Mi 8. Mrz 2006 - 21:51
Kategorien: Afrika Gesellschaft
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von Daniel Hufeisen

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Kenia spendet für Deutschland

Mein Vater erzählte mir eben am Telefon, dass in der Zeitung stand, dass ein Krankenhaus in Kenia 300kg Kaffee und Tee an Hartz-4-Empfänger in Berlin gespendet hat.
Kurios. Da gehe ich nach Kenia “zu den Armen” und diese “Armen” spenden Lebensmittel nach Deutschland.
Weitere Infos dazu im Spiegel-Online-Artikel.

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Mi 8. Mrz 2006 - 12:16
Kategorien: bisher ohne Kategorie
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von Daniel Hufeisen

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Wortbestätigung bei Kommentaren

Vor zwei Tagen hatte ich die Wortbestätigung bei den Kommentaren mal abgestellt (das ist dieses Bild mit der Buchstaben/Zahlen-Folge, die man abtippen muss, um einen Kommentar zu schreiben). Und schon heute gab es wieder Kommentar-Spam.
Da Spam noch nerviger als Wortbestätigungen ist, habe ich diese wieder eingestellt. Sorry.

PS: Hier der Spam-Kommentar von “NicoleW” (natürlich ohne Link):

Hi, a nice blog you have here… You will surely get an bookmark :) Fleshlight

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Film-Woche

Nachdem ich letzten Samstag meine DVD-Sammlung um vier Exemplare erweitert habe, habe ich diese Woche einige Filme geschaut. Sonst komme ich hier in Tabor sehr selten zum Film gucken, dieses Jahr ansonsten erst ein Film. Aber diese Woche bisher schon fünf:

Letzten Sonntag Pi: Krasser Schwarz-Weiss-Film über einen New Yorker Mathematiker, der überall Zahlensysteme entdeckt und dann auf jüdische Zahlenmystiker trifft, die den wahren 216stelligen Namen Gottes suchen, den nur die Hohenpriester kannten. Mehr darüber in der englischen Wikipedia. Was ich aber nirgends gelesen habe, ist ein Detail, das Coppy beim Abspann auffiel: Die Hauptperson heißt Max Cohen -kohen ist das hebräische Wort für Priester und zusammen mit Max ergibt das den Hohenpriester.

Am Donnerstag dann Underground: Die jugoslawische Geschichte von 1941 bis 1992 in einem bizarren, schwarzhumorigen, dreistündigen Film erzählt. Gegen Ende des Films sagt eine der Hauptpersonen ungefähr folgenden Satz: “Das ist der Untergang, wenn ein Bruder die Hand gegen seinen eigenen Bruder erhebt.”

Am Freitag haben wir dann in einem Klassenzimmer einen Beamer und die Anlage von Michael aufgebaut und bei großen Bild und dts-Sound Kill Bill 1 & 2 genossen: Ein Rachefeldzug, von Tarantino wunderbar ästhetisch dargestellt. Es ist merkwürdig, solch einen “brutalen” Film finde ich sehr gut, aber die meisten Hollwood-Action-Filme schrecklich und langweilig. Komisch, aber für mich sind Filme wie Kill Bill Kunst.

Gestern Abend habe ich mich dann überreden lassen I, Robot mitzuschauen. Ich war recht skeptisch, da Will Smith der Hauptdarsteller ist. Die Story fand ich dann eindeutig besser als erwartet, aber der Humor hat meine Vorurteile bestätigt.

Heute werde ich noch Nobody Knows anschauen, einen wohl sehr guten, langsamen, intensiven japanischen Film.
Und Montag Abend Hero, ein Film wo sich guter Sound und großes Bild definitiv lohnen.

PS für alle Simpsons-Fans:
Ein paar Leute haben sich 18 Monate damit beschäftigt, den tollen Simspons-Vorspann mit realen Schauspielern nachzuspielen. Das muss man gesehen haben!
Lesen und gucken kann man hier, nur gucken geht auch hier.

