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von Daniel Hufeisen
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SZ-Magazin: Korinther 9,99 Euro
Super Artikel namens “Korinther 9,99 Euro” im aktuellen Magazin der Süddeutschen Zeitung.
Die ersten Sätze:
Jesus lebt. Mit diesem einfachen Satz hat Ostern damals begonnen. Gekreuzigt, aber lebendig: Die Neuigkeit verbreitete sich unter seinen verzweifelten Anhängern, sie staunten und sagten es weiter, schließlich strömten sie aus allen Teilen des Landes zusammen, um sich zu versammeln. »Ein Brausen kam vom Himmel«, heißt es in der Bibel, züngelndes Feuer leckte nach ihren Köpfen, der Geist erfüllte sie, und plötzlich verstanden alle einander, obwohl sie in verschiedenen Sprachen redeten. Jesus lebt – die babylonische Sprachverwirrung war beendet.
Wir wissen nicht, was damals wirklich passiert ist. Wir wissen nur: Eine Versammlung von Menschen hatte plötzlich eine unglaubliche Kraft entwickelt, eine Kraft, die für 2000 Jahre christliche Geschichte reichen sollte.
Heute erinnern in den Kirchen brennende Kerzen an diese gewaltige Energie. Manche Gemeinden entfachen in der Osternacht das Osterfeuer, und der Pfarrer sagt: Jesus lebt. Aber es scheint, als könne das Feuer dieses Satzes niemanden mehr entzünden. Wenn der Satz geglaubt würde, müssten den Christen eigentlich Flügel wachsen, die Gemeinden müssten vor Kraft strotzen, ihre begeisterten Mitglieder müssten an Ostern durch die Straßen rennen und jedem ins Ohr brüllen: »Gott lebt! Wirklich, er lebt!«
Weitere Zitate:
Der christliche Glaube war nie als individualistische Privatsache gedacht, sondern als öffentliche, stets auch politische Angelegenheit einer Gemeinschaft. Gott hatte sich sein Volk ursprünglich einmal erfunden, damit es die Not der Welt beseitige.
Der Gottesdienst mutiert zum Kundendienst. Die von Ratzinger beschworene »altmodische Frage nach der Wahrheit des Christentums« wird nicht mehr gestellt. Es geht nicht mehr um Erleuchtung, es geht bestenfalls um die richtige Beleuchtung: Welche neuen Gottesdienstformen, Liturgien, Events locken den modernen Konsumenten in die Showrooms der Kirche?
Die Pointe des christlichen Glaubens aber besteht gerade darin, dass im Weinberg Gottes die Gesetzlichkeit des Egoismus ausgehebelt ist. Da wird der Tüchtige nicht deshalb unternehmerisch tätig, weil er sich einen Platz an der Sonne mit Villa, Meerblick und Porsche erkämpfen will, er möchte am Bau einer Welt mitwirken, in der auch der vom Schicksal Benachteiligte sein Plätzchen an der Sonne erhält. Aber den Starken, der sich von selbst zur Arbeit im Weinberg Gottes verpflichtet, den kann es erst geben, wenn er durch Umkehr und Buße – also: durch das Wunder des Glaubens – dazu verwandelt wird.
Amen.
(via proKompakt)
Nachtrag (2007-04-06):
Einige kritische Gedanken zum Artikel schreibt Simon.
Kategorien: Emerging Church Gemeinde
Tags: Buch emerging conversation Tabor
von Daniel Hufeisen
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Was ist Emerging Church?
Wenn ich danach gefragt werde, nenne ich oft Punkte aus “Gibbs/Bolger – Emerging Churches“, einem Buch, in dem versucht wird, die Beobachtungen aus der Untersuchung von 50 Emerging Churches zusammenzufassen.
Von den einzelnen Kapiteln dieses Buches hat Simon unter dem Titel “Lernen von Emerging” Zusammenfassungen geschrieben. Das ist sicherlich ein guter Einstieg (oder Vertiefung) in das Thema.
Ansonsten kann man auch die Abschlussarbeit “Die Emerging Church Bewegung” von Danny lesen.
Oder für ein allerersten Überblick den Wikipedia-Eintrag.
Oder sich aus der Lektüre einiger Blogs etwas zusammenreimen (so habe ich das gemacht).
Oder vom 8. bis 10. Juni am Emerging Church – Seminar in Tabor teilnehmen, was Toby Faix mit ein paar Leuten (u.a. mir) leiten wird.
Kategorien: Bücher Glaube Theologie
Tags: Gott Heinzpeter Hempelmann Moderne Postmoderne
von Daniel Hufeisen
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N. T. Wright: Die Auferstehung des Sohnes Gottes
Wrights Gedanken zur Historizität der Auferstehung sind auf jeden Fall sehr gut und ich denke, dass das Heft auch einen ersten Einblick in das Denken und Schreiben des N. T. Wright gibt. Für mich war es auf jeden Fall eine gute Lektüre zwei Wochen vor Ostern.
