? Ist Erkenntnis nicht das, was wir auch gerne mit &quot;Antworten&quot; betiteln? Wenn man die Antworten aus dem christlichen Weltbild streicht, streicht man auch den Heiligen Geist (oder degradiert Ihn zu einem Gef&#252;hlsverursacher, aber mehr auch nicht)..

Was hat uns denn die Theologie der Hoffnung gebracht? Ein Haufen Leute, die Gottes Willen gar nicht mehr kennen, weil sie etwas v&#246;llig bibelfremdes gepredigt bekommen haben - das Wort Gottes versteht keiner mehr... AUTSCH!

Wenn ich mir ansehe, wie Jesus, Paulus, Petrus und Stephanus predigten, dann finde ich rein gar nichts davon bei Moltmann wieder.. Warum schreibt Jesus dann &quot;folge mir nach&quot; ? Warum sagt Paulus &quot;folge meinem Beispiel&quot; ? Waren das nur Floskeln? Hat Moltmann mehr Recht als Jesus?? Hat Jesus nie Antworten gegeben? Waren seine Fragen nicht so gestellt, dass Leute selbst drauf kommen konnten und SOLLTEN (das ist eine didaktische Art Lehre zu vermitteln - setzt aber voraus, dass es auch verstanden wird)..

Wenn wir nur Fragen stellen, die aber keine Antworten erhalten k&#246;nnen, dann sind wir fr&#246;hlich am Evangelium und Seinem Auftrag vorbeigeschrabbt... Gl&#252;ckwunsch! :( Wenn keiner mehr weiss, um was es im Evangelium geht, kann sich auch keiner bekehren... (war das nicht mal der Auftrag Jesu?) - aber &quot;Bekehrung&quot; h&#246;rt sich so radikal an, wa? Was soll das? Ich bin schockiert, wenn ich solche Aussagen von Moltmann h&#246;re!! :-(</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>da bin ich aber absolut nicht seiner meinung! bist du&#8217;s??</p>
<p>fragen sind ok, aber dieser spruch sagt ja im grunde genommen, dass es keine antworten geben muss und dass wir als Christen eigentlich keine antwort auf die wichtigsten fragen im leben haben. wie in einer sonntagsschule, wo die antwort immer &#8220;Jesus&#8221; ist, egal ob es sinn macht oder nicht, bringt diese art der weltanschauung riesige probleme mit sich: n&#228;mlich ein wischi-waschi-Christentum wie es es so extrem noch nie gegeben hat! <img src='http://einaugenblick.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bietet die Bibel keine Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens? Leitet der Geist nicht in aller Weisheit und Erkenntnis? Ist Erkenntnis nicht das, was wir auch gerne mit &#8220;Antworten&#8221; betiteln? Wenn man die Antworten aus dem christlichen Weltbild streicht, streicht man auch den Heiligen Geist (oder degradiert Ihn zu einem Gef&#252;hlsverursacher, aber mehr auch nicht)..</p>
<p>Was hat uns denn die Theologie der Hoffnung gebracht? Ein Haufen Leute, die Gottes Willen gar nicht mehr kennen, weil sie etwas v&#246;llig bibelfremdes gepredigt bekommen haben &#8211; das Wort Gottes versteht keiner mehr&#8230; AUTSCH!</p>
<p>Wenn ich mir ansehe, wie Jesus, Paulus, Petrus und Stephanus predigten, dann finde ich rein gar nichts davon bei Moltmann wieder.. Warum schreibt Jesus dann &#8220;folge mir nach&#8221; ? Warum sagt Paulus &#8220;folge meinem Beispiel&#8221; ? Waren das nur Floskeln? Hat Moltmann mehr Recht als Jesus?? Hat Jesus nie Antworten gegeben? Waren seine Fragen nicht so gestellt, dass Leute selbst drauf kommen konnten und SOLLTEN (das ist eine didaktische Art Lehre zu vermitteln &#8211; setzt aber voraus, dass es auch verstanden wird)..</p>
<p>Wenn wir nur Fragen stellen, die aber keine Antworten erhalten k&#246;nnen, dann sind wir fr&#246;hlich am Evangelium und Seinem Auftrag vorbeigeschrabbt&#8230; Gl&#252;ckwunsch! <img src='http://einaugenblick.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  Wenn keiner mehr weiss, um was es im Evangelium geht, kann sich auch keiner bekehren&#8230; (war das nicht mal der Auftrag Jesu?) &#8211; aber &#8220;Bekehrung&#8221; h&#246;rt sich so radikal an, wa? Was soll das? Ich bin schockiert, wenn ich solche Aussagen von Moltmann h&#246;re!! <img src='http://einaugenblick.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
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