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Tags: Brian McLaren Buch Emerging Church Leben MP3 Musik Tabor Tagebuch
von Daniel Hufeisen
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Heute
Und auch auf eine Master-Arbeit über Emerging Church. Fridtjof Leemhuis von der FTA in Gießen schreibt allgemein über Emerging Church (also eine gute und gründliche Einführung ins Thema) und speziell über das Wahrheitsverständnis von Brian McLaren im Vergleich zu Paulus. In diesem Eintrag auf seinem Blog hat er die Arbeit als pdf-Datei verlinkt. Ich habe jetzt ein Drittel gelesen und finde die Arbeit bisher echt gut; ich bekomme Lust, all die zitierten Bücher selber noch zu lesen.
Außerdem war heute wieder Jubiläumsfeier in Tabor. Heute haben die vor 40, 50 oder 70 Jahre in Tabor eingetretenen Leute aus ihrem Leben erzählt. Genial war Alcides Jucksch, der inzwischen 94 (oder 93?) Jahre alt ist. Er wurde auf die Bühne gebracht, wollte sich aber nicht setzten, sondern stellte sich hinter das Rednerpult. Er begann langsam und schwach: “Meine Beine sind nach 94 Jahren schon recht schwach…”, um dann mit sehr lauter, kräftiger Stimme zu sagen “aber meine Stimme ist noch so kräftig, wie vor 70 Jahren, als ich in Tabor eintrat.” Mit sehr viel Humor sprach er von seiner Kindheit in Brasilien, seiner Zeit in Tabor und leider nur sehr kurz von seiner langen Zeit, die er dann wieder in Brasilien war (wo er bist heute lebt). Ihm hätte ich problemlos noch eine Stunde zuhören können…
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Tags: Fotos Musik Tabor
von Daniel Hufeisen
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Augenblicke in Warschau (und: Do widzenia!) VI
- Vor allem Einkaufen: Russenmarkt (wo in einigen Gängen nur Asiaten zu sehen sind) und CDs (u.a. chillige polnische Musik und Kayah & Bregovic für Josha).
- Um Mitternacht Jonas Geburtstag feiern.
Heute:
- Geburtstagsfrühstück bei Wedel – lecker und viel!
- Flug nach Frankfurt-Hahn. Im Flugzeug habe ich mich gut mit meinem Nachbarn unterhalten, vor allem über seinen Teddy
Viele Worte waren da nicht nötig/möglich.
- Auf dem Rückweg lange bei Frankfurt (nicht Hahn) im Stau stehen (länger als im Flugzeug sitzen).
- Wieder in Tabor ankommen. Schön wieder hier zu sein. Müde sein. Gleich ins Bett gehen…
Die nächsten Tage werde ich noch mehr Fotos bei flickr hochladen und sicherlich auch mal wieder über andere Themen bloggen.
Ach so:
Mein Mitbringsel an dich: Ein paar polnische Süßigkeiten. Die gibt’s bei mir im Zimmer. Einfach vorbeikommen und mit mir essen.
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Tags: Gott Gottesdienst
von Daniel Hufeisen
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Augenblicke in Warschau (und so) V
- Gestern morgen sind wir um 5:08 Uhr mit der Straßenbahn zum Bahnhof, dann mit dem Zug fast 5 Stunden nach Gdansk (Danzig). Im Zug hab ich den Alchimist von Paul Coelho angefangen zu lesen.
- Zuerst waren wir bei schlechten Wetter in Sopot an der Ostsee.
- Später dann in Danzig. Wirklich tolle Altstadt. Gute Aussicht von einem Kirchturm (nach 408 Stufen).
- Um 0.05 sind wir dann zurückgefahren. Nach sehr langen suchen haben wir Platz in einem Abteil gefunden, in dem noch ein Mann saß, der sich sehr gerne mit uns unterhalten hat, wobei er weniger Deutsch als Jonas Polnisch konnte.
- um 5 Uhr waren wir wieder im Studentenwohnheim. Ich habe dann noch den Alchimist zu Ende gelesen (schöne Geschichte voller Weisheit, aber einige ziemlich komische Aussagen) und dann lange geschlafen.
Heute:
- Nach einem Besuch im Park waren wir im englischen Gottesdienst der ICF Warsaw.
- Danach noch Piroggen in der Altstadt essen und bloggen…
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Tags: Buch Musik
von Daniel Hufeisen
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Augenblicke in Warschau IV
Gestern:
- Über den sogenannten “Russen-Markt” schlendern, den größten Open-Air-Markt Europas, wo es so ziemlich alles zu kaufen gibt.
- Edel asiatisch essen, mmmh, lecker.
- Blick vom Palast der Kultur und Wissenschaft (Geschenk von Stalin an die Polen) auf Warschau.
- Abends ein Konzert von Barbara Morgenstern in Centralny Dom Qultury, einem netten Indie-Kultur-Schuppen – schön, dass es die anscheinend überall gibt.
Heute:
- Einkaufen und heute Abend “Cats” für unter 20 Euro anschauen: Geniales Bühnenbild, super Schauspieler/Tänzer, gute Musik(er), nur die Sprache war nicht so perfekt: Polnisch. Aber egal, wenn ich ne spannende Geschichte will, kann ich auch nen Buch lesen.