Sehr viele englischsprachige Texte von N. T. Wright (auch zum Thema Auferstehung) findet man unter ntwrightpage.com.
danielhufeisen.de
Gestern Nachmittag habe ich die Domain bei checkdomain.de bestellt und abends funktionierte sogar schon die Weiterleitung.
Die Links zu mir müssen erstmal nicht geändert werden (können aber). Die Domain ist erst der erste Schritt, weitere werden sicherlich irgendwann folgen…
Kategorien: Fotos Tagebuch
Tags: Fotos Musik Trauma
von Daniel Hufeisen
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zone:bar gestern

Gestern war’s mal wieder schön in der zone:bar im Trauma.
Leider waren nicht so viele Leute da, aber es hat trotzdem Spaß gemacht…
Ich konnte stundenlang schöne Musik auflegen und sogar wunderbare, Musikwünsche (von Leuten mit gleichen Musikgeschmack) spielen.
Bei flickr habe ich vier Fotos hoch geladen, damit ihr mal einen Eindruck vom Trauma bekommt. Ihr findet sie unter dem Tag zone:bar.
Das nächste Mal sind wir am 18. April dran und am 25. April werde ich wahrscheinlich auch mit zwei anderen auflegen. Vielleicht sehen wir uns dann ja.
Kategorien: Musik Tagebuch
Tags: Trauma
von Daniel Hufeisen
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zone:bar im Trauma: Frühlingserwachen
Ich würde mich sehr freuen, genau dich dort zu treffen (falls du nicht weißt, wie ich aussehe, erkennst du mich an den Kopfhörern, die ich aufhaben werde…)
Wer sich fragt, was das alles soll, was das Trauma ist und was wir dort so machen, der lese die Einladung vom Januar oder frage nach.
Bis heute Abend!
Kategorien: Bücher Zitat für den Augenblick Zitate
Tags: Zitat
von Daniel Hufeisen
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Zitat für den Augenblick – 019
Ich bin auf Erfahrung angewiesen. Leider. Erfahren geht ja viel langsamer als denken. Denken kann man schnell. Denken geht leicht. Denken ist keine Kunst. Denken ist großartig. Durch Denken wird man Herr über Bedingungen, unter denen man sonst litte. All das ist Erfahren nicht. (…) Erfahrungen sind nicht so leicht beherrschbar wie das Denken. Durch Denken herrscht man ja selber. Erfahrungen ist man eher ausgeliefert. Aber sie aufzeichnen hilft. Das ist auch eine Erfahrung.
Kategorien: Blog Tagebuch
Tags: Buch Glaube Predigt
von Daniel Hufeisen
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Fast verpasst
Ich hätte nämlich folgende lesenswerte Blog-Posts verpasst:
- Die Übersetzung (von Björn Wagner) des Anhangs A Crash Course in Chaos aus Alan Hirschs aktuellen Buch.
- Teil 3 der Reihe Mangos und Bananen – vom Einfluss der Kultur auf unseren Glauben von Toby Faix.
- Gedanken zu Faith communities and transformance art (und klassischen 3-Punkte-Predigten) von Pete Rollins.
- Das lustige (und erschreckende) Per Anhalter durchs Web 2.0 bei Spreeblick.
- Die Aufforderung Lieb Dich doch selbst! von Tobias Künkler.
- Den zweiten Teil der Reihe über Missio Dei von Daniel Ehniss.
- Und die Diskussion über Leahs Ganz kurze Haare bei Markus Weber (soll ich jetzt eigentlich ein Foto davon bei flickr hochladen oder nicht?).
(ähnlich wie mir erging es auch Björn die letzten Tage)
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von Daniel Hufeisen
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Kategorien: Tabor Tagebuch
Tags: Bilder Gott Gottesdienst Lounge Predigt Radio
von Daniel Hufeisen
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Fürth-Rückblick
Lange Fahrt • cooler Teenkreis • “Ich bin Christ – ich darf alles” • Schokopudding in Windeln • Radio-Predigt in Kneipe hören • WLAN einrichten • Nachtgespräche am Küchentisch • Ausschlafen • Bloggen • gemütliches Frühstück • Plattenladen • Proben • Shoppen in Nürnberg bei Regen • Jugendgottesdienst • “true style never dies” • Photo-Booth-Bilder machen • Lounge • gut unterhalten • mit Burger-King-Kronen 2,50 Euro Döner für 2 Euro essen • Nachtgespräche am Küchentisch • Nicht ausschlafen • Technik aufbauen • Technik bedienen • Kindergottesdienst • Gemeinde-Mittagessen • DVD-CD-Platten-Börse • lange müde Fahrt
also:
tolle Leute • tolle Zeit • toller Gott • toller Döner
mehr Bilder bei meinem flickr oder bei hinterhofbubis.








