this song is for you!

Prolog:

Vor 2 Wochen kaufte ich eine CD, nur weil auf der eigentlich chinesisch beschrifteten Hülle hinten klein „Gut Musik! Na so was!“ stand. Es war kein Fehler! Super nette Musik von einer Band namens Natural Q (bedeutet: näturliche Locken). Natural Q sind Waa, die Sängerin und Chico, der für den Rest zuständig. In Lied Nr. 8 singt Waa auf Chinesisch über eine Postkarte aus Deutschland, mittendrin singt sie dann „Oh lieber Christian“ und dann öfters „Wer ist er?“, und das mit einer super schönen Stimme…

Daraufhin schrieb ich in ihr Gästebuch:

—-
Name: Daniel
Homepage: http://www.blogall.de/augenblick
City now: Taipei – in 3 weeks: Waldeck/Germany
Sent: 00.35 – 3/6

Hallo!

I bought “Cést La Vie” at Eslite today, because I read “Gut Musik! Na so was!” on the cover and then I listened to it…
I have to say: Sehr gute und schöne Musik! Na so was!

Ich liebe Lied Nr. 8!

It’s so sad that I don’t understand Chinese and that I missed the concerts :-(

Daniel

—-
Name: chico
Sent: 01.57 – 3/6

DANKE SCHOEN
VIELLAICHT HABEN WIR CONZERTE IM TAIPEI WEITER!

CHICO

—-
Name: Daniel
Sent: 13.47 – 3/6

Am 22. Juni gehe ich (leider) zurück nach Deutschland.
Ihr könnt in Deutschland Konzerte geben ;-)

Wo hast du Deutsch gelernt?

Daniel

—-
Name: CHICO
Sent: 01.11 – 4/6

Ich habe Deutsch an der Universitaet in Taiwan gelernt, aber habe ich schon lange Zeit kein Deutsch geschprochn. Ich habe viel vergessen. There will be a perform in Witches’ house on 18th, June. If you have time you could come to meet us.
Thanks and regards

Chico

—-
Name: Daniel
Sent: 22.54 – 4/6

Ich hoffe, dass ich am 18. Juni Zeit habe und kommen kann. Das waere sehr schoen.

Ich mache 2 Deutsch-Kurse in einer Kirche an der Chinese Culture University.

Liebe Gruesse,
Daniel

—-
Prolog Ende.
—-

So bin ich also gestern Abend zu dem Konzert ins Hexenhaus gegangen (Das Hexenhaus hat eine riesige Auswahl an deutschen Brettspielen – eine solche Auswahl habe ich in Deutschland noch nicht gesehen!). Ein schönes Konzert. Ein Lied, eine chinesische Ansage (oft haben alle gelacht – nur ich nicht ;-) , das nächste Lied. Irgendwann sagten sie irgendetwas und schauten ins Publikum, ich verstand nur „Daniel“. Ich habe mich gemeldet, alle drehten sich um. Waa schaute mich an und sagte: „This song is for you!“. Dann sprachen sie noch darüber, dass eigentlich jetzt jemand Deutsch sprechen müsste (soviel habe ich noch verstanden), aber es sprach keiner Deutsch. Nur ich sagte: „danke“ und Chico antwortet: „bitte“. Dann fing das wunderbare Postkartenlied an. Für mich. Danke.

—-
Epilog:

Nach dem Konzert ging ich nach vorne. Als Chico mich sah, reichte er mir die Hand und sagte: „Entschuldigung. Entschuldigung.“, da er vorher nichts auf Deutsch gesagt hatte. Aber jetzt sprach er Deutsch und das gar nicht schlecht.
Ich bekam noch Autogramme auf meine CDs, ein Foto wurde noch gemacht und dann ging ich nach Hause, wollte ich auf jeden Fall – bis Anna anrief und fragte, ob ich mit ihr und ihren Brüdern noch etwas Trinken (=Milchtee!) gehen möchte…

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Do 10. Jun 2004 - 11:42
Kategorien: bisher ohne Kategorie
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von Daniel Hufeisen

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Wie trinken die Chinesen Tee?

Tee wird in Taiwan (bzw. China) auf verschiedenste Arten getrunken: Als Fast Drink bei 7-Eleven, als Milchtee mit Perlen an speziellen Ständen oder richtig kompliziert im Teehaus. Hier jetzt eine kleine Nachhilfestunde im Teetrinken im chinesischen Teehaus:
Jetzt kann’s losgehen. In einer Dose (1) wird der Tee aufbewahrt. Die eigentliche Teekanne (2) füllt man mit den Teeblättern bis zu einem Drittel. Aus der Wasserkanne (3), die auf einem Feuer steht, schüttet man heiߟes Wasser in die Teekanne. Der Tee muss nur sehr kurz ziehen, beim ersten Aufguss ca. 15 Sekunden, danach entsprechend länger. Den ersten Aufguss schüttet man auߟerdem weg, in die “€žAbfallschüssel”€œ (7). Wenn der Tee soweit ist, schüttet man ihn schnell in den “€žTeegieߟer”€œ (4). Falls er zu lange in der Teekanne (2) bleibt, kann er zu bitter werden. Aus dem Teegieߟer schüttet man den Tee dann in die hohen, kleinen Becher (5). Jetzt muss man die breiten, kleinen Teetassen (6) verkehrt herum auf die hohen Becher (5) legen. Danach dreht man geschickt die Becher um, so dass nun die Teetasse (6) unten ist, der Tee sich aber nun im hohen Becher (5) befindet, der nun „auf dem Kopf“ in der Teetasse steht. Jetzt kann man den hohen Becher (5) hochziehen, der Tee flieߟt in die Tasse (6). Den Becher (5) kann man nun zur Nase führen und den schönen Geruch genieߟen, die Tasse (6) führt man besser zum Mund und beginnt den kleinen Schluck zu trinken.
Da die Kanne (2) wirklich winzig ist, können nur vier auch winzige Tassen (6) gefüllt werden. Deshalb ist es schon schnell wieder Zeit den nächsten Aufguss zuzubereiten, wobei man jetzt die Prozedur mit den hohen “€žRiech-Becher”€œ (5) überspringen kann.
Nach einigen Aufgüssen wird der Tee immer dünner, dann ist es Zeit, die Teeblätter aus der Kanne (2) in die Schüssel (7) zu befördern und neue Teeblätter aus der Dose (1) nachzufüllen.
Ach so, noch was, Tee heiߟt “€žcha”€œ auf Hochchinesisch (Mandarin).

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  • Daniel Hufeisen…

    …wird auch Hufi genannt
    …lebt in Erlangen
    …arbeitet bei und gehört zu ELIA
    …studierte an der Evangelischen Hochschule Tabor
    …ist "Lounge-DJ"
    …fährt Fahrrad
    …interessiert sich für Gott und seine Welt
    …schreibt dieses Blog seit dem 27. April 2004
    …ist erreichbar: ein.augenblick[ät]web.de
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