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Tags: Film Kino
von Daniel Hufeisen
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Notiz: “Gegen die Wand” online schauen
Das ist doch mal was Nettes: Beim NDR kann man Faith Akins Film “Gegen die Wand” komplett und kostenlos im Netz anschauen.
Da ich den immer noch nicht gesehen habe, freue ich mich darüber besonders…
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von Daniel Hufeisen
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Kurosawas RAN und die Theodizee-Frage
Gestern sah ich RAN von Akira Kurosawa. Kurosawa übertrug Shakespeares King Lear ins Japan des 16. Jahrhunderts. Ein großer Film über Macht, Hass, Rache, Verantwortung und Schuld. Das ganze umgesetzt mit intensiven Bildern, Dialogen und Charakteren.
Ich mag (ost-)asiatische Filme. Sie sind oft so intensiv erzählt, wie man es im Westen kaum findet. Letzte Woche sah ich im Trauma-Kino “Hwal – Der Bogen”, der fast ohne Worte eine krasse Geschichte erzählte. Und heute will ich im Traum “Invisible Waves” schauen, mal sehen…
Aber zurück zu RAN (was “Chaos” bedeutet): Dort stellt nach 146 Minuten der “Hofnarr” die Theodizee-Frage (aus buddhistischer Sicht) und der “Berater” des Fürsten gibt eine gute Antwort:
Kyoami: “Gibt es denn keine Götter mehr? Keinen Buddah?
Wenn es euch noch gibt, dann lasst euch sagen, dass ihr bösartig und grausam seid! Ist es euch da oben so langweilig, dass ich euch daran ergötzt, uns wie Würmer zu zertreten? Seid ihr glücklich, wenn ihr so viele Menschen hier unten nur noch weinen seht?”Tango: “Genug. Lästere unsere Götter nicht. Die Götter sind es die weinen, wenn sie mit ansehen müssen, wie wir Menschen uns gegenseitig umbringen immer und immer wieder seit Anbeginn der Zeit. Sie können uns nicht vor uns selbst bewahren.
Weine nicht! So ist nun mal die Welt: Die Menschen ziehen das Leid der Freude vor. Sie leiden lieber als in Frieden zu leben.”
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von Daniel Hufeisen
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Eine globale Perspektive
Dieser Eintrag ist Abfallverwertung.
Gestern Abend gab ich meine Ethik-Seminararbeit zum Thema “Christen und Globalisierungskritik” ab. Leider gab es da nicht genügend Platz, um all meine Gedanken aufzuschreiben. Manche Gedanken hatte ich auch schon aufgeschrieben und dann doch weggeworfen. Also Abfall. Den ich jetzt hier verwerte:
Eine von der Nächstenliebe geprägte globale Perspektive ist eine wichtige Vorraussetzung für einen guten Umgang mit Globalisierung:
Wenn wir so von einer weltweiten Gemeinschaft ausgehen, sind Arbeitnehmer aus anderen Ländern für mich keine Bedrohung meines Arbeitsplatzes. Ich bekomme eine globale Perspektive und ‚meine’ Interessen sind nicht mehr die von mir als Einzelperson oder von meinem Land, sondern sind die Interessen der gesamten Menschheit. Wenn so die Interessen von Menschen aus anderen Teilen der Erde zu meinen Interessen werden, fällt es mir leichter auf meinen persönlichen Wohlstand etwas zu verzichten und zu teilen. So wird mein Handeln nicht mehr durch moralische Pflicht und Zwänge (etwas spenden zu müssen und so) bestimmt.
Nur mal so als Gedankenanstoß. Den Gedanken habe ich teilweise aus einem Arbeitspapier des Lutherischen Weltbunds (“Engagement einer Gemeinschaft von Kirchen angesichts der wirtschaftlichen Globalisierung” – PDF Download) übernommen.
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von Daniel Hufeisen
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Zitat für den Augenblick – 021
Vor dem letzten Einschlafen blieben meine Gedanken bei einem Satz aus meiner aktuellen großartigen Gute-Nacht-Lektüre Der Name der Rose von Umberto Eco hängen:
Man kann das Gottesvolk nicht verändern, wenn man die Ausgeschlossenen nicht wieder integriert.
Ja, wen haben wir ausgeschlossen? Wen schliessen wir aus?
Sind unsere Gemeinden ein Zuhause für die am Rande Stehenden, die Ausgeschlossenen, die “Sünder”?
Oder sind es Versammlungen der Frommen, der Guten, der Insider, in denen für alle, die nicht ins fromme Schema passen nur wenig Platz ist?