Morgen:
- Um 6 Uhr Zug nach Danzig. 22 Stunden später zurückkommen.
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Tags: Musik
von Daniel Hufeisen
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Augenblicke in Warschau III
Gestern Abend:
- Mit ein paar Leuten waren wir in einem Club, den man durch eine nicht beleuchtete Tür in einer dunklen Einfahrt betrat. Innen polnische/kommunistische Deko aus den 80ern (und den Jahrzehnten davor) und westliche Musik auch aus dem gleichen Jahrzehnt.
Davor in einer Drink Bar ein heißes Bier mit Zimt und Nelken getrunken.
Heute:
- Jahrestag des Beginns des Aufstands im Warschauer Ghetto. Verschiede Denkmäler besucht. Krass.
- Davor das Kinderheim besucht, in dem Jonas Praktikum macht.
- Zwischendurch ein Anruf auf meine polnische Handy-Nummer vom Blog-Parasit Udo
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von Daniel Hufeisen
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Augenblicke in Warschau II
Highlights heute:
- Ich habe eine polnische Handykarte gekauft, für 1,25 Euro mit 1 Euro Guthaben. Wer mich anrufen will: (0048) 886309823 (Mit Billigvorwahl nur 11 Cent)
- Bei Wedel haben wir eine Trinkschokolade getrunken, die wirklich diesen Namen verdient hat: kein Pulver in Milch oder Wasser, sondern einfach flüssige Schokolade in über 30 Geschmacksrichtungen… mmmhhh…
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Tags: Fotos
von Daniel Hufeisen
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Augenblicke in Warschau I
Bin gestern gut in Warschau angekommen.
Eine spannende Stadt, manches etwas heruntergekommen, anderes wirklich schön und neu.
Heute waren wir vor allem in der Altstadt, haben sehr viele Kirchen besucht. Das Faszinierendste ist, dass 90% der Altstadt im 2. Weltkrieg (hauptsächlich nach/beim Warschauer Aufstand 1944) zerstört und danach wieder aufgebaut wurde. Das heißt, das heute Gesehene ist eigentlich höchstens 60 Jahre alt.Mehr Fotos wie gewohnt in einem flickr-Set.
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Tags: Glaube
von Daniel Hufeisen
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Auf nach Warschau
Heute Nachmittag fliege ich mit meinen Eltern nach Warschau, Polen. Dort besuchen wir bis zum 25. meinen Bruder Jonas, der dort Praktikum macht. Ich bin gespannt auf diese Stadt mit viel Geschichte und ihre Geschichten. Die besten werdet ihr die nächsten Tage hier lesen können.
PS: Jetzt ist Karl nicht mehr der einzige, der gleichzeitig über Glaube, Polen und Linux schreibt…
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von Daniel Hufeisen
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Abend-Mahl am Gründonnerstag
Am Donnerstag hatte mein Semester die Aufgabe den Tabor-internen Gründonnerstags-Gottesdienst zu gestalten.
Wir haben gemeinsam ein Abend-Mahl geplant, was dann so aussah:
- 70 Menschen sitzen in einem großen Matratzen-Kreis.
- Licht boten nur die vielen Teelichter.
- Meine Plattenspieler spielten die ganze Zeit ruhige elektronische Musik.
- Der “Gründonnerstags”-Text aus Lukas 22 wurde Abschnittsweise vorgelesen.
- Zu sechs Aspekten hielten verschiedene Leute kurze Tischreden.
- Diese waren sehr unterschiedlich, kreativ, tiefgehend, kurz und gut.
- Zwischen den Tischreden waren Pausen, in denen gegessen, geredet oder geschwiegen wurde.
- Wir gaben unseren Nachbarn vom Fladenbrot und Traubensaft.
- Es gab neben Saft und Fladenbrot noch Käse, Paprika und etwas Wurst.
- Das Abend-Mahl endete mit einer “wachet und betet!”-Zeit.
- Zeit zum sich gegenseitig die Füße waschen, für sich beten lassen, einen kurzen persönlichen “Kreuzweg” gehen, vor Gott zur Ruhe kommen, mit Ihm zu reden.
- Nach gut zwei Stunden ging das Licht dann wieder an…
Mir persönlich hat das sehr gut gefallen. Ich merke immer wieder, wie mich Gottesdienste abseits der üblichen Grundstruktur (Begrüßung, Lobpreis, (Kreativteil,) Predigt, Gebet, Segen) ansprechen. Gottesdienste mit Raum zum ruhig werden, selber denken, aktiv werden.
Auch ansonsten waren viele wirklich begeistert, angesprochen, berührt. Auch die, die den Abend eher “gewöhnungsbedürftig” fanden (und die Matratzen zu unbequem, den Abend zu voll, den Gottesdienst zu lang, die Musik zu komisch, den Gottesdienst als solchen nicht erkennbar usw.), konnten einzelne Dinge nennen, die sie persönlich angesprochen haben.
Lest auch Anitas Bericht dazu.