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Sa 4. Mrz 2006 - 13:04
Kategorien: Gesellschaft
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von Daniel Hufeisen

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DRM und Kopierschutz

Dinge, die ich nicht mag: Digital Rights Management (DRM) bei Musik und so und Kopierschutz bei DVDs und Audio-CDs (wobei kopiergeschützte CDs laut Wikipedia im strengen Sinne gar keine Audio-CDs sein können, da sie dem Red-Book Standard nicht entsprechen).
Ich kaufe prinzipiell keine CDs mit Kopierschutz. Denn was habe ich, als jemand der Musik fast nur am Computer oder mit Plattenspieler hört, von CDs, die mein Computer gar nicht abspielen kann?
Auch DRM finde ich problematisch. Im neuen De:Bug Wiki, steht ein sehr schöner Text, den ich gerade kopiert habe und jetzt hier einfüge:
Stellt euch vor ihr kauft ne Tüte Milch. Und in der Tüte (oder der Milch, oder beidem) wäre DRM drin. Dann wären folgende Szenarios vorstellbar, die zum Teil im 284 Seiten starken EULA (Enduserlicenceagreement) der Milch erklärt werden (aber bestimmt nicht alle, und zu mindestens 99% in einer schwer lesbaren Sprache genannt “Legalese” verfasst sind). Sind die Einkaufstüten ausgepackt lässt sich die Milch nicht in den Kühlschrank stellen da sie nur zum direkten Verzehr lizensiert ist. (RFID-Chips in Tüte sowie Kühlschrank verhindern Öffnen der Tür). Ein Glücksfall, denn die Ruhe der Milchtüte im kühlenden Dunkel ist nur eine scheinbare. Ist sie erst mal drin, telefoniert die Milch normalerweise nach Hause (z.B. mit Campinasoft.com). Das Update deines Konsumentenprofils beim Milchheimatprovider führt zu einer unüberschaubaren Kaskade von Informationsflüssen. Deine Krankenkasse könnte erfahren, dass du schon wieder Vollmilch gekauft hast und deinen Lowfat-Bonus streichen. Ganz abgesehen mal davon, dass die Tür deines Kühlschranks für andere Firmen von nun ab für immer geschlossen sein könnte, weshalb der Trend auch zum Drittkühlschrank geht. Und sie telefoniert nicht alleine. Verfeindete Firmenkonglomerate in deinem Kühlschrank könnten versuchen die artfremden Codes deiner Milch an ihre jeweilige Franchising Enklave zu übermitteln und dich sowohl mit Spam als auch Bundlepreisen in Zukunft zu knebeln. Und sie telefoniert nicht nur einmal. Sondern ständig. Alleingelassene Milchtüten im Kühlschrank sind nicht selten Ursache einer durch die Aufsichts Amt Task Force eingetretenen Wohnungstür. Zu geringer Milchkonsum kann auch dazu führen, dass ursächlich Kuh-Euter destimuliert werden, wodurch du zum möglichen Ziel der nächsten Aktion einer Kuhwellnessschutzgewerkschaft (Subzweig der IRA) werden könntest. Gut, wir nehmen an, du willst den schlabbrigen Kälberlab auch trinken. Die Herstellung von Milchreis nicht remix-lizenzfreier Firmen dürfte dir aber auch echte Schwierigkeiten bereiten. (Und du denkst die haben dir das Gas abgedreht). Rein ins Glas, runter damit, Umwandeln in Energie, Knochenbau usw. Denkste. Deine Milch beinhaltet auch auf nahmolekularer Ebene sogenannte Nano-DRM, die das wertvolle Calcium zum Knochenaufbau leider nur mittels eines Freischaltungsenzyms (19,99 Euro pro Monat) wirken lässt. Doch sei getröstet Konsumentenkalb, wenigstens gibts dafür einen Bonusklingelton beim nächsten Sexshopbesuch in Elsterwerda. Und dann weisst du auch wieder warum dir all das wie ein Lied aus vergangenen Tagen vorkommt.