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Tags: Deutschland Globalisierung
von Daniel Hufeisen
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Christen und Globalisierungskritik
Ich sitze gerade an einer Seminararbeit über “Christen und Globalisierungskritik”. Ein wirklich spannendes Thema, bei dem ich denke, dass wir als Christen dort auf jeden Fall eine Verantwortung haben.
Dazu einmal der Hinweis auf das Speak Netzwerk Deutschland und die Micha-Initiative, diese beiden “frommen” Initiativen kann ich zu dem Thema nur empfehlen.
Aber jetzt schreibe ich mal weiter…
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von Daniel Hufeisen
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Einigkeit und Recht und Sicherheit?
Hä? Wo leben wir hier eigentlich?
“Normale” Leute wie Karl und Onkel Toby (und ich) müssen sich laut Verfassungsschutzbericht als Linksextremisten bezeichnen und jetzt nimmt die Polizei sogar Geruchsproben von G8-Gegnern, eine in Deutschland schon bekannte Überwachungsmethode – von der Stasi…
Kategorien: Emerging Church Gemeinde Tabor
Tags: Emerging Church Marburg Tabor
von Daniel Hufeisen
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Emerging Church Seminar in Marburg
Update (2007-06-01): Da sich zu wenig Leute für das Seminar angemeldet haben, fällt es leider aus!
Wie Toby Faix schon geschrieben hat, planen wir für den 8. – 10. Juni ein Emerging Church Wochenende in Tabor. Dabei wollen wir unsere Zeit und Emerging Church kennen und verstehen lernen, darüber diskutieren, aber vor allem auch erfahren und dann überlegen, wie man das im Alltag, in der eigenen Gemeinde oder sonstwo umsetzen kann. Nebenbei kann man natürlich noch Marburg und einige nette Leute kennen lernen…
Wenn du also endlich mal erfahren willst, was das mit Emerging Church auf sich hat, dann komm doch einfach vorbei! Wir freuen uns!
Oder kennst du andere, die das interessieren würde? Dann lade sie ein…
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Tags: Fragen
von Daniel Hufeisen
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Der blinde Fleck der Christen
Was sind die blinden Flecken von uns Christen heutzutage? Was werden Christen in 100 Jahren an unserem Verhalten nicht verstehen können (so wie wir nicht verstehen können, dass viele Christen einmal Sklaverei unterstützt haben)?
Über diese Fragen macht sich Simon Gedanken – er denkt dabei in Richtung “verantwortungsvoll essen”. Ist es das?
Gib deine Stimme!
Unterschreibe online einen Brief an Angela Merkel, der sie an ihre Verantwortung erinnert, gegen Armut aktiv zu werden. Das ist mal wieder eine (gute) Aktion von “Deine Stimme gegen Armut”. (via)
Kategorien: Stöckchen Tagebuch
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von Daniel Hufeisen
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Und noch ein Stöckchen
Diesmal vom Peter auf mich geworfen.
Diesmal mit echt anspruchsvollen Fragen (deshalb hat es auch so lange gedauert).
Jobs, die du in deinem Leben gerne getan hättest:
mmmh, weiß nicht, die Frage klingt so, als ob mein Leben schon vorbei wäre
Filme, die du immer wieder anschauen kannst:
Die fabelhafte Welt der Amélie, Hero, Die üblichen Verdächtigen, Pulp Fiction…
Städte, in denen du gerne leben möchtest:
Berlin, Tokyo, Hamburg, Taipei etc.
Plätze, an denen du im Urlaub warst:
Nordsee, Österreich, Thailand…
Deine Lieblingsserien:
eindeutig: Die Simpsons
Plätze, wo du gern gerade wärst:
- in der Masai Mara Giraffen beobachtend
- in den Straßen Taipeis ein Bubble-Tea trinkend
- im Hier und Jetzt diesen Augenblick lebend und genießend
Bücher, die du immer wieder lesen kannst oder gerne gelesen hast:
- zu Büchern habe ich schon genug Stöcken beantwortet, schaut doch dort und dort…
CDs, die du immer wieder hören kannst:
Ich höre prinzipiell keine CDs. Nur Vinyl und MP3s. Und da gibt es sehr viel, was ich immer wieder gerne höre: wo soll ich anfangen? egal, also: Daniel Benjamin, International Pony – We love Music, Air – Moon Safari, Pop Ambient, ikon – dubh und viele viele mehr
Blogger, denen du das Stöckchen weitergibst:
mmh, immer diese schwierige Entscheidung. Wenn ich es auf Sammy und die beiden Tobis werfe, wird Hauptsache geantwortet (also nehmt es!), ansonsten hätte ich gerne Antworten von Annie, Haso und Markus.