(Quelle: De:Bug Wiki: DRM, 2006-03-04)

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Fr 3. Mrz 2006 - 17:41
Kategorien: Afrika
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von Daniel Hufeisen

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Sommerpraktikum in Kenia

Diesen Sommer werde ich 6 Wochen zusammen mit Sammy in Kenia Praktikum machen. In Nakuru werden bei einem Projekt der Free Pentacostal Church of Kenya für Straßenkinder mitarbeiten. Vermittelt hat uns die Deutsche Missionsgemeinschaft.

Ich bin sehr gespannt auf diese Zeit, gespannt was ich dort erlebe werde mit Gott, mit den Menschen dort. Ich glaube, dass ich dort sehr viel für mein Leben lernen werde.

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Do 2. Mrz 2006 - 12:53
Kategorien: Glaube
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von Daniel Hufeisen

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Haso und Storch übers Beten

Storchs heutiger guter Post “Gebet – Hiob 9,15-16” erinnerte mich daran, dass ich noch eine tolle Reihe von Haso zum Thema Beten hier verlinken wollte: Nicht viele Worte, Wer nicht fragt, bleibt dumm, Nicht viele Worte 2 und Nicht viele Worte 3. Sehr gute Gedanken und Ideen für alle, die schon einmal über Gebet nachgedacht haben oder dies mal machen wollen.

Die tägliche Lektüre der Blogs von Storch und Haso lohnt sowieso, auch wenn es meistens recht viel zu lesen ist. Von den beiden bekomme ich sehr viel guten geistlichen zum Nachdenken anregenden Input.

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Mi 1. Mrz 2006 - 21:17
Kategorien: Glaube
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von Daniel Hufeisen

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Fasten

Vor ein paar Tagen las ich zufällig Jesaja 58, da dachte ich schon, das muss ich zu Beginn der Fastenzeit mal posten. Danny hat mir netterweise die Arbeit abgenommen und Jesaja 58 zitiert und kommentiert. Auch ansonsten enthält der Post gute Gedanken und Links(!) zum Thema. Danke!

Ansonsten habe ich noch folgendes Anselm Grün Zitat aus seinem Buch Fasten auf meinem Blog gefunden, das ich letztes Jahr um diese Zeit gepostet hatte:

Fasten ist nicht Selbstzweck. Bei der Wiederentdeckung dieser lange verschütteten Praxis hat man es manchmal zu absolut gesetzt.
Fasten ist ein bewährtes Mittel geistlicher Askese, das uns zusammen mit Gebet und Almosen in die richtige Haltung Gott und den Menschen gegenüber bringen kann. Entscheidend für das richtige Verständnis des Fastens ist es, dass es nicht isoliert gesehen wird, sondern in Verbindung vor allem mit dem Gebet.
Fasten ist Beten mit Leib und Seele. Fasten zeigt, dass unsere Frömmigkeit leibhaft werden, dass sie Fleisch annehmen muss, so wie das Wort Gottes in Jesus Christus Fleisch an genommen hat.

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  • Daniel Hufeisen…

    …wird auch Hufi genannt
    …lebt in Erlangen
    …ist glücklich verheiratet
    …arbeitet bei und gehört zu ELIA
    …studiert Gesellschaftstransformation
    …studierte vorher an der EH Tabor
    …engagiert sich bei Emergent Deutschland
    …gehört zur Redaktion der Zeitsschrift oora
    …ist ›Lounge-DJ‹
    …fährt Fahrrad
    …interessiert sich für Gott und seine Welt
    …schreibt dieses Blog seit dem 27. April 2004
    …ist erreichbar: ein.augenblick[ät]web.de
    mehr über Hufi
  • vernetzt mit Emergent Deutschland
  • Themen:


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